Erfahrung mit SENEC Stromspeicher sowie Economic Grid

  • Liebe Community,


    ich möchte heute die Gelegenheit hier nutzen meine Erfahrungen mit SENEC Stromspeichern sowie Economic Grid Zero und Vario mitzuteilen. Jeder kann aus meiner Geschichte seine eigenen Schlüsse ziehen und hoffentlich daraus lernen.


    2014 - Ich bin von Solarenergie begeistert und möchte meine Solaranlage um einen Stromspeicher erweitern.
    16.10.2014 - Ich lasse mir ein Angebot für den SENEC G2 Plus inkl. Economic Grid geben.
    17.10.2014 - Anfrage an die Bank bez. KFW Finanzierung
    27.11.2014 - KFW hat die Förderung genehmigt.
    28.11.2014 - Beauftragung für SENEC G2 Plus Speicher und Economic Grid.
    05.12.2014 - Ich stelle eine Anfrage was beim Anschluss von SENEC Heizstab zu beachten ist.
    15.12.2014 - Bestätigung von Deutsche Energieversorgung GmbH für die Registrierung am Econamic Grid erhalten.
    16.12.2014 - Antwort auf meine Anfrage: Anschlusspläne/Installationsanleitung für SENEC Heizstab werden zum Econamic Grid mitgeliefert.
    21.12.2014 - Benachrichtigung, dass die Technik-Pakete für Econamic Grid ab nächste Woche zur Verfügung stehen.
    24.12.2014 - Wasser-Rohrbruch überflutet Keller und verschiebt den Installationstermin
    02.05.2015 - Von meinem Heizungstechniker erhalte ich den Hinweis, dass man Stromspeicher nicht im selben Raum mit einer Gasterme aufstellen darf.
    03.05.2015 - Obwohl der Raum vorher mit einer Gasterme vor Ort vermessen wurde, bestätigt mir mein Installateur, dass es nicht erlaubt ist Gastherme und Stromspeicher in einem Raum zu installieren.
    04.05.2015 - Planung und Absprachen mit allen Handwerkern für neuen Standort durchgeführt.
    05.05.2015 - Neuer Termin für Installation am 22.05.2015 vereinbart.
    14.05.2015 - Mein Installateur informiert mich, dass Economic Grid ein sog. „ANA-Formular“ an den Energieversorger geschickt werden muss.
    14.05.2015 - Ich schicke die entsprechenden Unterlagen an den Energieversorger "Baywernwerk" mit einer Fristsetzung von 14 Tagen.
    28.05.2015 - Stromspeicher ist installiert, Installtionsprotokoll wurde an SENEC verschickt. Economic Grid ist noch nicht in Betrieb.
    28.05.2015 - Ich stelle fest, dass ein Plastik-Rohr von der Lüftunsanlage verschmort ist. Sieht so aus, dass ein heißer Scheinwerfer zu nah an das Rohr gestellt wurde. Neben dem Installateur war noch ein anderer Handwerker im Haus. Keiner gibt jedoch zu das Rohr beschädigt zu haben.
    07.06.2015 - Rückmeldung von Baywernwerk: Es werden weitere Unterlagen angefordert. Benötigt werden: Datenblatt Speichersystem, Darstellung des geplanten Anlagenaufbaus, Gutachten für die Verhinderung eines Parallelbetriebes, Bestätigung zur Teilnahme nur am negativen Regelenergiemarkt
    23.06.2015 - Ich erhalte die angeforderten Unterlagen von meinem Installateur und leite diese umgehend an den Energieversorger "Baywernwerk" weiter.
    06.07.2015 - Keine Rückmeldung vom Energieversorger "Baywernwerk". Ich stelle frage erneut per Email nach.
    06.07.2015 - Ich erhalte eine Urkunde von SENEC über erfolgreiche Inbetriebnahme des Speichers.
    20.07.2015 - Alle Unterlagen werden erneut per Einschreiben an den Energieversorger "Baywernwerk" geschickt.
    27.07.2015 - Installateur hat mit Energieversorger "Baywernwerk" telefoniert. Anlage kann grundsätzlich aufgebaut werden. Eine schriftliche Freigabe vom Bayernwerk erfolgt jedoch erst wenn alle notwendigen Datenblätter vom Elektriker zugeschickt worden sind.
    29.07.2015 - Ein Anruf vom Energieversorger "Baywernwerk": Der Mitarbeiter hat mir mitgeteilt, dass für die Bearbeitung meines Antrags noch immer weitere Unterlagen fehlen. Auf die mehrfach gestellte Frage welche Unterlagen noch bereitgestellt werden sollen, antwortete der Mitarbeiter immer wieder nur, dass der Elektriker es genau Bescheid weiß. Ich sollte mich an den Elektriker wenden und man wollte sich nicht weiter mit mir unterhalten.
    04.08.2015 - Installateur schreibt per Email, dass alle erforderlichen Unterlagen einreichen sind und er nichts mehr machen kann. "Härtefälle" muss dann der Hersteller direkt bearbeiten. Ich soll mich an SENEC wenden.
    06.08.2015 - Support Anfrage an SENEC (Installateur auf Kopie) mit der Bitte das Problem "Baywernwerk" zu klären.
    04.11.2015 - Rückmeldung von der SENEC Rechtsabteilung: Beim Energieversorger "Baywernwerk" fehlt angeblich "nur noch" das entsprechender Datenblatt zum verbauten SENEC-Speicher.
    05.11.2015 - Ich schicke erneut alle Unterlagen unterschrieben per Email und per Einschreiben an den Energieversorger "Baywernwerk".
    16.11.2015 - Netzanschlussvertrag von Bayernwerk erhalten und unterschrieben zurück geschickt.
    26.11.2015 - Installateur bestätigt, dass die entsprechenden Prozesse bei Bayernwerk geregelt sind und Econamic Grid nun installiert werden kann.
    26.11.2015 - Die Installation von Econamic Grid kostet statt 199 € wie im Angebot vom 16.10.2014 beschrieben nun 969 € zzgl. MwSt!
    10.03.2016 - Das Econamic Grid Paket ist endlich verfügbar und ich erhalte eine entsprechende Rechnung, die ich umgehend begleiche.
    05.04.2016 - Installateur benötigt Fotos vom Zählerschrank und den Räumlichkeiten für den Einbau.
    11.04.2016 - Installationstermin für den 22.04.2016 vereinbart.
    22.04.2016 - Elektriker flucht, dass der Kabel, den er mitgebracht hat zu kurz ist und fährt für zwei Stunden wieder weg.
    22.04.2016 - Elektriker kommt wieder, arbeitet ca. eine Stunde und verschwindet ohne sich zu verabschieden oder über den Status zu informieren.
    25.04.2016 - Installateur schreibt per Email: Die Installation der eco-grid Pakete wird vom Senec-Service-Center Süd (Volthaus Mainburg) durchgeführt insofern wurde zunächst die Hardware installiert. Sobald der Installateur die Freischaltung bzw. der Plombier-Code für den Zähler erhält, wird das System fertig gestellt.
    03.05.2016 - Ein anderer Elektriker kommt um die Installation abzuschließen. Es wird festgestellt, dass der vorherige Elektriker von SENEC ein falsches Kabel verlegt hat und das Kabel nicht den notwendigen Durchmesser hat. Neuer Termin für 21.05. vereinbart.
    21.05.2016 - Termin wird halbe Stunde vorher durch den Elektriker abgesagt. Neuer Termin am 23.05. vereinbart.
    23.05.2016 - Elektriker schließt den Econamic Grid an. Es wird jedoch die Telefonanlage abgeschaltet. Ältere Menschen im Haus bleiben ohne Telefon und Internet im Haus. Da ich nicht vor Ort bin, muss mein Bruder 100 km fahren um nachzusehen warum sich niemand mehr im Haus meldet.
    23.05.2016 - Elektriker schaltet bei der Installation eine noch nicht freigegebene Lüftungsanlage an und fährt weg. Im gesamten Haus entstehen Geräusche vom Lüftungsmotor, der keine Luft ansaugen kann da das Eingangsrohr noch verschlossen ist. Mieter sind in Panik.
    23.05.2016 - Kondensat von der Lüftungsanlage, die unbeabsichtigt eingeschaltet wurde tropft nur wenige Zentimeter von einer teureren Elektroanlage für Heimautomatierung. Zumindest kommt es nicht zu einem Schaden.
    23.05.2016 - SENEC bestätigt per Email, dass Econamic-Grid erfolgreich vom Installateur eingerichtet wurde.
    28.05.2016 - Konfrontation des Elektrikers mit dem Sachverhalt mit der Bitte um Stellungname. Keine Antwort.
    04.07.2016 - Anfrage an Installateur: Econamic-Grid Status steht immer noch auf „In Bearbeitung (Bayernwerk AG)“. Kann man irgendetwas beschleunigen?
    04.07.2016 - Rückmeldung vom Installateur: Der Status „in Bearbeitung“ kann von ihm nicht beeinflusst werden. Beim „wim-Prozess“, der zwischen EVU und SENEC gibt es unterschiedliche Laufzeiten. Ich sollte mich noch etwas gedulden.
    30.06.2016 - Ticket an SENEC bez. Econamic-Grid gestellt. Keine Antwort.
    17.08.2016 - Erneut Anfrage an Installateur. Econamic-Grid ist immer noch nicht freigeschaltet. SENEC regiert nicht auf Support Anfragen.
    28.09.2016 - Drohung mit Rechtsanwalt wenn in den nächsten 14 Tagen keine Rückmeldung erfolgt.
    30.09.2016 - Rückmeldung von SENEC. SENEC sei mit dem Energieversorger in Klärung gegangen. Man solle jedoch selber auch beim Energieversorger nachhacken.
    10.10.2016 - Rückmeldung vom Installateur: Ich soll die Unterlagen erneut unterschrieben an den Energieversorger "Bayernwerk" inkl. Inbetriebsetzungsanzeige zusenden.
    11.10.2016 - Alle Unterlagen erneut per Einschreiben an Bayernwerk geschickt.
    06.11.2016 - Keine Statusänderung, neues Ticket beim SENEC Support gestellt. Keine Antwort.
    14.11.2016 - Mitarbeiter von Bayernwerk war bei mir vor Ort und hat den Zähler überprüft.
    18.11.2016 - Email von SENEC: Es gibt Verzögerungen im Econamic Grid-Anmeldeprozess.
    05.12.2016 - Keine Rückmeldung von irgendeiner Partei. Erneut Ticket bei SENEC gestellt.
    05.12.2016 - Rückmeldung von SENEC: Anmeldung wurde erneut ausgelöst.
    07.12.2016 - Rechnung von EON über Grundgebühr für Stromzähler erhalten. Darüber hinaus soll ich Abschlagszahlungen für den Strom zahlen.
    08.12.2016 - EON angeschrieben und erläutert, dass dieser Stromzähler eigentlich auf SENEC registriert sein sollte und die Stromlieferugnen über diesen Zähler über Econamic-Grid für mich kostenlos sind.
    08.12.2016 - SENEC Kundensupport bez. EON Rechnung angeschrieben und gebeten das Thema mit EON zu klären. Keine Antwort erhalten.
    25.12.2016 - Speicher zeigt an "Wartung notwendig".
    27.12.2016 - Mahnung von EON bez. Grundgebühr für Stromzähler und Abschlagszahlungen erhalten.
    27.12.2016 - Erneut SENEC Kundensupport bez. EON Rechnung angeschrieben und gebeten das Thema mit EON zu klären. Keine Antwort erhalten.
    28.12.2016 - Rückmeldung vom Installateur: Es besteht keine Eile, da die Wartungsintervalle bei den Blei-Speichern verkürzt wurden, um den zusätzlichen Ladezyklen durch eco-grid, Vario, etc. Rechnung zu tragen.
    17.01.2017 - Brief von SENEC: Willkommen bei SENEC Econamic Grid.
    19.01.2017 - Rückmeldung vom Installateur: Econamic-Grid liefert immer noch kein Gratis-Strom. "Die Energiewirtschaftlichen Prozesse sind leider immer noch nicht ganz abgeschlossen".
    20.01.2017 - Termin für Wartung vereinbart.
    30.01.2017 - SENEC schickt Econamic-Grid Liefervertrag. Vertrag umgehend unterschrieben zurück geschickt.
    30.01.2017 - Wartung durchgeführt. Zellen weisen vollkommen falsche Werte auf. Deutet auf ein Defekt hin. Austausch der Zellen notwendig.
    31.01.2017 - Ticket an SENEC bez. Austausch gestellt. Antwort: Es wird noch die Höhe der Zellen benötigt, da unterschiedliche Typen im Umlauf sind.
    01.02.2017 - Habe Fotos von den Zellen bereitgestellt.
    02.02.2017 - Ersatzlieferung wurde in Auftrag gegeben.
    09.02.2017 - Ersatzlieferung angekommen.
    10.02.2017 - Zellen wurden ausgetauscht.
    20.02.2017 - Beladung des Speichers mit Econamic-Grid startet.
    04.03.2017 - Installateur schickt Rechnung für die Wartung und Austausch der Zellen. Die Zellen sind Garantie, aber die Dienstleistung für den Austausch nicht.
    19.04.2017 - SENEC bucht die Grundgebühr für Econamic-Grid erneut ab obwohl die Gebühr bereits am 31.01.2017 abgebucht wurde.
    20.04.2017 - Anfrage an die SENEC Buchhaltung gestellt.
    02.05.2017 - SENEC bucht die Grundgebühr wieder zurück auf mein Konto.
    19.05.2017 - SENEC bucht erneut die Grundgebühr falsch ab.
    20.05.2017 - Erneute Anfrage an die SENEC Buchhaltung gestellt.
    10.06.2017 - SENEC Buchhaltung entschuldigt sich und bucht die Grundgebühr wieder zurück.
    09.10.2017 - Festgestellt, dass Speicher seit ca. zwei Monaten keine richtige Beladung oder Entladung durchführt. Remote Überwachung von SENEC ist wohl nur ein Märchen. Installateur informiert.
    13.10.2017 - Installateur hat ein Kapazitätstest durchgeführt. Zellen scheinen wieder defekt zu sein. Komplettaustausch notwendig/empfohlen.
    22.10.2017 - Email vom Installateur erhalten: Grundsätzlich ist natürlich im Zuge der Garantie ein Kompletttausch aller Zellen möglich, das Problem ist aber, dass außerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist von 2 Jahren zwar die Teile ersetzt werden, die Arbeitszeit und Transportkosten aber nicht. (Installationskosten: ca. 1.000 € zzgl. MwSt). Alternative: Umstieg auf Lithium mit noch höheren Kosten.


    Anschließendes: Obwohl 500 kWh garantiert und 800 kWh jährlich über Econamic-Grid als Gratis-Strom versprochen wurde, sind in zwei Jahren lediglich 200 kWh geflossen (also etwa 48 Euro Ersparnis). Bei diesem Tempo würde es mehr als 17 Jahre dauern NUR um die Installations-Kosten für Econamic-Grid wieder reinzuholen. Schon in den ersten zwei Jahren ist der Speicher zum zweiten Mal defekt. Die Arbeitszeit und Transportkosten für Zellenaustaustausch stehen in keinem Verhältnis zu den erwarteten Stromersparnissen. Nach über zwei Jahren und unzähligen Emails, Briefen und Telefonaten habe ich einen defekten Speicher im Keller stehen. Für mich war das Thema "Stromspeicher" sehr lernreich. Es möge jeder selber entscheiden ob er sich auf ein solches Abenteuer einlassen möchte.


    Viele Grüße


    Eduard

  • Du bist nicht alleine ,der diese Erfahrungen gemacht hat . Alle wollen nur dein Bestes (Geld) und dann Tschüß.
    Nur ein Speicher Tausch rechnet sich nicht ,kommst damit auch nicht weiter .
    Meinen wollten die auch Tauschen ,dann würde mich das ganze Spiel sehr teuer werden .


    Gruß Ammelie

  • Wow, jetzt weiß ich, warum ich das Bleizeitalter für Speicher der DEV übersprungen habe und nur die Lithium-Speicher installiere, die stabil laufen und deren Wartungsaufwand um ein "Vielfaches" geringer ist.
    Aber mit ECO Grid und dem anhängigen WIM-Prozess, haben zwei meiner Kunden ( im EON Gebiert ) auch schmerzliche Erfahrungen machen müssen, ehe die Anlagen, die nächtlichen Aufladungen erhalten haben.
    Darum bin ich froh, das die DEV sich nun mit der viel einfacheren Cloudlösung aus dem Regelenergiemarkt wieder zurückgezogen hat. Sollen sich andere Anbieter ( wie z.B. "Sonnen" ) doch mit den großen 4 Versorgern nun rumstreiten......


    Aber Dein Bericht ist schon Wahnsinn :cry:

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019, 1,83 kWp auf dem Gartenhaus 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Puh - was für eine 'Horrorstory'.
    Nicht zur Nachahmung empfohlen :D
    Wenn man da mal in die Mühlen gerät, ist es wie überall: Kundenfreundlichkeit gibt es in deren Wortschatz überhaupt nicht.


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V10F; Nikola Gotway 84V

  • Diese oder ähnliche Erfahrungen haben viele von uns gemacht. Die Kommunikation mit Senec ist mehr als ein Witz. Die technischen Versprechen werden überhaupt nicht gehalten auch nicht bei Li Speichern. Wenn du das schon so schön dokumentiert hast, wäre das ja mal eine schöne Geschichte fürs Fernsehen. Leider ist Senec sehr ignorant und könnte mal eine Medien wirksame Klatsche gebrauchen. Solltest du daran Interesse haben schließe ich mich da gern an und der ein oder andere denkt auch noch darüber nach.
    Tschüß Wassii

  • Zitat von solarteur0502

    Wow, jetzt weiß ich, warum ich das Bleizeitalter für Speicher der DEV übersprungen habe und nur die Lithium-Speicher installiere, die stabil laufen und deren Wartungsaufwand um ein "Vielfaches" geringer ist...


    Bleibatterien (z.B. PzS) werden seit Jahrzehnten in der Industrie eingesetzt und liefern dort nur sehr selten Gründe für Beschwerden. Dann fing man an, solche Batterien in PVAs einzusetzen und die Batterien machen sehr viele Probleme. Der Grund ist mangelnde oder fehlerhafte Wartung, nur ist das wohl nicht das Problem der Technologie ´Bleibaterie´. Und genau der gleiche Sachverhalt liegt vor, wenn Solateure ohne Ahnung die Parameter des Ladegerätes einstellen. Bleibatterien sind ziemlich robust, aber monatelange Misshandlungen bewirken den Exitus. Aber das muss ein Fehler der Batterie sein, denn der Umgang mit ihr erfordert intellektuelle Fähigkeiten, die man von einem Solateur nicht erwarten darf.


    Wie phantastisch ist es doch jetzt: Bei den meisten Systemen ist vorgegeben, welcher Akku mit welchem WR/LR zusammn arbeiten kann und man braucht daher eigentlich nichts mehr einstellen. Das ist jedoch auch eine praktikable Lösung, denn der Endkunde zahlt zwischen zwei und viermal mehr, als für eine traditionelle Lösung erforderlich wäre. Dann muss der Verkäufer nur noch lernen, was an Lixxxx so phantastisch ist und an den Bleibatterien so dermaßen schlecht und das geht natürlich viel einfacher, als etwas über die Technologie selbst zu lernen.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Hallo zusammen und willkommen im Club!


    Wenn ich mal mit meiner Sache abgeschlossen habe, kann ich später gerne aml meine Geschichte veröffentlichen.


    Mit der Medien-Klatsche wäre eigentlich eine gute Idee. Leider gehört Senec zu den großen der Branche und finanziert die Fachpresse mit diversen kostspieligen Anzeigen. Da dieses Presse davon lebt, wollen sie sich die Einnahmequelle nicht durch schlechte Presse vergretzen. Damit kämen nur die allgemeinen Medien in Frage!


    Ich wünsche viel Erfolg


    Gruß Assel+

  • Zitat von jdhenning

    Bleibatterien (z.B. PzS) werden seit Jahrzehnten in der Industrie eingesetzt und liefern dort nur sehr selten Gründe für Beschwerden. Dann fing man an, solche Batterien in PVAs einzusetzen und die Batterien machen sehr viele Probleme. Der Grund ist mangelnde oder fehlerhafte Wartung, nur ist das wohl nicht das Problem der Technologie ´Bleibaterie´. Und genau der gleiche Sachverhalt liegt vor, wenn Solateure ohne Ahnung die Parameter des Ladegerätes einstellen. Bleibatterien sind ziemlich robust, aber monatelange Misshandlungen bewirken den Exitus. Aber das muss ein Fehler der Batterie sein, denn der Umgang mit ihr erfordert intellektuelle Fähigkeiten, die man von einem Solateur nicht erwarten darf.


    Wie phantastisch ist es doch jetzt: Bei den meisten Systemen ist vorgegeben, welcher Akku mit welchem WR/LR zusammn arbeiten kann und man braucht daher eigentlich nichts mehr einstellen. Das ist jedoch auch eine praktikable Lösung, denn der Endkunde zahlt zwischen zwei und viermal mehr, als für eine traditionelle Lösung erforderlich wäre. Dann muss der Verkäufer nur noch lernen, was an Lixxxx so phantastisch ist und an den Bleibatterien so dermaßen schlecht und das geht natürlich viel einfacher, als etwas über die Technologie selbst zu lernen.


    Danke für Deine (un) freundliche Antwort. Alles gut, bin trotzdem weiterhin froh, ohne intellektuelle Fähigkeiten als Solarteur
    ( nebenberuflich Elektromeister....) das Bleizeitalter mancher Hersteller und den nicht zu unterschätzenden Wartungsaufwand übergangen zu haben. Nicht ein jeder, kann einem Journalisten, als Handwerker das Wasser reichen.....schon klar.
    Bitte verzeihe mir eventuelle Rechtschreibfehler mangels ausreichender Schulbildung.

    Gruß Jörg Wedler Elektroanlagen
    Ust.IdNr.: DE 157 507 696
    Elektromeister und freier Sachverständiger für Photovoltaikanlagen
    3,12 kWp in 2009, 51,84 kWp und 3,60 kWp in 2010, 1,375 kWp in 2016

    3,30 kWp in 2019, 1,83 kWp auf dem Gartenhaus 2019

    Senec Lithium Speicher 2,5 kWh in 2017, 5,0 kWh in 2018, 7,5 kWh in 2019

  • Auch meine Reise begann 2014, allerdings mit einem G2 (ohne Display) und ohne Econamic Grid.
    Die Unterstützung durch DEV ist miserabel.


    Vor einem Jahr wurde mein Senec durch ein Update auf die aktuelle Software durch DEV "übernommen".
    Davor wurden alle Wartungs- oder Ausgleichsladungen automatisch oder manuell von mir durchgeführt.
    Ich musste ihn in die Obhut einer DEV-Partnerfirma abgeben, was mich >300 Euro gekostet hat, womit die Sparvorteile verpufft sind. Jetzt meldet er sich schon wieder mit "Wartung notwendig" und die Fa. kriegt es seit zwei Wochen nicht hin, die Wartung zu bestätigen. Es heisst "Wir müssen evtl. zu Ihnen rausfahren". Für mich würde es wieder bedeuten, Geld verbrennen.


    So habe ich mir das auch nicht vorgestellt.
    Mein Senec ist jetzt nicht in meiner Hand.
    Wie kann man sich dagegen wehren? Was kan man da tun?
    Da ging mir der Gedanke durch den Kopf: "Free Senec".


    Die Einzelteile, die in meinem Gerät verbaut sind, sind an und für sich sehr gut und wertig: Steca-WR, Steca Komponenten, EUW-Pumpe, zwei Energieflussrichtungsmesser, Netzschutzgerät, Phonix-SPS und diverse Kleinteile - Klemmen, etc.
    Wie gerne würde ich die SPS rauswerfen und durch eine andere ersetzen, die Open Source wäre.


    Gibt es da draussen jemanden, der auch in diese Richtung denken würde?


    Viele Grüsse
    BigBen

  • BigBen62 ,


    ja ich ! Spätestens, wenn mein E-Auto-Akku getauscht wird - das wird so in 3-4 Jahren sein- wird das in Angriff
    genommen. Die Akkus dürften dann noch so knapp 15kwh netto liefern - Das reicht für ein Haus locker.
    Bei meinem G2+ ist ja ein Studer verbaut - so wie ich das sehe ist da alles machbar - müsste möglich sein.


    Hoffentlich macht bis dahin mein Blei-Akku nicht schlapp. Hab den Senec ja auch nur, da ich unter der Woche
    beruflich unterwegs war, und keine Zeit und Nerven hatte, mir so etwas zusammenzustellen.
    Die Batterieeinheit und die Steuereinheit ist bei meinem G2+ ja getrennt.

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt