Sonnenbatterie (Wirkungsgrad Akku und Eigenverbrauch)

  • Hallo zusammen,



    hab mal eine Jahresauswertung gemacht


    Akku rein 1208kwh/a
    Akku raus 909kwh/a macht 75,2% Wirkungsgrad


    Netzbezug der SB 247kwh/a = Bezug Zähler - Bezug im Onlineportal


    Ist nicht so toll



    Gruß
    Markus


  • Hallo kristema,


    dazu habe ich eine Verständnisfrage.
    Ist der Netzbezug in Höhe von 247 kWh für die Ermittlung des tatsächlichen Gesamtwirkungsgrades zur Akku-Beladung noch zu addieren ? Oder sind diese bereits in der Summe 1.208 kWh enthalten ?


    D. h. 909/1.455 = 62,50 %.
    1455=(1208+247)


    Würde ungefähr 30 Watt Standby-Verbrauch entsprechen. (8760 Std. x 30 W = 262,8 kwh)


    Danke für die Info.


    Karl

  • Mein Senec Speicher zeigt diese Werte (über Solarlog ausgewertet, der Hersteller "pimpt" die Daten im Portal):


    Ladung 1833,199 kWh
    Entladung 1382,058 kWh
    Effizienzwert: 75,39%


    Somit würde ich behaupten, dass Sonnen und Senec sich beim "realen" Wirkungsgrad absolut nix geben.


    Ein Viertel der Energie geht mit der aktuellen Speichertechnik einfach mal flöten...


    Gruß

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012, 29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und 5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017. Dazu noch 10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016.

  • Hier noch die schnelle Antwort von Sonnen.


    Hallo Herr xxxxxx,

    bei der Differenz von Ladung und Entladung spielen mehrere Faktoren eine Rolle:


    Der Wechselrichter der Sonnenbatterie hat eine Effizienz von etwa 96% bei der Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom. Diese Effizienz ist allerdings immer von der momentanen Ladeleistung abhängig, niedrige Ladungen sind deutlich weniger effektiv als hohe. Die Batteriemodule selbst haben dann nochmal eine Effizienz von etwa 98% bei der Umwandlung von elektrischer in chemische Energie. Diese Effizienzen gelten auch noch einmal bei der Rückumwandlung zur Entladung. Bei 1182 kW Ladung verbleiben also etwa 1046 kW Entladung.


    Die Batteriemodule verlieren einen sehr geringen Anteil (etwa 4 Watt) der Ladung durch Ruheströme der angeschlossenen Geräte, hauptsächlich des Wechselrichters.


    Die Restdifferenz ist vermutlich auf den Unterschied der beiden Ladezustände zu Beginn und Ende der Messung zurückzuführen. Hier exakt gleiche Ladezustände aller Batteriemodule zu erwischen ist recht unwahrscheinlich.

    Bei Fragen hierzu kommen Sie gerne auf mich zurück.



    Sonnige Grüße und ein gesundes neues Jahr



    Kann das einer so in etwa nachvollziehen oder bestätigen.


    Gruß Markus

  • eigentlich kann es dem Betreiber ja wurst sein welche Faktoren genau warum hier welche Rolle spielen.
    Für den Betreiber ist es entscheidend, wieviel die Kiste verbraucht.
    Wofür genau sie das braucht, und warum, ist nicht wichtig.
    Am ehesten kriegt man da einen zuverlässigen Überblick wenn man messen kann was rein geht und was raus geht, und nicht auf irgendwelche Zahlen aus dem Monitoring oder einer App angewiesen ist.


    Vielleicht ist auch die Größe "Differenz" oder "Verlust" aussagekräftiger als die Größe "Wirkungsgrad"
    Bei BYD bzw. Fenecon sind das so um die 100 kWh im Monat Unterschied zwischen dem was reingeht und dem was rausgeht