PV im sonnenreichsten Ort Österreichs

  • Zitat von e-zepp

    Servus mike , wie bist Du eigentlich auf diesen urkomischen Thread-Titel gekommen??
    War nämlich schon oft auf so einer verregnet-nebligen Hütte im Lungau (Nähe Zederhaus) und nach Süden - z.B Villach-
    schaut`s doch meist viel sonniger aus? PVGIS tut mir hier übrigens auch beipflichten....
    lg,
    e-zepp
    OT- Martin , Gedanken an NiCd ade?

    https://www.google.at/search?r…30i10j0i13.n3rq9VKHiw0%3D
    Und PV-Log und die Jägerkönigsliste pflichten bisher mir bei...

  • Okay, es sei Dir ja auch gegönnt :D
    PVGIS sagt halt in Villach 130kWh/kWp/Jahr mehr als in Mariapfarr und ich persönlich meinte gefühlt mehr
    das Mistwetter wenn ich auf der Hütte war :(
    Sonnige Grüße,
    e-zepp

  • Zitat von e-zepp

    PVGIS sagt halt in Villach 130kWh/kWp/Jahr mehr als in Mariapfarr und ich persönlich meinte gefühlt mehr
    das Mistwetter wenn ich auf der Hütte war :(

    die Gemeinde vermarktet die Sonnenstunden-Messungsergebnisse der letzten Jahrzehnten touristisch, da bin ich hald mit aufs Boot gesprungen denn ich fands passend. Der Lungau ist zwar nid groß, aber hat viele unterschiedliche Wettereinflüsse durch die Berge, Täler, Hügel und Senken. Hier bei uns ist oft der Nebel früh weg oder gar nicht da. Bei Verwandten 150 m höher gelegen ists nochmal deutlich besser als bei mir. Tiefere Orte wie Unternberg oder St.Michael sind oft im Nebel, Niederschlag, speziell im Winter ist im Lungau oft Mangelware, aber Ausnahmen bestätigen sowieso die Regel...

  • Tabelle ergänzt und angepasst. (EVAnteil Nov. über 100% durch Akkuladung aus dem Netz bedingt)

    Zeitraum

    spez. Ertrag kWh/kWp

    Erzeugung kWh

    Direktv. kWh

    Akkuladung kWh

    >Eigenverbr. kWh

    Entladung kWh

    >Akku-Verluste

    Strombezug kWh

    Verbrauch kWh

    >WR-Verluste

    Gesamt- verbrauch

    EVAnteil %

    Deckung %

    Bilanz

    Nov.17

    51

    181

    112

    76

    188

    64

    12

    602

    721

    57

    790

    104

    22

    0,23

    Dez.17

    57

    201

    126

    73

    199

    61

    12

    634

    778

    43

    833

    99

    22

    0,24

    2017

    108

    382

    238

    149

    387

    125

    24

    1236

    1499

    100

    1623

    101

    22

    0,24

    Jan.18

    51

    180

    109

    69

    178

    56

    13

    662

    791

    36

    840

    99

    20

    0,21

    Feb.18

    80

    282

    178

    88

    266

    75

    13

    477

    701

    29

    743

    94

    34

    0,38

    Mar.18

    110

    388

    235

    124

    359

    109

    15

    408

    719

    33

    767

    93

    45

    0,51

    Apr.18

    159

    563

    326

    154

    480

    134

    20

    120

    542

    38

    600

    85

    77

    0,94

    2018

    399

    1413

    848

    435

    1283

    374

    61

    1667

    2753

    136

    2950

    91

    41

    0,48

    seit IBN

    507

    1795

    1086

    584

    1670

    499

    85

    2903

    4252

    236

    4573

    93

    35

    0,39

  • Die Gemeinde Mariapfarr vermarktet halt nur was die offizielle Wetterstation der ZAMG im langjährigen Schnitt gemessen hat, ist ihr gutes Recht. Es gibt in Österreich natürlich weit mehr Gegenden die mehr Sonnenstunden haben, nur steht da eben keine offizielle Wetterstation. Ein Haus in den Karawanken müsste man halt haben oder auf einem Tauerngipfel. :D


    Villach liegt zwar im PVGIS vorne aber entweder es liegt daran dass in Villach keine Wetterstation der ZAMG steht, oder es sind lokale klimatische Effekte die Mariapfarr zu den meisten Sonnenstunden verhelfen. Ein gute PV-Gegend ist es ja: durch die inneralpine Lage vor den Staulagen aus Nord und Süd geschützt dafür eben trocken, keine große Wasserflächen wie Inn, Donau, Salzach, Enns oder Seen wie im Alpenvorland, damit weniger Nebel, hoch gelegen und meist kühl. Zederhaus liegt schon wieder zuviel im Einfluss von den Nordstaulagen, da ist das Murtal im Vorteil. Dafür schaut's bei Südföhn oft etwas schlechter aus gegenüber dem Nordalpenbereich, da war kürzlich ein ganz ausgeprägter Tag wenn ich mir recht erinnere. Man kann also ganz vortrefflich darüber diskutieren wo das bessere PV-Klima geboten wird.


    Zur Black-Out Prävention gehört mehr als nur eine notstromfähige PV, wir haben per PN schon darüber gesprochen, das Buch ist eine Empfehlung. Dazu gehört auch das der Generator ausreichend dimensioniert ist, denn wenn in der dunklen Jahreszeit wirklich einmal ein längerer Stromausfall ist, dann kannst du dir überlegen ob du heizt damit du nicht erfrierst oder Wasser aus dem Regenwassertank abkochst damit du nicht verdurstest. Obendrauf werden die Nachbarn bei dir auf der Matte stehen und was von deinem Licht und strom haben wollen im Ernstfall (wie gesagt, lies das Buch).


    Grundsätzlich fallen mir auf der Fahrt durch dieses Land immer die Dächer in super Lage auf die nur halb oder noch weniger mit PV belegt sind, dabei ist der Mehraufwand minimal weil die Grundkosten sowieso nicht linear mitsteigen. Es werden hierzulande einfach immer noch viel zu kleine PV-Anlagen empfohlen, da bleibt viel Potential ungenützt. Reden wir in ein paar Jahren weiter wenn die Module nicht mehr ganz die Nennleistung bringen, die Kinder größen werden, der Stromverbrauch und der Strompreis steigt und eventuell ein E-Auto in der Auffahrt steht, dann wette ich um ein Murauer wirst du an meine Worte denken. :wink:


    Mit der dunklen Eindeckung sieht dein Dach gut aus, da passen die schwarzen Module sehr gut dazu. Es schaut halt halbfertig aus mit nur 12 Modulen, das gefällt mir nicht. Da gibt es hier im Forum Fotos von ähnlichen Dächern mit Vollbelegung die optisch einen hervorragenden Eindruck machen.


    Und ja, Notstrom kostet richtig viel Geld, allerdings war das bei deinem Miet-/Finanzierungsmodell wohl ohnehin kein Thema, denn mit den 20000 Euro Anlagekosten kann man einen Notstromdiesel lange betreiben!

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • Wasser braucht bei uns keinen Strom, nur im Winter bei touristischer Vollbelegung kommt der Tiefbrunnen zum Einsatz, 95% kommen von den Bergen, lagern im Hochbehälter, und der braucht Strom nur zur Überwachung, also Frischwasser ist da und braucht nicht abgekocht zu werden. Somit bleibts beim Frostfrei heizen und Essen wärmen...


    Und ausserdem: Infrastruktur ist jetzt ja da, ein paar mehr Module aufs Dach wenn mir danach ist. Leerrohr für 2. Strang ist frei, Platz für 2. WR gibts auch,... und das mit dem E-Auto ist auch so eine Sache wo man drüber diskutieren kann...

  • Zitat von Mike_Do

    Wasser braucht bei uns keinen Strom, nur im Winter bei touristischer Vollbelegung kommt der Tiefbrunnen zum Einsatz, 95% kommen von den Bergen, lagern im Hochbehälter, und der braucht Strom nur zur Überwachung, also Frischwasser ist da und braucht nicht abgekocht zu werden. Somit bleibts beim Frostfrei heizen und Essen wärmen...


    Darauf würde ich mich nicht verlassen, aber du wirst deine lokale Wasserversorgung besser kennen:
    http://www.herbert.saurugg.net…erversorgung-bei-blackout


    Zitat von Mike_Do


    Und ausserdem: Infrastruktur ist jetzt ja da, ein paar mehr Module aufs Dach wenn mir danach ist. Leerrohr für 2. Strang ist frei, Platz für 2. WR gibts auch,... und das mit dem E-Auto ist auch so eine Sache wo man drüber diskutieren kann...


    Dann sind wir uns also doch einig, mehr PV braucht das Land. :wink:

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • Ja, Wasserversorgung steht definitiv auch ohne Strom bei uns. War vor knapp einem Jahr in unserem neuem Hochbehälter ca. 1 km Luftlinie entfernt meines Hauses. 2x500m3 wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Und es Bedarf keinerlei Nachbehandlung, beste Qualität.


    Und nicht unbedingt mehr PV ist die Lösung sondern die Kombination aller erneuerbarer Energiequellen. Wind, Wasser, Sonne und was sonst noch möglich ist wird uns hoffentlich die Zukunft zeigen. Eine kleine Grundlastwindturbine wär vielleicht noch was für mich...

  • Wenn du eine laminare Anströmung hast, dann ja. Mangels exponierte Lage und ausreichend hohem Mast (Daumen mal Pi mindestens doppelte Haushöhe) bin ich da aber eher skeptisch.

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • beim Hausbau hätt ich gesagt sicher nicht, da die hauptwindströmung aus dem weißpriachtal im nordwesten kommt und vom mitterberg leicht in richtung ost abgelenkt wird und somit an den gehenüberliegendem südhang gedrückt wird. liegen also etwas im windschatten des nordwestlichen buckels.
    allerdings sind in den letzten jahren die südwindtage viel viel mehr geworden. da blästs schon oft tagelang ziemlich zügig.
    vom gefühl her denkt man sich hald es müßte unmengen an strom zu ernten geben, aber vermutlich hast du recht...