Eigenverbrauchsverdopplung bei Kapazitätsverdopplung?

  • Hallo Forengemeinde


    Meine Sonnenbatterie eco 8.2 hat einen Eigenverbrauch von 259 KWh im Jahr, also durchschnittlich 30W Leistungsaufnahme. Sonnen gibt 30 bis 50W für die Anlage an. Somit könnte ich eigentlich zufrieden sein, da ich ja an der unteren Grenze liege. Bin ich aber nicht, weil sich dieser relativ hohe Eigenverbrauch sehr negativ auf den Wirkungsgrad der Anlage auswirkt.
    Ich trage mich nun mit dem Gedanken, den Speicher auf 4KWh zu verdoppeln. Muss ich dann auch mit einer Verdopplung des Eigenverbrauchs rechnen oder steigt dieser nur unwesentlich? Was meint ihr dazu?

  • Eine gewisse Steigerung wird es da wohl geben, da ja die Ausgleichsladungen dann entsprechend länger dauern.
    Aber das doppelte denke ich nicht, da ja der Grundverbrauch für die Steuerung, Laderegler und Wechselrichter sich nicht ändern werden.


    Grüße

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

    9,8kWp versch. Hersteller an SolarEdge

  • Zitat von Klaus44


    Meine Sonnenbatterie eco 8.2 hat einen Eigenverbrauch von 259 KWh im Jahr, also durchschnittlich 30W Leistungsaufnahme.


    Mit diesem Quark muss man bei Bleiklötzen eben leben.
    :juggle:


    Alternative Eigenbau mit Qualitäts LiFePO :
    https://www.photovoltaikforum.…42&t=120266&hilit=dummies


    Da hast verschwindend geringen Energieverlust durch den Akku selber und auch der Dauerbetrieb im Teilladungsbereich ist - ganz im Gegensatz zu Bleiklötzen - null problemo
    Brauchbare Laderegler haben ebenfalls extrem geringe Verluste und somit bleiben im Wesentlichen lediglich die Verluste des WR

    LiFePO ist anders.

  • Hallo photoenchen4me


    Offensichtlich kennst Du die eco8.2 von Sonnen nicht. Das ist ein LiFePo4 Batteriespeicher.

  • Zitat von Klaus44

    Hallo photoenchen4me


    Offensichtlich kennst Du die eco8.2 von Sonnen nicht. Das ist ein LiFePo4 Batteriespeicher.


    :lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol::lol:
    :danke:

    2008 4,62 kWp Volleinspeisung früher Fronius jetzt SB 5000TL-21

    2009 9,24 kWp Volleinspeisung SMA SB-4000 mit Suntech
    2013 1 EcoPower 1.0 ca. 5700kWh/J

    2015 Renault Fluence Z.E. der viele Strom muss ja genutzt werden
    2016 6,75 kWp Anlage Eigenbedarf SMA STP-6000
    2016 45 kWh BleiSäure 21 kWh nutzbar am SMA SI6.0
    2017 16 kWh LiIon DIY aus 18650 Raspi gesteuert

    2018 Tesla Model S 75D :love:

    2019-Model 3 Reservierung zurück, Sion reserviert, vielleicht wird es auch das Model Y brauchen A4 Ersatz

  • Zitat von Klaus44

    Hallo Forengemeinde


    Meine Sonnenbatterie eco 8.2 hat einen Eigenverbrauch von 259 KWh im Jahr, also durchschnittlich 30W Leistungsaufnahme. Sonnen gibt 30 bis 50W für die Anlage an. Somit könnte ich eigentlich zufrieden sein, da ich ja an der unteren Grenze liege. Bin ich aber nicht, weil sich dieser relativ hohe Eigenverbrauch sehr negativ auf den Wirkungsgrad der Anlage auswirkt.
    Ich trage mich nun mit dem Gedanken, den Speicher auf 4KWh zu verdoppeln. Muss ich dann auch mit einer Verdopplung des Eigenverbrauchs rechnen oder steigt dieser nur unwesentlich? Was meint ihr dazu?


    Hallo Klaus44,


    wie bis du auf 259 kWh gekommen ?
    8.760 Std. x 30 W = 262,8 kWh.


    Oder stammen diese aus einer Saldorechnung ?


    Die Eco 8.2. hat 2 kWh nutzbare Kapazität.
    Wie hoch war die Be- und Entladung in kWh in 2017 oder einem anderen Zeitraum ? Voll-Ladezyklen ?


    Danke für die Info.


    Karl

  • Hallo Goetschhofer,


    Erzeugung letztes Jahr 2169 KWh + Bezug 776 KWh - Verbrauch 1793 KWh - Einspeisung 893 KWh = Eigenverbrauch 259 KWh
    Ist das nicht korrekt?

  • Zitat von Klaus44

    Hallo Goetschhofer,


    Erzeugung letztes Jahr 2169 KWh + Bezug 776 KWh - Verbrauch 1793 KWh - Einspeisung 893 KWh = Eigenverbrauch 259 KWh
    Ist das nicht korrekt?


    Hallo Klaus44,


    Deine Zahlen sind mir rechnerisch soweit klar. Ich hoffe Sie in meiner Kennzahlendarstellung richtig wieder zu geben.
    Nur wie kannst Du einen schlechten Gesamtwirkungsgrad aus den 259 kWh ableiten, wenn Du die Info für die Menge an kWh für die Be- und Entladung des Speichers nicht hast ? :wink:
    Oder hast Du doch die Info bezüglich Be- und Entladung Speicher in kWh ?
    Im Monitoring der Sonnenbatterie kann man meines Wissens diese Infos finden.


    Wenn ich jetzt folgendes nur theoretisch unterstelle:
    80 % Gesamtwirkungsgrad: 259 kWh x 80 % = 207 kWh Entladung Speicher / 2 kWh = ca. 104 Voll-Lade-Zyklen 2017
    70 % Gesamtwirkungsgrad: 259 kWh x 70 % = 181 kWh Entladung Speicher / 2 kWh = ca. 90 Voll-Lade-Zyklen 2017
    Die Anzahl der Voll-Lade-Zyklen ist nicht sehr hoch, aber aufgrund des doch geringen Jahresverbrauchs und PV-Ertrages durchaus plausibel.


    Ebenso die Autarkie-Quote: 1793 / (1793+776) = 70 %.
    Die Speicherverluste sind aufgrund der fehlenden Information (Be- u, Entl. kWh Speicher) im Gesamtverbrauch enthalten. (ca. 50 - 80 kWh).
    Bei Abzug der Speicherverluste bei der Berechnung der Autarkiequote würde sich diese maximal um 1 - 2 % reduzieren.



    Karl

  • Hallo Goetschhofer,


    freilich habe ich die Werte für die entladenen und geladenen Wh. Ich habe sie nur nicht erwähnt, weil es in meiner Frage darum geht, wie stark sich der Eigenverbrauch des Speichers erhöht, wenn ich die Kapazität auf 4KWh verdopple.
    Zur Info: entladen 451 Wh, geladen 712Wh ergibt einen Wirkungsgrad von 63%.
    Wenn ich also bei Kapazitätsverdopplung nur eine unwesentliche Eigenverbrauchssteigerung hätte, müsste ich eigentlich auf einen besseren Wirkungsgrad kommen. Oder mache ich da einen Gedankenfehler?