Fronius Anlage mit Speicher im Notbetrieb

  • gibt es einen inverter-wechselrichter, dem man sagen kann, dass er auf ein 53Hz-netz aufsynchronisieren soll?

    mit einem im profimenue modifizierten fronius-pv-wechselrichter soll das ja funktionieren. dann halt nur mit zusatzstrom vom dach...


    ich denke da an eine art steckerfaehigen wr, der von einem beliebigen generator (z.b. einphasig 230V), dessen dreckiges, unsauberes quasisinusspannungssignal durch den wr in netzkonformes 53Hz gewandelt wird...

  • Hallo Dachsparren, hast du denn ein Lösung gefunden? - Thema „Dieselgenerator lädt via Fronius Symo Hybrid die Fronius-Batterie“


    Sonnige Grüße

  • Hallo Horsthamster,

    ich bin zu der Erkenntnis gekommen das es nicht möglich ist.

    Im Notstrombetrieb ist es nicht möglich sich auf den WR aufzuschalten. Manche haben es wohl erfolgreich geschafft den Generator laufen zu lassen und dem WR ein Netz vortäuschen aber oder das sicher funktioniert ? Das Ganze hängt auch damit zusammen wie der WR im Normalbetrieb und im Notstrombetrieb die drei Phasen regelt.

    Meine derzeitige Lösung wäre: Hausnetz vom öffentlichen wegschalten, PV aus, und dann mit Generator einspeisen, selbst wenn das Ding mal 8 h am Stück läuft ist es die billigste Lösung.


    Grüße

    Dirk

  • Geht ganz einfach, nur halt nicht mit den billigsten Generator aus Scheng Peng. Haus vom Netz nehmen, Generator (3 phasig mit AVR) starten, WR (Hybrid) starten und die Batterie laden! Beim erreichen des gewünschten Ladezustandes WR ausschalten, Generator abstecken, Haus ans Netz (auch wenn kein Netz da ist), WR (53Hz in Notstrom) starten. Mehrfach schon so praktisch durchgeführt!

    Ausrichtung:


    13,61 KWp @ DN:35°, -10° SSO auf Symo GEN24 und Symo Hybrid
    1,5 KWp @ DN:10°, -100° NO auf AE Conversion


    Fronius Energy Package 10,5 kWh :lol:



  • Danke für die Informationen an Dirk und Diritech. Es führt wohl kein Weg am Inselbetrieb vorbei.


    Fragen an Diritech: Der Generator müsste wohl sehr genau 50 Hz liefern, da ja sonst der WR nicht zuschaltet. Welchen Hersteller bzw. Typ hast du da im Einsatz? Welche Leistung sollte der Generator bei einem 5kW Fronius Symo Hybrid haben, damit er nicht vom WR in die Knie gezwungen wird?


    Wenn ich allerdings den PV-String bei leerer Batterie (nachts bzw. bei Schnee auf den PV-Modulen) durch einen Gleichspannungsgenerator ersetze, könnte vielleicht doch die Batterie geladen werden? Allerdings ist da wieder die Frage, wie stark der WR durch MPP-Tracking den Generator fordert.

    Außerdem ist da noch das Problem, ob sich das rechtlich sauber lösen lässt.


    Das sind so winterliche Gedankenspiele, wenn das trübe Wetter einen ebenso trüben Blick auf den leeren Solarspeicher hervorruft.


    Trotzdem sonnige Grüße

  • Hallo, ja richtig. Leider sind diese nicht billig und man muss wissen was man tut. Betrieb war mit einem Aggregat von Hitzinger und eines von Rotek (GD4SS).

    Vom Prinzip müsste ein einfaches Notstromaggregat mit einem Schaltnetzteil auf 600V und x Ampere reichen. Den WR kann man ja auf einen Fixpunkt (600V) einstellen.

    Ausrichtung:


    13,61 KWp @ DN:35°, -10° SSO auf Symo GEN24 und Symo Hybrid
    1,5 KWp @ DN:10°, -100° NO auf AE Conversion


    Fronius Energy Package 10,5 kWh :lol:



  • Kann man denn einstellen, wieviel der WR vom Generator ziehen darf (also quasi die Ladeleistung)? Denn sonst würde ja im Ernstfall ein 10 kWp Gen24 vermutlich den Generator mit der vollen Ladeleistung der Batterie belasten. Wenn der Generator dann nur 4 kVA kann, geht der ja gnadenlos in die Knie...


    Wie kommt der WR mit Frequenzschwankungen des Generators klar? Gerade bei Lastzuschaltung geht ja mal kurz die Frequenz runter, bis der Generator nachgeregelt hat. Kann das zu Schäden am WR führen?

  • Wenn ich Diritech richtig verstehen will er den Generatror gleichrichten und statt eines Solarfeldes anschließen.

    Damit sucht der WR mit seinem MPP-Tracker den optimalen Punkt aus Spanung und Strom.

    Das heißt wenn die Spannung wegen zu großer Last einbricht regelt der MPPT zurück und nimmt weniger Leistung.

    So zumindest die Theorie.

    Ob das funktioniert, keine Ahnung. Muss man wirklich testen.

    Je nach WR muss man auch nicht die Spanung mit extra Schaltnetzteil auf 600V bringen.

    Die 230V oder 400V gleichgerichtet sollten locker reichen.

    Ein Ladekondesator muss mit Sicherheit sein, wie groß ... testen.

    :!::!::!:Achtung das ist alles gefährlicht Hochspannung und nichts zum spielen!:!::!::!:

  • Am schönsten, einfachsten und sichersten wäre es, wenn der WR den Anschluss eines Stromerzeugers, einer Kleinwindkraftanlage und ähnlichem direkt vom WR unterstützen würde.

  • Kann man denn einstellen, wieviel der WR vom Generator ziehen darf (also quasi die Ladeleistung)? Denn sonst würde ja im Ernstfall ein 10 kWp Gen24 vermutlich den Generator mit der vollen Ladeleistung der Batterie belasten. Wenn der Generator dann nur 4 kVA kann, geht der ja gnadenlos in die Knie...


    Wie kommt der WR mit Frequenzschwankungen des Generators klar? Gerade bei Lastzuschaltung geht ja mal kurz die Frequenz runter, bis der Generator nachgeregelt hat. Kann das zu Schäden am WR führen?

    1) Generator größer als WR damit geht er nicht in die Knie... Der Rotek hat 5,5KVA und der Symo Hybrid hat 5,0...passt

    2) Genau das ist das Problem der "Billigsdorfer" Generatoren, die Spannung knickt ein --> WR steigt auf, Klappe zu, Affe tot.

    Mit dem Rotek klappte es wunderbar... ist halt auch kein Schnäppchen, dafür passt es ;-)

    Ausrichtung:


    13,61 KWp @ DN:35°, -10° SSO auf Symo GEN24 und Symo Hybrid
    1,5 KWp @ DN:10°, -100° NO auf AE Conversion


    Fronius Energy Package 10,5 kWh :lol: