Sonnenbatterie (Wirkungsgrad Akku und Eigenverbrauch)

  • Hallo
    ich messe an Tagen, an denen keine Ladung stattfand (Schnee auf der Anlage), einen Bezug also Eigenverbrauch von 0,8 - 0,9 Kwh der SB pro Tag.
    Bei meiner (zu kleinen) 4 Kwh Batterie wirkt sich das natürlich überproportional auf den Wirkungsgrad aus.
    Input pa:1320Kwh zu Output pa: 910Kwh. Gibt natürlich einen unterirdischen Wirkungsgrad
    In Diskussionen mit SB erhielt ich ähnliche, unbefriedigende Erklärungsversuche.
    Bei 8 oder 12 Kwh Batteriegröße sähe es vermutlich besser aus.
    gruss rainer

  • Die älteren, eco 4,5-9-13,5 sind vom Eigenverbrauch schlechter, die neuen Eco 8 sind sicher viel besser (kleine, integrierte Steuerung).


    Eine Anlage bei einem Kunden hat 83% Wirkungsgrad. Gemessen über Solarlog Zähler 380, sollte also genau stimmen, inkl. aller Verluste. Eco 8/16kWh, PV 19kWp, 5 Familienhaus.

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Gen24+ 6.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla

  • Das die Sonnenbatterie hohe Eigenverbräuche hat ist gerade bei den alten Modellen leider bekannt.
    Im Anhang packe ich mal eine Grafik rein über meinen privaten, selbstgebauten Speicher.
    Bei mir sind die Archillesversen die billigen Chinakonverter für die DC/AC-Wandlung mit Wirkungsgraden 70%-75%... :cry:
    Dafür ist mein Eigenstromverbrauch mit ca. 3W sehr gering.
    Für das Laden benutze ich eine Endstufe mit ~93% Wirkungsgrad und LiFe-Akkus mit ~95% Eta.


    Das ist für mich der Grund warum ich gerade die Chinakisten ausbaue und gegen Modulwechselrichter mit hohem Eta tauschen werde.

  • ... nicht das der Wirkungsgrad nur 75% hat zusätzlivh liegt der Eigenverbruch bei 250kwh/a (23-24W). Geschuldet der Anschaltvariante. Der Eigenverbrauch wird nicht mit erfasst und von der Batterie gespeist.


    somit liege ich bei einem Verbrauch von 550kwh bei nutzbaren 900kwh Akkukapazität ist echt schon bitter somit halt ein Hobby.


    michi_k: Hat man nicht die Möglichkein sie anders in Netz einzu binden ud zwar hinter dem Verbrauchszähler WM63-M



    Gruß
    Markus

  • Zitat von kristema

    .


    michi_k: Hat man nicht die Möglichkein sie anders in Netz einzu binden ud zwar hinter dem Verbrauchszähler WM63-M


    Die Batterie wurde nur so eingebunden, weil die Eco 8 lange Zeit nicht durch den Solarlog ausgelesen werden konnte. Ist komplett hinter dem Eigenverbrauchzähler montiert.

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Gen24+ 6.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla

  • https://www.sonnenbatterie.de/…her-und-warum-gibt-es-ihn


    Herr Schröder-Geschäftsführer von Sonnenbatterie bezieht sich in diesem Video auf die Ergebnisse aus dem Effizienzleitfaden für die Sonnenbatterie.
    Ich frage mich schon, warum er diese Ergebnisse nicht zur Gänze veröffentlicht, sondern nur Fragmente daraus.


    Was gibt es hier unwichtiges zu verbergen ? :wink:


    Effizienzleitfaden:
    http://www.bves.de/wp-content/…0_M%C3%A4rz2017_FINAL.pdf


    Beispiel für Prüfbericht nach dem Effizienzleitfaden:
    http://www.bves.de/wp-content/…ht_Effizienzleitfaden.pdf





    Karl

  • Zitat von budokan72


    Das ist für mich der Grund warum ich gerade die Chinakisten ausbaue und gegen Modulwechselrichter mit hohem Eta tauschen werde.


    Hallo,


    darf man fragen welche Wechselrichter verwendet werden sollen und wie diese geregelt werden sollen?


    Gruß
    Frank

  • Hallo zusammen,


    habe auch eine Sonnenbatterie mit 2KWh Speicher (eco 8.2) und kann den schlechten Wirkungsgrd und den hohen Eigenverbrauch nur bestätigen. Laut der Tabelle in der Sonnen App werden bei mir an sonnenlosen Tagen 0,4 KWh aus dem Netz geladen. Im Leistungsdiagramm sieht man sehr schön, daß ca. alle 2 Std. eine sechsminuetige Erhaltungsladung mit 200W stattfindet, um den auf 3% abgefallenen SOC wieder auf 5% zu bringen. Die logischerweise vorangegangene Entladung um den Eigenverbrauch zu decken, wird in der Tabelle leider nicht erfasst. Der Wert für die entladenen KWh bleibt auf Null.
    Dass der Wirkungsgrad unter diesen Umständen den rein rechnerisch möglichen von 88% (Einzelwirkungsgrade miteinander multipliziert) nicht annähernd erreicht ist somit klar. Im Sommer komme ich auf max. 70%. Das liegt aber auch daran, daß der verbaute 3,3 KW Wechselrichter bei einer nächtlichen Last von meist weniger als 100W einen grottenschlechten Wirkungsgrad hat. Wenn ich den Speicher mit höherer Last entlade z.B. beim Heizen mit der Klimaanlage mit Wärmepumpe, was in der
    Übergangszeit sinnvoll ist, ist er relativ schnell leer und der Wirkungsgrad immer noch unter 75%.
    Die Hauptursache des schlechten Wirkungsgrades liegt daher eindeutig beim zu hohen Eigenverbrauch!
    Wie Herr Schröder in seinem Viedeo zum Effizienleitfaden behaupten kann, die Sonnenbatterie wäre mit 9,6W Eigenverbrauch wesentlich besser als die Konkurenz, ist mir schleierhaft.
    Interessieren würde mich, ob die Konkurenz es bessrer kann. Vieleicht meldet sich ja jemand der sich für eine wesentlich bessere Anlage entschieden hat.