Verschattung durch einen Mast

  • Hallo,


    auf dem Dach, das für unsere PV-Anlage vorgesehen ist, ist ein im Durchmesser ca. 7-8cm dicker, zwei Meter hoher Mast für eine Stromleitung, die auf solchen Masten von Dach zu Dach geführt wird.


    Nun hat ein Solateur Zweifel angemeldet, ob die Verschattung durch diesen Mast nicht ein Problem darstellen könnte. Er meinte, im schlimmsten Fall könnte der Schatten des Masts dazu führen, dass sich die ganze Anlage abschaltet (wenn alles als ein String in Reihenschaltung realisiert wäre).


    Komisch ist, dass zwei weitere Solateure darin überhaupt kein Problem gesehen haben, im Gegenteil haben sie erwähnt "Mit Verschattung haben wir hier ja kein Problem.", obwohl der Mast freilich deutlich sichtbar ist.


    Dachneigung ist ca. 45 Grad. Denkt ihr, dass so ein dünner Mast-Schatten wirklich ein Problem sein könnte? (Genau genommen frage ich mich, ob dann nicht die gesamte Stromleitung ein Problem ist. Die muss ja, weil weniger als 2m vom Dach entfernt, noch eigens isoliert werden, und dürfte dann auch ihre 5cm Durchmesser haben. Die läuft auch ein Mal quer übers Dach ...).


    Viele Grüße
    Matthias

  • Morgen,


    Der Mast dürfte ja auf oder zumindest nahe des Firstes montiert sein, von daher dürfte er nicht besonders viel Schatten auf die Anlage werfen, aber genauer könnte man das natürlich mit Bildern sagen, oder der Adresse, das man es mit Sat-Bildern versuchen kann.
    Bei der Isolierten Leitung könnte es schwieriger werden.
    Es gibt da ja auch noch Solar Edge, aber ohne das du uns sagst was die Installateure angeboten haben ist auch das schwierig zu beurteilen.
    Mehr Details bitte


    Grüße

    6,55kWp CanadianSolar an SolarMax S-Serie
    21 Module Chaori mit div. Akkus

    9,8kWp versch. Hersteller an SolarEdge

  • Hallo,


    anbei habe ich mal zwei Bilder angefügt, ein Mal die mir bestmögliche "Draufsicht" aufs gesamte Dach (leider nicht besser möglich wg. Hanglage des Hauses), und einmal noch eine Nahaufnahme vom Fuß des Masts. Darauf sieht man auch die Stromleitung ganz gut. Die Satellitenschüssel könnt ihr ignorieren, die kommt weg.


    Viele Grüße
    Matthias

  • Aber dann ist das Dach doch fast genau Süd ausgerichtet.
    Dann kann doch der Mast auf das Dach keinen Schatten werfen.
    Ich würde das ignorieren, und das Dach sauber voll machen.
    Und isolieren brauchst du die Stromleitung auch nicht weiter, das ist sie schon.

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  • Hallo,


    ja das Dach ist tatsächlich fast exakt nach Süden gerichtet (ca. 3 Grad Abweichung m.W.).


    Der Solarteur war sich trotzdem nicht sicher.


    Bgzl der Isolierung der Stromleitung - das war wiederum ein anderer Solarteur. Er meinte, die Stadtwerke machen das idR. kostenlos. Seltsam. Bei manchen Themen gibt's anscheinend "zwei Solarteure = drei Meinungen" ... ;-).


    Mich hätte es auch gewundert, wenn der Mast bzgl. Verschattung ein Problem gewesen wäre. (Natürlich steht der da ungünstig, was die Anordnung der Module angeht, aber das ist ein anderes Thema.)


    Vielen Dank und Grüße
    Matthias

  • Zitat von Elektron2000

    Aber dann ist das Dach doch fast genau Süd ausgerichtet.
    Dann kann doch der Mast auf das Dach keinen Schatten werfen.
    Ich würde das ignorieren, und das Dach sauber voll machen.
    Und isolieren brauchst du die Stromleitung auch nicht weiter, das ist sie schon.


    Bei dir geht wohl die Sonne im Süden auf und wieder unter? :roll:

  • Zitat von paladinro

    Bei dir geht wohl die Sonne im Süden auf und wieder unter? :roll:


    Ne, aber erklär mir doch mal bitte wie ein Mast der am nördlichen Ende vom Dach steht, und eine Leitung die Ost-West aufgehängt ist, eine bedeutsame Verschattung auf das Dach werfen soll?
    Mittags steht die Sonne bei mir im Regelfall im Süden

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  • Hi,


    auf dem Bild sieht es so aus als ob der Mast fast ganz oben steht, aber tatsächlich passt da noch eine Reihe Module zwischen Mast und Giebel. Insofern stellt sich schon die Frage, ob die Verschattung auf diesen Modulen relevant ist.


    Grüße
    Matthias

  • Hallo,


    ich muss das Thema noch einmal aufgreifen, da es für die kurz bevorstehende Beauftragung nun doch entschieden werden muss.


    Ich habe nun ein viel brauchbareres Bild verfügbar und hoffe hier nochmal auf Rückmeldungen.


    Ihr seht auf dem Bild den Mast, der ca. 1,50 Meter hoch ist. Quer über das Dach verläuft zudem die Stromleitung. Mindestens der Mast wirft natürlich einen Schatten, ggf. auch die Stromleitung.


    Ein Solarteur empfahl mir nun die Verwendung eines SolarEdge-Wechselrichters und Parallelschaltung. Mehrkosten ggü. Reihenschaltung liegen bei ca. 800 Euro. Die Leistungsbeinbuße für den betroffenen String (knappe Hälfte der Module, wenn man den oberen Teil der Anlage als separaten String realisiert) schätzt der Solarteur auf 10-20%, wenn der Schatten draufliegt. Er meint, das wird die Mehrkosten auf Dauer wettmachen. Hinzu kommen 12 Jahre Garantie auf den Wechselrichter statt 5 Jahre für ein SMA-Gerät. Und das modulweise Anlagenmonitoring.


    Würdet ihr hier in eine Parallelschaltung investieren? Schaut euch mal das Bild an.


    Viele Grüße
    Matthias