Anmeldung P&P 250 W Anlage Syna

  • Duke_TBH Mein guter alter Ferraris-Zähler kostet mich 8,16€ pro Jahr. Für ein Stecker-PV Modul, besonders unter 300W Leistung, sind Smartmeter total überflüssig. Deshalb sollten sich die Netzbetreiber auch ein Beispiel an Westnetz nehmen, die verzichten in diesem Fall auf einen Zählertausch. Der Zähler von ComMetering kostet 69€ Einrichtungsgebühr und 60€ jedes Jahr, frisst also die durch ein einzelnes Stecker-PV Modul eingesparten Stromkosten komplett auf und macht somit natürlich absolut null Sinn.

  • du könntest ja auch einen anderen nehmen, der günstiger ist und dann halt 2 module nehmen.

    4,24 kWp Fronius Energy Package 9kW - Ausrichtung: DN:25°, -30° SSO
    3,19 kWp @ Symo 3.7-3 - Ausrichtung: 90°, +60° SSW


    Panasonic G(H)eisha seit 08-2018

    ZOE Zen 22kwh 05-2019


    Commetering Zähler 05-2018

    Stromanbieter: aWATTar 01-2020


    Mitglied SFV

    Mitglied DGS


    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • Wo bekomme ich einen Zähler, der weniger als 8,16€ im Jahr kostet? ;) Ich habe einen Stromverbrauch von unter 1.300 kWh / Jahr, da wären 2 Standard-Module überdimensioniert und ich würde, sobald dann der Ferraris-Zähler durch einen mit Rücklaufsperre getauscht wird, den Großteil des von den Modulen erzeugten Stroms verschenken, da meine Grundlast nicht hoch genug ist. Die Amortisierungszeit wäre viel zu lang. Auch habe ich keinen Platz für 2 große Standard-Module (ca. 1,65x1m), ich werd was kleines (schmales) mit 200-250W nehmen, passt in meinem Fall am besten, sowohl optisch (unter einem Fenster aufgestellt) als auch wenn man die Investitionskosten und die geringe Grundlast betrachtet.

  • Ich wollte Dir ja nur einen Weg aufzeigen, um die Syna zumind. teilweise herum zu kommen. Es macht keinen Spaß mit denen und ist nervig. Klar zahle ich mehr bei Commetering als bei der Syna für den Zähler. Aber mir ist das egal und es ist es mir wert. Ich wollte einfach nur nichts mehr mit Syna zu tun haben.


    Aber du hast Recht, dass ist jeden seine persönliche Entscheidung und wenn es für dich so passt mit dem einen Modul, illegal ;-) unter dem Balkon angebracht, dann ist das so. Revolution fängt im Kleinen an *wink

    4,24 kWp Fronius Energy Package 9kW - Ausrichtung: DN:25°, -30° SSO
    3,19 kWp @ Symo 3.7-3 - Ausrichtung: 90°, +60° SSW


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    Commetering Zähler 05-2018

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    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

  • Green_Pirate Vielleicht verstehst du ja irgendwann dass nicht jeder ein eigenes Haus besitzt, sondern viele Menschen in kleinen Wohnungen leben, wo man nicht einfach eine "richtige PV-Anlage" installieren kann ;-) Das ist leider nicht das erste Mal dass hier solche Beiträge kommen, auch bei anderen die sich ein Stecker-PV Modul zulegen wollten dann "warum machst du das Dach nicht voll"? Das ist genau wie wenn man nicht versteht dass nicht jeder ein 1000€ Smartphone von Apple oder Samsung, und dazu einen Vertrag für 30 oder 40€ braucht. Für Viele reicht ein günstiges Smartphone für 100-200€ und eine Prepaid-Karte mit kostenloser Flat von Netzclub vollkommen aus.

    Der Titel dieses Threads lautet übrigens auch "Anmeldung P&P 250 W Anlage". Mir und auch Anderen ist schon klar, dass man mit einem Stecker-PV Modul weder reich wird, noch den Stromverbrauch / die Stromkosten komplett decken kann. Für uns ist das eher wie der Austausch von Halogen- durch LED-Leuchtmittel, oder der Kauf eines neuen Kühlschranks, der weniger Strom verbraucht. Einfach ein weiteres Mittel, um die Ausgaben für Strom zumindest etwas zu senken. Bei überschaubaren Anschaffungskosten und geringem Installationsaufwand.

    Duke_TBH Ja das mag, wenn man eine große Dach-PV Anlage und einen entsprechend großen Stromverbrauch hat, auch eine Alternative sein, gerade wenn man jetzt mit einem Smartmeter "zwangsbeglügt" werden soll. Für 1-2 Stecker-PV Module und deren geringen Ertrag aber natürlich nicht.

  • Ein paar Ergänzungen/Klarstellungen:

    - Der Netzbetreiber darf die Form der Anmeldung bestimmen. Die einzige Vereinfachung durch die neue AR-N-4105 ist der Verzicht auf die Unterzeichnung des Inbetriebnahmeprotokolls durch einen Elektriker und das Wegfallen des Lageplans. Ansonsten kann der Netzbetreiber die selben Dokumente wie für eine große Anlage verlangen. Viele haben stattdessen schon eigene vereinfachte Verfahren (1 A4-Seite) eingeführt und/oder akzeptieren die Anmeldung über unseren Online-Formularservice.

    - Bei einem Verbrauch von <6000kWh/Jahr und dem Betrieb eines Balkonkraftwerks mit max 0,6kW bekommt man keinen "Smart-Meter" sondern eine "moderne Messeinrichtung", die kosten nicht 60€ sondern nur 20€/Jahr. Zur Begriffsklärung hier ein umfassender Artikel: https://machdeinenstrom.de/wel…cht-mein-balkonkraftwerk/

    - Wie man vorgehen kann, wenn man selbst an seinen Netzbetreiber herantreten möchte, haben wir hier mal skizziert: https://machdeinenstrom.de/in-…werk-mini-solarkraftwerk/

    MachDeinenStrom.de - Werde Energieriese!
    Informationen, aktuelle Entwicklungen und Hintergründe zu Mini-Solar-Kraftwerken / SteckerPV / PlugIn-Photovoltaik / Balkonkraftwerken / steckerfertigen Erzeugungsanlagen / "Guerilla"-PV

  • Für Viele reicht ein günstiges Smartphone für 100-200€ und eine Prepaid-Karte mit kostenloser Flat von Netzclub vollkommen aus.

    Volle Zustimmung.

    Aber auch dazu, dass viele das Potenzial von PV nicht kennen und "erstmal mit einem Modul anfangen wollen um Erfahrung zu sammeln". Da sind Hinweise bzw. Nachfrage nach dem Haus angebracht.

    Leider lernt man in der Schule nicht, dass man zur Anlagenplanun hierher kommen sollte.

  • Gegen eine "Nachfrage" ist natürlich nichts zu sagen, wenn es sich um einen neuen User / Beitrag handelt, und er noch nichts zu seinen Gründen für die Nutzung eines Stecker-Moduls / örtlichen Möglichkeiten geschrieben hat, ja.


    Aber ich hatte in diesem Thread schon mehrfach (und auch gerade erst eine Seite zuvor erneut) "kein eigenes Haus, soll vor der Fassade einer Wohnung / unter einem Fenster aufgeständert werden" geschrieben. Damit sollte ja eigentlich klar sein, dass zumindest eine "richtige PV-Anlage" nicht möglich ist. Der Vorschlag von Duke_TBH mit 2 Stecker-Modulen hingegen war vollkommen in Ordnung und könnte bei einer größeren Wohnung, ausreichend Platz und einer höheren Grundlast natürlich auch Sinn machen.

  • ES TUT SICH ENDLICH WAS BEI SYNA!

    Hier https://www.syna.de/corp/fuer-einspeiser/steckerfertige_pv gibt es jetzt endlich eine Anlaufstelle zur Anmeldung einer steckerfertigen Anlage bis 600W sowie ein Anmeldeformular, das man dann ausgefüllt per Mail zurück schicken kann. Zumindest das gute Dutzend an Formularen, auf das man bisher verwiesen wurde, mit all dem vollkommen irrelevanten Zeug für große Dach-PV-Anlagen, bleibt einem nun endlich erspart.

    Den Zählerwechsel lässt sich Syna aktuell mit 92,82€ bezahlen, die monatlichen Kosten sind natürlich ebenfalls höher ("Es wird ein Messentgelt gemäß Preisobergrenze des Messstellenbetriebsgesetzes erhoben") als für den guten alten Ferraris-Zähler und ein Verzicht auf den Zählertausch, wie ihn beispielsweise Westnetz bei Anlagen unter 300W vorsieht, gibt es nicht. Insgesamt also natürlich nicht die optimalste und verbraucherfreundlichste Lösung, aber immerhin ein großer Fortschritt verglichen mit der Praxis der letzten Jahre... Auf die VDE-Regeln und die angebliche Notwendigkeit einer "speziellen Energiesteckdose" wird natürlich weiterhin verwiesen - da wird aber vermutlich niemand vorbei kommen, und die Art des Anschlusses überprüfen.