Der erste rentable Speicher? Voltstorage RedoxFlow

  • Hmm.... prinzipbedingt soll er wesentlich länger halten...Reizt ein normaler Privathaushalt die PW2 überhaupt aus? Mir erscheint die Größe für die meisten Zwecke genau richtig.

  • Der erste Redox Flow den man kaufen kann.
    Ich Frag mich wie man bei 45 KG, 220 Liter Elektrolyt drin haben kann?
    Erfahrungswerte gibts ja noch keine, 10 Jahre Garantie ist mutig.


    Gruß
    Thomas

    9,99KWp Yingli 270W Ost/West, SMA9000TL-20, Home Manager.
    48V 775Ah Bater an 2 Victron Multigrid
    2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
    Victron BlueSolar 150/60-Tr

    Panasonic Aquarea 9KW Split

    Vectrix VX-1

  • Zitat von stromsparer99


    Ich Frag mich wie man bei 45 KG, 220 Liter Elektrolyt drin haben kann?


    Das steht ja nicht in der technischen Beschreibung! Dort steht vielmehr, dass das Systemgewicht bei Installion 45kg beträgt.
    Die Elektrolyt-Flüssigkeit (insgesamt 220l) wird halt anschließend eingefüllt... :wink:

  • Mein erster Gedanke: Cool
    Mein zweiter nach Lesen der Daten: Hm...


    Die Wirtschaftlichkeitsberechnung ist etwas geschönt: Ein Hub von 15% auf 87% Autarkiegrad ist leicht überzogen, eine PV ohne Speicher schafft ja schon locker zwischen 30-40%, 87% als oberer Wert sind auch eher Phantasie. Ein Redox System hat nach Wiki einen Wirkungsgrad von 75-80%, hinzu kommen die Elektronikverluste von mindestens 5% - also liegt man irgendwo bei 25-30% Verlusten. Eine Wirtschaftlichkeit zu propagieren, obwohl sich das System erst nach 15 Jahren rechnet - hallo? So großartig unterschiedet sich das noch nicht von anderen Speichern. Vanadium ist im Gegensatz zur verniedlichten Darstellung ein Schwermetall mit den üblichen krebserregenden Nachteilen, bißchen blöd, wenn einem die Suppe in der Wohnung ausläuft. Davon mal abgesehen, ist das Redox-Prinzip schon sehr geil - die Kapazität hängt eigentlich ja nur von der Flüssigkeitsmenge ab, insofern wäre interessant, was diese pro Liter kostet. Immerhin kann einem die Bude bei sowas nicht um die Ohren fliegen.
    Stillstandsverluste gibt es nicht, Degradation auch nicht, könnte also sein, daß so etwas 20+ Jahre aushält - wenn die Pumpen etc. solange durchhalten, wäre aber immerhin nur ein mechanisches Problem. Bei der vorgestellten Lösung werden aber immerhin 220 Liter einer nicht näher bezeichneten Chemiekalie ( Vanadiumchlorid?) mit unklarem Gefährdungspotential eingefüllt und ob das wirklich eine 100% wartungsfreie Angelegenheit ist, bleibt abzuwarten. Das Prinzip hat aber Potential, auch im Heimbereich.

    Solaredge SE12.5K / SE9K - Victron Multiplus II - 2 x Pylontech US2000
    WP Panasonic Aquarea 5KW Split - BWWP Ariston Nuos 80

    PV-Output - Speicherberechnung

  • :mrgreen::mrgreen::mrgreen:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von Mario93

    Der Speicher soll sehr viel Wasser enthalten. Denke, das kommt dann aus Deinem eigenen Hahn.


    Das denke mal lieber nicht. Leitungswasser dürfte dazu zu sehr verunreinigt sein, dass wird eine Fertigmische sein. Wie schon gescrhieben, nur weil das Wasser drin ist, sagt das noch lange nichts über gesundheitliche Gefahren, Korrosivität etc. aus. Das Zeug brennt nicht, aber meine Finger würde ich nicht drin baden.

    Solaredge SE12.5K / SE9K - Victron Multiplus II - 2 x Pylontech US2000
    WP Panasonic Aquarea 5KW Split - BWWP Ariston Nuos 80

    PV-Output - Speicherberechnung

  • erster Gedanke: oh, jetzt haben die Jungs von Volterion, jenem Fraunhofer Spin Off, aber schnell einen auf "Sonnen"-marketing gemacht, schicke Homepage, viele Versprechungen zum kleinen Preis...


    Dann ist mir aufgefallen, daß Volt-Storage und Volt-erion nicht viel gemeinsam haben, bis auf die Vanadium-Suppe.


    Ich bin ja der Meinung, Lithium wird in mobilen Speichern gebraucht und gehört eigentlich nicht ins Haus (ich liebäugel dennoch mit einem Lifepo4 von Fenecon/Caterva, weil sich das eben wegen 7500 kWhFreistrom rechnet).


    Ob sich der Salzwasserspeicher von Greenrock durchsetzen wird? Habe ich meine Zweifel.


    Andere deutsche Redox-Flow "Suppenkapser" scheinen da zukunftsorientierter: die Jungs aus Jena mit ihren Polymeren. Jenabatteries will nä. Jahr ein 40 kWh System marktreif haben, der Preis wird entscheidend sein, bei deutlich unter 20000 hat es eine Chance, sonst kann ich mir bei ZOE eine 40 kWh Batterie für 6000 Euro kaufen, so es eine Technik gibt, die mit dem Haus zu verbinden. Immerhin hat Mitsubishi mal wieder ein V2G Projekt am laufen, mit dem Outlander und seiner 12 kWh Batterie. Serienreife in D? irgendwann...


    Ach ja, und dann, so in 3-5 Jahren fragt man sich: wer oder was war eigentlich dieses Tesla :-)