Inselanlage Garten 12V Verteilung

  • Hi,


    Die Victron-Battery-Protect sind keine simplen Spannungswächter - hier überwacht ein µC die Batterie(Spannung), erkennt eine Last und wertet den Spannungsabfall über 12Sekunden aus, um den Ladezustand zu eroieren :wink:


    Das ist natürlich etwas simpler als ein Wh-Zähler(BMV), funzt aber in der Praxis bei kleinen Anlagen sehr sauber, zuverlässig und recht genau. Bei skogar klingt das so, als wenn eine Akkuanzeige nicht unbedingt benötigt wird...?


    Im Gegensatz zum BMV kommt der Battery-Protect dafür mit MOSFET-Schaltbaustein...hat auch was.
    Ich bin jedenfalls sehr zufrieden damit... :)

    3,2 kWp PV mit 7kWh LiMn + 11kWh Blei


  • Hallo, ist natürlich eine Alternative wenn man keine Anzeige über den SOC braucht, wenn du damit zufrieden bist und die Abschaltung vernünftig mit variabler Last funktioniert ist das gut. Der FET Schalter ist natürlich ein Vorteil den der BMV nicht hat.
    Grüße Toni.

  • Der TE schreibt, er hat ein 150W Panel an einer 50Ah AGM und möchte damit ein paar LEDs und die Pumpe seiner Campingspüle betreiben - und das auch nur wenige Tage im Monat.


    Bevor er bei dieser Größenordnung einen relevanten Geldbetrag für Messtechnik ausgibt, wäre er mMn. besser damit dran, das Thema pragmatischer und nicht so analytisch zu betrachten. Die genannte Konstellation dürfte es schließlich sowieso kaum zulassen, die Batterie in die Unterspannung zu treiben.
    Anstatt das Geld in einen Datenlogger zu stecken, würd ich das System auf 100Ah aufrüsten und den Rest durch Ausrechnen erledigen bzw. einfach ab und zu mal die Werte des Ladereglers prüfen. Nichts gegen eine professionelle Herangehensweise, aber um so öfter ich in diesem (und anderen) Foren lese, um so eher bekommt man als "Kleinanwender" das Gefühl, dass manche mehr Zeit damit verbringen, ihre Anlage zu prüfen und zu warten, anstatt sie einfach zu benutzen ;)


    Relevanter bei so einer kleinen Anlage sind in meinen Augen die Verluste durch zu geringe Kabelquerschnitte oder falsche Platzierung des Moduls. Ebenso die richtige Konfiguration des Reglers für die Batterie.
    Ich habe bei mir für eine ähnliche Anwendung Kabel mit einem Querschnitt von 2,5mm² verwendet und als Verteiler diese Mehrfachsockel für Kfz-Sicherungen. Anfangs hatte ich sogar nur eine Sicherung und die Verteilung mittels simpler Wago-Klemmen dahinter: 2 getrennt geschaltete LEDs mit je 2A an einer 5A Sicherung. Wenn nur eine davon einen Kurzschluss verursacht, löst die Sicherung sowieso aus.



    @ Topic:
    Wenn der Regler bereits einen Lastausgang besitzt, würde ich diesen auch verwenden. Denn dann ist der Schutz vor Unterspannung bzw. zu starker Entladung bereits integriert. Klar misst der auch nur die Spannung, aber wenn die Kapazität erschöpft ist, wird bei DIESER Batteriegröße die Spannung bereits bei kleinster Belastung durch sein LED-Licht unter den Schwellwert einbrechen und der Regler korrekterweise abschalten.


    Die Idee mit der Kühlbox bitte dringend verwerfen, außer:
    - die Anlage wird deutlich größer dimensioniert
    - die Kühlbox ist selbst gebaut und hochgradig optimiert (wie meine)
    - die Kühlbox arbeitet mit einem Kompressor und an einer kühlen Position


    Ich würde mit dem Betrieb der Anlage erstmal ein paar Erfahrungen sammeln und später ggf. auf einen richtigen Kühlschrank setzen. Der verbraucht nämlich weniger Strom als so eine Box aus dem Baumarkt, die zudem bei 30 Grad auch nix mehr hilft.
    Bis dahin tuts auch ein Mörtelfass mit kaltem Wasser oder eine Absorber-Kühlbox mit Gaskartuschen.

    12V Insel - 1x 265Wp Poly - 1x 280Ah nass - Tracer 3210A + MP50 - 1500W Sinus WR