UVA für Dezember

  • Vor Abgabe der Dezember-Voranmeldung berechnet man die ueWA pro kWh neu und vergleicht das Ergebnis mit der Schätzung. Den Unterschied kann man dann mit der Dezember-VA "glattziehen". Die Differenz über die Umsatzsteuer auszugleichen bringt einem nur die erhöhte Aufmerksamkei des Sachbearbeiters und eventuelle kritische Nachfragen ein - ist also nicht ratsam!


    mfg

    Paulchen


    Mit glattziehen meinst du, dass man in der Dezember-UVA nur noch das Delta angibt, was jedoch voraussetzt, dass man sich irgendwo notiert, was man bereits in den jwl. Monaten angegeben hat, oder?

  • Meines Wissens ist da derzeit was in Arbeit, und wird in einigen Tagen wieder online sein. Einfach demnächst mal wieder probieren.

    Viele Grüße

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Doch, doch, der Link funktioniert noch ;-).


    Nur zeigt er momentan an, dass die Webseite für Wartungsarbeit ! vorübergehend ! geschlossen ist.


    Es sind einige Umstrukturierungen nötig, die etwas Zeit benötigen...


    Spätestens am 05.01.2020 ist die Webseite wieder online, wenn alles gut läuft, sogar schon ein oder zwei Tage vorher.


    Ich habe gedacht, zwischen den Jahren wäre ein guter Zeitraum für die Strukturänderung, stelle aber jetzt anhand der Nachfragen fest, dass ich mich da wohl getäuscht habe ... :roll:


    mfg

    Paulchen


    Übrigens: Die Webseite mit den Updates ist ohne Unterbrechung erreichbar, sie ist nicht von der Wartung betroffen.

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  • Hallo Zusammen und frohes neues, sonnenreiches Jahr!


    Meine Frage passt hier denke ich am besten rein, da ich mich soeben mit der letzten UStVA für 2019 befasse und durch die nun bekannten exakten Werte alles soweit glattziehen möchte.


    Ich habe für die im Juni gestartete Anlage ab Juli den monatlichen Abschlag des VNBs erhalten. Diesen habe ich in den jeweiligen VAs angegeben und die MwSt vom gesamten Abschlag quasi durchgereicht. Bis auf die paar Cent Differenz, da es in den VAs monatlich schon abgerundet wurde und in der Jahreserklärung erst summiert abgerundet wird, passt es.


    Die Jahreserklärung und die EÜR habe ich vorbereitet. Die Abschläge habe ich immer am 15. eines Monats bekommen, daher wird sich an den Zahlen für 2019 nix mehr ändern denke ich. Ich habe aber vor, die Jahreserklärung und EÜR erst mit der privaten Steuererklärung in ca 2 Monaten einzureichen. Das geht doch so, oder bringt es was, die beiden Formulare eher einzureichen?


    Kurz vorm Wegschicken der Dezember VA stellt sich bzgl der Abschläge in den VAs mir nun aber noch folgende Frage:

    Der Abschlag war jeweils 177 Euro brutto, wovon ich die MwSt. berechnet und in den jeweiligen Monaten ans FA abgeführt/weitergereicht habe. Unberücksichtigt in dieser Betrachtung ist bislang die anteilige EEG-Umlage auf meinen Eigenverbrauch. Die ist ja zwar steuerlich irrelevant, jedoch könnte man doch auch so interpretieren, dass in dem Abschlag von 177 Euro die Umlage bereits passend berücksichtigt/gegengerechnet wurde. Also dass bspw in einem Monat der Abschlag bei 190 mit entsprechend höherer MwSt lag, durch Verrechnung der EEG-Umlage in Höhe von 13 Euro sich aber auf 177 Euro reduziert hat.

    Muss/darf/soll ich also mit der Dezember VA und dann auch in der Jahreserklärung die EEG-Umlage in den erhaltenen Abschlägen berücksichtigen? Wenn ja müsste ich mit der Dezember VA alle vorherigen glattziehen, da die Umlage bislang von mir nicht betrachtet wurde. Oder bleibt es bei 6x 177 Euro brutto Abschlag und entsprechender MwSt vom Gesamtbetrag?

  • Nein, du deklariert das was du erhalten hast bzw. per Rechnung nachweisen kannst und fertig... Nix dazu erfinden oder reinrechnen. So einfach ist das...


    Eine Ausnahme, die unentgeldliche Wertabgabe bzw. USt auf Eigenverbrauch, da du dir ja selbst keine Rechnung schreibst. Den hast du bislang nämlich nicht erwähnt und den solltest du dann spätestens mit der DezVA für die letzten Monate natürlich auch noch zus. deklarieren.

    9.5kWp Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protectSW250 & SamilPower SolarLake 8500TL-PM (70% hart) ab 3'2015


    LuschenPraktikant L:3 (mit sagenhaften 0.021kWh/kWp am 10.1.2017)

  • Ok danke für die Antwort!

    Die MwSt auf den Eigenverbrauch hab ich in den monatlichen VAs jeweils mit drin.


    Also werde ich dann in der Erklärung für 2020 erst die EEG-Umlage mit einbeziehen. Und auch dann erst den Ausgleich bzw die Nachzahlung des VNB für 2019, da mehr erzeugt und eingespeist wurde, als in den 6 Abschlägen berücksichtigt wurde (sofern die Endabrechnung erst nach dem 10.01. eintrifft, wovon ich ausgehe). Dann dürfte die Januar-VA 2020 sich wertmäßig von den anderen VAs der Folgemonate unterscheiden. Korrekt?

  • Bei mir trifft die Endabrechnung meist vor dem 10.1. ein (NetzeBW) ... und diese 10-Tages-Regel für wiederkehrende Zahlungen gilt meine ich nur für ESt/EUR, nicht jedoch für die Deklaration/Abführung der USt (aber halt sehr wohl für deren Berücksichtigung in der EUR). Was dann natürlich dazu führt das du die MWSt der Endabrechnung mit der JanuarVA Anfang Februar (also USt2020, und ja da ist der Wert dann einmalig anders) erklärst, wirtschaftlich aber eigentlich ein wiederkehrender Geldfluss fuer EUR2019 ist.


    Das wird besser wenn man nur noch ne Jahreserklärung machen muss... und davor kräht wg. den paar Euro normalerweise auch keine Hahn danach, wenn du das falsch machst.

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