Erfahrung mit SENEC Stromspeicher sowie Economic Grid

  • Zitat von Vize

    Im Schnitt liege ich somit zur Zeit bei rund 74 %.


    Mit Lithium bei nur 74%? Was sind das für welche Zellen in dem Akku?
    Meine Erfahrung ist ca 92%


    VG
    BigBen62

  • Zitat von BigBen62

    Mit Lithium bei nur 74%? Was sind das für welche Zellen in dem Akku?
    Meine Erfahrung ist ca 92%


    VG
    BigBen62


    Hallo BigBen62,


    Das kann man so nicht sagen. Andreas hat einen Zähler am Senec sitzen und misst was rein- und rausgeht.
    Hat z.b. der Akku einen Wirkungsgrad von 95% das unter optimalen Bedingungen der Fall ist.
    Jetzt belade ich den Akku mit einem Ladegerät, das unter optimalen Bedingungen 96% Wirkungsgrad hat.
    Der Wechselrichter hat wieder einen Wirkungsgrad von 96%. Das ergibt einen bestmöglichen Systemwirkungsgrad
    von 87.5%.
    In der Praxis wird aber der Akku, das Ladegerät und der Wechselrichter nicht gleichzeitig im optimalen Bereich betrieben.
    Bei mir sind das z.b. beim Ladegerät des Studers üblicherweise 93%. Der Wechselrichter liegt auch bei ca. 93%
    und der Akku aktuell bei 87%. Daher resultiert der Gesamtwirkungsgrad von nur noch 75%. (Oft liege ich bei ca.500W
    Entladeleistung - manchmal bei 3kw für ca. 1-1.5h.)
    Die Li-Akkus haben einen etwas besseren Wirkungsgrad bei höherer Leistung. Im besten Fall kommen die auf ca. 82%
    Systemwirkungsgrad in der Praxis, wenn optimal betrieben.


    Die niedrigeren Wirkungsgrade von 75% kommen daher, dass dem Wechselrichter wenig Leistung z.b. 100W abverlangt
    wird. Der Wirkungsgrad ist dann typischerweise unter 90%, da die Batteriewechselrichter auf max. Wirkungsgrad
    bei ca. 1/3 der max. Leistung optimiert sind.
    Zusätzlich wird meist mit hohen Leistungen beladen. Die Ladegeräte sind dann auch nicht im optimalen Wirkungsgradbereich.
    Das System benötigt auch noch ein paar Watt zum funktionieren.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt


  • Hallo BigBen62,
    wenn ich ein solches Problem mit meinem Installateur hätte, würde ich den Installateur wechseln, mir erst einen suchen, der kurzfristiger Reaktionen zeigt......und den dann von der DEV für meine Anlage eintragen lassen. Dazu gibt es vorbereitet ein Formular zum Download auf der Homepage des Herstellers. Bin zwar nicht sicher, ob das Formular Endkunden zur Verfügung steht,, oder nur den Senec Fachpartnern, aber aus Erfahrung weiß ich, dass es geht. Wir haben mal eine Anlage übernommen, wo Installateur und Betreiber nicht mehr miteinander konnten.......und die Ausgleichsladung starten ist ein Tastendruck für den Installateur. Verstehe nicht, was daran so zeitaufwendig ist, wenn Du schon alle physischen Tätigkeiten allein gemacht hast. Ich weiß aber auch, dass da Garantieansprüche mit eine Rolle spielen, wer, was an einem System macht.....
    Ich hoffe, es wendet sich bei Dir alles zum Guten.

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019, 1,83 kWp auf dem Gartenhaus 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Mein Beileid dem Senec-Club -und anderen, dem Speicherhype verfallenen.
    Da wird meine Ablehnung von privaten Kleinstspeichern ja klar bestätigt. :oops:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kW Li-Testspeicher.

  • Zitat von BigBen62


    Dann hörte ich, dass die Akkus auch variieren. Mein Akku wurde 2014 als 310Ah Akku im Prospekt und der Doku definiert.
    Die Zellen des Akkus haben diese Dimensionen: Länge 47mm, Breite 198mm und Höhe der Zelle ohne Pole 690mm, mit Polen 715mm. Und das ist exakt eine 2PzS 280Ah Zelle bei C5 nach Definition des Herstellers. Wie DEV auf 310Ah kommt können mit die Forenmitglieder gerne erklären (wird wohl bei C10 oder so was sein..)


    Mich würde interessieren ob alle da draussen die gleichen Zellen wie ich haben?


    Viele Grüsse
    BigBen62


    Hallo BigBen62,


    Dein Speicher ist ja ein G2 richtig?


    die 310 waren imho beim XXL Solarinvert (blau/weißer Kasten) mit 310 Ah angegeben, beim G2+ 285Ah. G2? und G1?


    Die Zellen wurden bei einigen Speichern (auch mein G2+) mit der Höhe des 310Ah von Werbat für Senec hergestellt, aber die haben auch nur 285 Ah aber dafür mehr Wasserreserve von 3 cm zusätzlich = ca. 6,5-6,7 Liter mehr.


    Da ich nich alle Prospekte und Datenblätter habe, kann ich nicht ausschließen, dass es auch mal welche mit 310 gegeben haben könnte.

    Meine Anlagen:
    1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
    WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
    2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
    SENEC. Home V2.1 LI 7,5 Speicherkapazität

  • Zitat von einstein0

    Mein Beileid dem Senec-Club -und anderen, dem Speicherhype verfallenen.
    Da wird meine Ablehnung von privaten Kleinstspeichern ja klar bestätigt. :oops:
    einstein0


    Wie bitte ? Das musst du mir näher erklären.
    Den Blei-Speicher finde ich überraschend gut. Er hat bei mir bereits 900-1100 50% Zyklen (je nach dem wie mans ermittelt)
    hinter sich, ist 3 1/2 Jahre alt und hat eine entnehmbare Kapazität in meinem Anwendungsbereich von ca. 150 Ah (50%).
    Angegeben ist er mit 142.5Ah(C5). Wirkungsgrad Akku ca.87%, System ca. 75%
    Wenn Senec aufpasst, und nicht wieder die Wartungsladungen vergisst, funktionieren die Dinger wie sie
    sollen.
    Von meinem Li-Speicher bin ich enttäuscht. Erst 5 1/2 Jahre und ca. 600 Ladezyklen und bereits bei 78% SOH.
    Entnehmbare Kapazität am Anfang 21 kwh. Jetzt nur noch 16.4kwh.
    Obwohl, er verhält sich exakt nach dem Alterungsmodell, das ich vorliegen habe.
    Ich dachte aber die sind haltbarer.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • Zitat von DidiD

    Wie bitte ? Das musst du mir näher erklären.


    Hallo DidiD,
    dein Speicher funktioniert offenbar sehr. gut Freue dich... :D
    Doch ich empfehle Dir, den Eingangsbericht von "ehildebrandt" zu lesen, dann weißt Du vielleicht was für ein teuren Schrott so mancher von uns in seinem Keller/HWR stehen hat.
    Was tun?
    Reparieren für viel Geld und dann nach 2-3 Jahren den selben Ärger wieder haben oder gleich stilllegen....?
    Was soll ich von der DEV halten, die eine 100 Jahre Akkutechnik nicht im Griff hat. Jede Autobatterie hält länger.....(und ist um einiges billiger).


    Ich als Laie und Endverbraucher erwarte, das so ein Speicher erheblich länger als 2 Jahre hält, ohne teure Reparaturen
    Berichtige mich gerne wenn ich behaupte....
    das ich nicht mal meine Kiste verkaufen, solange der Speicher von extern stillgelegt ist.
    Ohne Wartung läuft da nicht nix.


    Gruß
    Odense

  • Odense ,


    bei mir hat sich um alles mein Solateur gekümmert. Bei mir waren es die ENBW-Netze, die Zählergrundgebühr
    und den Zählerstand bei mir abrechnen wollten. Wurde vom Solarteur ohne mein Zutun geklärt.
    Zeitlich war das auch extrem flott erledigt.


    Die Probleme mit den Zellen kommt von Anfang 2016, als Senec die turnusmässigen Wartungsladungen
    geändert (vergessen ?) hatten. Die wollten, glaube ich, die Vollladungen einsparen, wenn der Speicher über die PV
    bereits vollgeladen wurden. Dabei ging anscheinend irgendetwas schief.
    Die Zellen verloren anscheinend durch schleichende Sulfatierung an Kapazität. Ich bemerkte das dann so um
    Februar 2016 und schloss meine übriggebliebenen Camping-Insel-Teile (auf 48V/115Ah ausgelegt) an.
    Dadurch erholte sich der Akku wieder einigermaßen. Ist seit ca. 1 1/2 Jahre stabil.
    Die Beladung des Speichers "gefällt" mir aktuell nicht, da der Bleispeicher bis ca. 3A bei 57.75V beladen werden
    sollte. Momentan ist aber bei 7A Schluss manchmal auch bei höherem Strom. Trotz Elektrolytumwälzung halte ich das für falsch - ist aber nur meine Meinung. Die Zukunft wird zeigen ob ich Recht behalte.


    Was sonst noch so bei dem ein oder anderen schief läuft, weiß ich natürlich nicht.
    Interessant wäre für mich der Ausfallgrund der Zellen des Thread-Erstellers.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • Da fällt mir nur die Bemerkung eines Foristen ein:


    Bleispeicher gehören in die Hände von Profis - dann funktionieren diese auch. Was ich sogar glaube.


    Nur warum verkauft man diese Teile dann an Laien, die einen Speicher wollen und kein Bleispeicherexperte werden wollen?
    Wenn ich hier als Laie lese, was ihr da alles für Klimmzüge machen müsst, damit die Kiste läuft, bleibt eigentlich nur als Fazit:
    Finger weg - zumindest von Bleispeichern - es sei denn, ihr seid Profis oder wollt viel Zeit und Geld und evtl. auch Ärger investieren.


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V10F; Nikola Gotway 84V


  • Ach, mit den Li-Speichern muss man auch aufpassen. Die dürfen nicht vollgeladen herumstehen. Hohe Temperaturen
    macht denen zu schaffen. Niedrige Temperaturen auch. Die degradieren sonst auch ganz ordentlich.
    Wird noch interessant mit den E-Autos vor allem in kalten und heißen Gegenden.


    Bleispeicher sind ziemlich robust vertragen auch tiefe Temperaturen. Von meinem Solarteur habe ich heute erfahren,
    dass der ursprüngliche Zellen-Hersteller wegen Qualitätsproblemen gegen Ende der Produktion gewechselt wurden.
    Ich habe hier einige am werkeln - wie gesagt keine Probleme damit.
    Sie sollten halt oft vollgeladen werden dann geht das auch gut.


    Ich gehe jetzt in die Garage und belade noch für den Rest des Tages das E-Auto. Die Sonne hier muss noch
    ausgenützt werden. Der Rest kommt vom Speicher - da wird der wieder richtig belastet. Sollte nach dem
    Vollladen mit hoher Leistung entladen werden. Dadurch erhöht sich die Kapazität, da viele kleine Sulfatkeime
    gebildet werden.


    Viele Grüße Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt