Anmeldung P&P 250 W Anlage Syna

  • hallo...


    Also grundlegend kann jeder hinter dem Zählerschrank machen was er will, mal ungeachtet der Versicherungsprobleme bei Schaden.


    Das Problem bei dem ganzen ist wenn man selber Strom erzeugt und in das EVU Netz einspeist. Daher gab es auch die VDE Anpassung in der VDE ARN 4105 sprich das in der Konformitätserklärung vom Hersteller bestätigt wird das nach dieser VDE Richtlinie der Umrichter reagiert, sprich das bei Netzausfall kein Solarstrom eingespeist wird. Damit ist erstmal grundlegend sicher gestellt da keine Gefahr für die Mitarbeiter vom EVU entstehen kann.


    Alles andere wird bei PV Plug Anlagen kein Elektriker benötigt, ansonsten muss ich für den Lampenanschluss an der Decke auf jedenfall einen Elektriker beauftragen. Macht doch kein Sinn oder?


    Das andere Thema wegen der Höhe der zulässigen Einspeisung hat nur was damit zu tun das am Ende des Jahres die Energiebilanz beim EVU stimmt und das auch wenn möglich der Stromzähler rückwärts läuft, das wäre nämlich sonst Betrug.


    Alles andere schreibt der Gesetzgeber vor das eine EEG Umlage bis zu 10kWp nicht in Anspruch genommen werden muss, aber wie gesagt ab 600W gemeldet werden muss und dazu gibt es grundlegend immer ein vereinfachtes Anmeldeverfahren.


    Formlose schreiben aufsetzen das man seine PV Anlage mit der Leistung meldet und nicht vergessen alle Konformitätserklärung mitsenden.


    Fertig, egal welches EVU etc., der Gesetzgeber gibt das vor. Das war es.


    Wenn das EVU sich wehrt und droht etc. dann mit DGS Berlin in Verbindung setzen.


    Denke viele kennen auch Herr Laudeley ... der erklärt das nochmal sehr gut ...


    Grus

    MacToolz

  • Jo, nö.
    "Ungeachtet der Versicherungsprobleme bei Schaden" ist ja alleine schonmal extrem problematisch.
    Ja, der Anschluss einer Leuchte und der Einbau einer Steckdose soll nach VDE ein Elektriker machen, obwohl es kein Hexenwerk ist. Dass der VDE aber eher auf Nummer sicher geht, gerade angesichts der risikofreudigen fachfremden Heimwerkerkultur und der häufigen Tendenz zur Selbstüberschätzung, ist nicht per se verkehrt.
    Das "vereinfachte Anmeldeverfahren" aus der VDE-Richtlinie ist ein Witz. Zum Glück sind die Netzbetreiber da schon in vielen Regionen in Vorleistung gegangen.
    Der Gesetzgeber gibt leider garnichts vor, außer das überhaupt gemeldet werden muss.
    Die DGS kann mal so garnichts gegen den Netzbetreiber ausrichten. Greenpeace hat sage und schreibe zwei Prozesse geführt. Der eine wurde durch den NB vermieden in dem er nachgegeben hat, der andere ist noch anhängig. Mehr Drohpotenzial ist nunmal nicht da.

    Laudeley ist nonchalant, genauso wie viele Anbieter. Warum nur?... Am Ende ist der Verbraucher der Dumme, der vom Netzbetreiber ein Paket Formulare vor den Latz geknallt bekommt und dem die Handwerkerkosten die geringe Marge kaputt machen.
    Es gibt Wege, das zu vermeiden, aber dem Nutzer ein paar Plattitüden hinzuwerfen ist keiner davon.

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  • hallo...


    Also grundlegend kann jeder hinter dem Zählerschrank machen was er will, mal ungeachtet der Versicherungsprobleme bei Schaden.

    Das stimmt so nicht. Wer eine gefährliche E-Installation hat, muss mit öffentlich-rechtlichen Maßnahmen rechnen. Das nennt man Gefahrenabwehr. Zuständig hierfür ist allerdings nicht der Netzbetreiber, sondern die jeweilige Polizeibehörde (nicht zu verwechseln mit den uniformierten Freunden und Helfern).

    Hier gilt nichts anderes als sonst auch. Wer einen Ofen betreibt, aus dem CO austritt muss mit der Stilllegung rechnen. Wer eine E-Installation hat, bei der etwa Brandgefahr besteht, muss ebenfalls mit Auflagen u.ä. rechnen.

    Die Privatheit hört dort auf, wo es gefährlich wird.

    0,6 kwp ohne EEG;)

  • die DGS kennt sich auf jedenfall am besten mit der Problematin aus und setzt sich mit dem EVU auseinander wenn das EVU blöd wird ..

  • die DGS kennt sich auf jedenfall am besten mit der Problematin aus und setzt sich mit dem EVU auseinander wenn das EVU blöd wird ..

    EVU's liefern Strom gegen Bezahlung. Mit elektrischen Anlagen und Installationen haben die eher wenig zu tun.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59


  • Nur gibt es keinen Schornsteinfeger der die Elektroinstallation kontrolliert.... und wenn max 600W ( die exakt auch nur aufm Papier erreicht werde) Brände auslösen, dann wäre das Haus beim nächsten Betrieb eines Heizlüfters auch abgebrannt.


    Vorschriften zur Sicherheit sind ja gut, wollen wir alle.. nur in den letzten 10-20 Jahren wird bei uns damit reichlich übertrieben und Lobbyarbeit betrieben weil jeder Handwerkerbetrieb meint, reich werden zu müssen. Und trotz all den ganzen Vorschriften und technischen Einrichtungen in unseren Zählerkästen, brennen immer noch Häuser ab

  • die DGS kennt sich auf jedenfall am besten mit der Problematin aus und setzt sich mit dem EVU auseinander wenn das EVU blöd wird ..

    Sorry, aber das kann ich aus eigener Erfahrung widerlegen. Ich war bei Verhandlungen der DGS mit einem Netzbetreiber (nicht EVU!) zu dem Thema dabei und der NB hatte leider wesentlich tiefere Fachkenntnisse.

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  • Mir ging es um die Aussage, dass jeder machen kann, was er will - auch wenn es gefährlich ist...


    Ich habe nicht gesagt, dass die 600 Watt irgendeine Gefahr darstellen - mach ich ja selbst so...

    0,6 kwp ohne EEG;)