Kein Zählereinbau seit 2 Monaten

  • Moin,


    besitze jetzt seit zwei Monaten eine Photovoltaik-Anlage. Nur vom Netzbetreiber habe ich rein gar nichts gehört. Laut Solarteur sind alle Unterlagen schon längst beim Betreiber eingegangen.


    Wie lange dauert denn sowas? Muss der Zähler erst in Handarbeit zusammengebaut werden?


    Gruß Kean

  • Hi,


    Zitat von Kean

    Wie lange dauert denn sowas? Muss der Zähler erst in Handarbeit zusammengebaut werden?


    das solltest Du Deinen VNB fragen. Vielleicht liegt da gar nichts vor, weil jemand Deine Akten verschlampt hat.


    Wenn der VNB nicht aus den Puschen kommt, such Dir selbst einen Messstellenbetreiber und lass` den Zähler von dem einbauen.

  • Da kann man anrufen und fragen!
    Wie sollen wir wissen was da los ist ?
    Der Solateur soll sich kümmern!
    Gruß Jochen

    2010: 134 kwp CSI,SMA
    2011: 5,00 kwp CSI,SMA
    2012: 54,5 kwp Eging,SMA
    2012: 30,0 kwp CSI,SMA
    2014: 60,0 kwp Schott,Fronius
    2014: 7,65 kwp Eging,SMA
    2016: 88kwp Qcells,SMA
    2017: 12 kwp SW,SMA
    2018: 9.8 kwp LG,SMA/ Tesla Powerwall 2
    2018: 750 kwp

  • Ich warte bis Januar und bekomme 21 Jahre Vergütung. Macht in meinem Fall bei 64kwp über 6000.-€ aus :mrgreen:

    SolarLog800/1000
    2 AchsPairan 16kwp ,1 AchsDrehhalle 27kwp, Windrad Black 600
    7,5kwp Ost/West LgResu 9,6kwh. 7kwp Süd Hawker 48V,830Ah
    64kwp Ost/West/Süd,
    MX90D

  • Hallo Kean,


    hat Dich der Solateur bzw. sein Elektriker die notwendigen
    Formulare unterschreiben lassen ?
    Bei den MEISTEN Verteilnetzbetreibern muss ein Zählerantrag
    (Antrag auf Inbetriebsetzung der Kundenanlage - bzw. Austausch der
    Messeinrichtung)
    gestellt werden. Dieser ist im Allgemeinen von Dir und der
    verantwortlichen Elektrofachkraft zu unterschreiben.


    Es sind in vielen Fällen weitere Unterlagen einzureichen.
    So z.B.
    - Der Antrag auf Inbetriebsetzung
    - Stromlaufplan der EEG-Anlage
    - Datenblatt Wechselrichter
    - Konformitätsnachweis des Wechselrichters
    - Konformitätsnachweis des integrierten (bzw. externen) NA-Schutzes
    - Prüfbericht nach VDE AR 4105 hier F3 und F4
    - Datenblatt des verwendeten Moduls
    eventuell je nach VNB (Früher EVU heute Verteilnetzbetreiber)
    weitere Unterlagen. Hier rührt sich nichts wenn die geforderten
    Unterlagen nicht da sind.


    Für diejenigen die meinen der VNB habe kein Anrecht auf die Unterlagen,
    denen sei gesagt, das es eine Kleinigkeit ist die Unterlagen beizubringen
    und DAMIT die Anlage ohne Verzögerungen an das Netz zu bringen.
    Die Mitarbeiter haben Vorgaben was sein muss, sind diese Unterlagen
    nicht vollständig sorgt das nur für Ärger bei den meisten Beteiligten -
    das braucht man nicht..... habe selbst schon wegen eines fehlenden
    Kreuzes !!!!! die Unterlagen (ALLE) zurückgesandt bekommen.
    Und das wo wir bei 5 von 6 VNB im Umkreis hochgelobt für unsere
    Unterlagen werden - da dank PDF Programm bis auf die Unterschrift
    nichts handgekrizeltes zu finden ist. Das VNB mit dem es nicht so
    funktioniert verkauft gerne EIGENE PV-Anlagen..................


    Zitat von Ralf Hofmann

    Hi,


    das solltest Du Deinen VNB fragen. Vielleicht liegt da gar nichts vor, weil jemand Deine Akten verschlampt hat.


    Wenn der VNB nicht aus den Puschen kommt, such Dir selbst einen Messstellenbetreiber und lass` den Zähler von dem einbauen.


    Hallo Ralf, vielleicht liegt es nicht unbedingt beim VNB.....gerade wieder selbst erlebt
    wie eine Anlage aufgebaut wurde bis auf Kleinigkeiten, der Solateur aber offenbar
    Probleme mit dem Elektriker hat (der soll für ein paar verdiente € mit seiner Unterschrift haften)
    Jetzt hat mich der Kunde angerufen ob ich im helfen könnte......


    Hab mir den Aufbau der Anlage angesehen - hatte diverse Mängel............gravierende, hab
    dem Kunden die Mängel gezeigt, und auch einen Auftrag für erforderliche Restarbeiten
    sowie Unterschrift für einen Antrag auf Inbetriebsetzung dankenswert abgelehnt...................
    - DC Leitungen nicht befestigt - hängen wunderbar auf den Ziegeln die Stecker liegen im Wasserlau
    - Pot-Ausgleich nicht vorhanden......
    - Näherungen an bestehende äussere Blitzschutzanlage ohne die PV dann Einzubinden
    - Leitungsverlegung im Dachboden freihängend .......über 5m sieht lustig aus wie Freileitungen
    ....... usw. usw.......
    - Montageschienen stehen unterschiedlich über
    - Wechselrichter....... lt. Montageanweissung die Abstände zu Wänden aber auch
    zum Zählerschrank (hängt daneben) mit 5 bzw. 12 cm deutlich unterschritten.
    Dachhaken....... konnts nicht prüfen hatte auch keine Lust mehr da Zeit zu verschwenden.


    War ein netter Trupp, die die Anlage aufgebaut hatten. Die Kundin konnte sich mit den
    Monteuren kaum verständigen - da der deutschen Sprache nicht mächtig.


    Zählerschrank war neu, auch hier Mängel......... 3-Punkt Zählerbefestigung
    Schrank 950mm hoch........ geht halt beim hiesigen VNB nicht..........
    Komplett die neue VDE AR 4101:2015 die seit September 2016 gilt missachtet.


    Also ........ es muss nicht am VNB liegen.


    Zitat von jodl

    warum denn dort anrufen und sich ärgern?
    einfach laufen lassen, ist doch kein Schaden für den Anlagenbetreiber.


    Siehe oben während Deiner Antwort geschrieben..........
    Der Schaden entsteht dann eventuell bei unbeteiligten dritten.......
    stehst Du aufgrund Deines Tipps dann gerade ? Eher nicht.
    Würde dem Laien nicht empfehlen die Anlage selbst zuzuschalten.
    .....Gewährleistung ist nur ein Thema........


    Es muss eben nicht am VNB hängen..........
    Hier herscht mittlerweile ein Mangel an Fachkräften, mit genügend
    Arbeit für alle Handwerksbetriebe - ein eingetragener Elektroinstallatuer
    muss sich nicht mehr mit seiner Unterschrift ein paar € verdienen, um
    dem Risiko ausgesetzt zu sein, für Arbeiten die andere Vollbracht
    haben in den Knast zu gehen......wie früher wohl bei anderen nötig.
    Siehe oben........ das habe ich vor 3 Wochen so erlebt.


    elektro-michel
    Am Pad geschrieben, daher dürfen gefundene Rechtschreibfehler behalten werden.

  • hallo michel,
    das mag ja alles sein nur hat der TS geschrieben:

    Zitat von Kean

    Laut Solarteur sind alle Unterlagen schon längst beim Betreiber eingegangen.


    das ist jetzt erstmal unser Wissensstand, ich sehe auch keine Anhaltspunkte das anzuzweifeln.
    Und welcher "Schaden" sollte "dann eventuell bei unbeteiligten dritten......." entstehen ?
    Oder wer sollte weswegen


    Zitat von Elektro-Michel

    dem Risiko ausgesetzt ... sein, für Arbeiten die andere Vollbracht haben in den Knast zu gehen......


    das ist jetzt schon sehr schwarz gemalt.


    Nach den vorliegenden Informationen ist die Anlage fertiggestellt und mit allen nötigen Unterlagen angemeldet.
    Demnach liegts also am Netzbetreiber.

  • Bei uns hatte netzebw sich von der besten Seite gezeigt.
    Unterlagen angeblich nicht erhalten.
    Danach hat der Elektriker den Tausch der Zähler immer wieder abgelehnt... Bis nach wiederholter Intervention durch uns die Netzebw MA sich Mal bewegt haben... Dann haben sie festgestellt dass der Elektriker erstens keine richtige Adresse erhalten haben, und zweitens keine Telefonnummer von uns - zur Terminvereinbarung.
    Der Elektriker wird pro Tausch bezahlt. Wenn er umsonst hinfährt - und niemand da ist - bekommt er nichts...
    So hat das, das ganze etwa zwei Monate hinausgezögert...




    Gesendet von meinem Redmi Note 2 mit Tapatalk

  • hallo
    e.on bzw. bayernwerk maximal 14 tage.


    meiner meinung nach ganz klar ein problem vom solateur
    einfach sagen alle unterlagen sind beim evu eingereicht ist zu wenig.
    der solateur muss sich um einen termin kümmern und
    so lange zeitnah tel. nachbohren bis es klappt


    kein zähler kein geld, ganz einfach


    und ganz wichtig bundesnetzagentur nicht vergessen !


    grüsse

    Umsatz ist Ehrgeiz, Gewinn ist Intelligenz

  • Bei meinen beiden Anlagen hat es max eine Woche nach der Fertigmeldung gedauert.


    Aber zuvor mußten halt vorne alle schon erwähnten Dokumente eingereicht sein!


    Das wichtigste ist die sog. "Netzverträglichkeitsprüfung", die ich vor der Installation schriftlich vom VNB zugeschickt bzw. genehmigt bekommen habe. Erst danach traute ich mich die Montage machen zu lassen :roll:


    Aber wie schon erwähnt, alle Anträge wurden auch von mir mit unterschrieben. 8)

    Meine Anlagen:
    1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
    WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
    2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
    SENEC.Home G2 +;Speicherkapazität 8 kWh netto (16 kWh brutto)