LiFePo4 Speicher selber bauen?

  • Hallo zusammen,


    könnte gerade ziemlich günstig 4 Stücke LiFePo4 mit 100Ah erstehen und da mir schon länger die Idee eines kleinen On-Grid Speichers im Kopf rum schwirrt, überlege ich mir da zuzuschlagen. Macht das überhaupt Sinn so klein anzufangen oder würdet ihr davon abraten? Idee wäre es erstmal einen Speicher zum Laufen zu kriegen und dann auf 4-6kWh zur erweitern. Damit würde ich im Sommer gut durchkommen, den Winter rechne ich wegen dem hohen Verbrauch mit der Wärmepumpe erst gar nicht.


    Habt ihr gerade Wechselrichter-Empfehlungen oder hat jemand einen ähnlichen Aufbau?

  • Ich bastel mir gerade einen Speicher für die Grundlast. D.h. ca. 4kwh nutzbar 48V/160Ah. Es wird dann über
    einen Microwechselrichter Letrika SMI260 eingespeist - soviel wie das Haus als Grundlast benötigt. (Programmierbar)
    Geladen wird über ein Meanwell 48V/6A Ladegerät. Sicherheit - Schmelzsicherung und Unterspannungsabschaltung.

    Die Beladung und die Entladung erfolgt zeitgesteuert. Also sehr einfach gehalten. Test bereits erfolgreich absolviert.
    Kosten ca. 1100€ - hauptsächlich die Akkus - derzeit favorisiere ich eine PzS für ca. 850€ neu.
    Bin aber noch am suchen, da bis Februar noch reichlich Zeit ist.
    Geht natürlich auch mit LiFePO4 - dann aber mit einem passenden Ladegerät.


    Falls deine LiFePO4 - Zellen Einzelzellen mit 3.2V/100Ah sind geht das nicht, da die Mindestspannung des
    Microwechselrichters ca. 21V ist. Du benötigst dann 8 Zellen. Da es die Letrika mit angepasster Firmware für
    Akkus gibt (MPP wird abgeschaltet Strom auf max. 7.5A begrenzt) ergibt sich an einem 24V Akku ca. 170W
    max. Einspeiseleistung. Ab 36V sinds dann die vollen 250-260W.


    Über 10 Jahre "rentiert" sich das dann ein bisschen bei den derzeitigen Strompreisen. Ist aber als Hobby anzusehen.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 6 J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >3J alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe

  • Zitat von techswiss


    könnte gerade ziemlich günstig 4 Stücke LiFePo4 mit 100Ah erstehen und da mir schon länger die Idee eines kleinen On-Grid Speichers im Kopf rum schwirrt, überlege ich mir da zuzuschlagen.


    Was heisst für dich "on grid"?



    Zitat von techswiss


    Habt ihr gerade Wechselrichter-Empfehlungen oder hat jemand einen ähnlichen Aufbau?


    Die PIP sind für sowas relativ beliebt da konkurenzlos günstig
    Suchfunktion benutzen!



    Zitat von techswiss

    Macht das überhaupt Sinn so klein anzufangen oder würdet ihr davon abraten? Idee wäre es erstmal einen Speicher zum Laufen zu kriegen und dann auf 4-6kWh zur erweitern. Damit würde ich im Sommer gut durchkommen,


    Als Spielwiese kanns Sinn machen, für den Gulden eher nicht.



    Grundsätzliches zu Solar-LiFePO damits dir eventuell ein paar unliebe Erfahrungen sparen kannst
    https://www.photovoltaikforum.…s--p1550687.html#p1550687
    :wink:

    LiFePO ist anders.

  • Hi techswiss,


    Du brauchst, wenn Du das realisierst, unbedingt ein BMS, damit die maximale Ladespannung jeder Zelle in der Serie eingehalten wird. Sonst kann die schwächste Zelle anfangen zu brennen und dann ist kein Halten und Löschen mehr. Aus demselben Grund empfiehlt es sich, eine paar Zentimeter starke Schicht trockenes Tonmehl zwischen die Zellen zu schütten.


    Freundliche Grüße und eine schönes Wochenende
    pvx

  • pvx


    das sind LiFePO4 - Akkus - die brennen nicht so schnell - mach ihm keine Angst.
    Warum die LiFePO4 - Akkus als sicher gelten, liegt daran, dass kein Sauerstoff in der Zelle im Schadensfall
    freigesetzt werden kann. Dadurch brennen die nicht in der Zelle.


    Im Kurzschlussfall kann die entstehende Wärme durchaus auch zum schmelzen des Gehäuses führen, der
    vorhandene Luftsauerstoff könnte dann zum Brennen des Inhalts führen.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 6 J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >3J alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe

  • Die MPP Solar Geräte bieten - wie auch Lader von einigen anderen Herstellern - einen sogenannten "custom mode", in welchem individuelle Ladespannungen programmiert werden können


    Was man dort sinnvoller Weise einprogrammiert:
    https://www.photovoltaikforum.…42&t=120266&hilit=dummies


    "Wirkliche" LiFePO Solar Lader jibt es nich - auch wenn mache meinen, sobald was von LiFePO draufsteht, dass dem schon so sei.
    Die erwähnten "custom mode" Einstellungen reichen jedoch mehr oder weniger aus - auch wenns noch besser ginge.
    :wink:

    LiFePO ist anders.

  • Hallo
    Ob die User Mode Einstellungen alles abdecken??


    Ich wollte das auch gerne mit 18650 Tesla Modulen machen, was ja etwas anspruchsvoller als wie mit lifepo ist.
    Grüße Sonnenfan