Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

  • Ein Hallo Allerseits,


    ich hoffe, ich bin mit meiner Frage hier in der richtigen Abteilung.

    Und zwar habe ich 2 PV- Anlagen, eine aus 12/2010, mit 8.6 kWp und eine aus 12/2011 mit 4.1 kWp mit zwei Zählern,

    einen für Erzeugung und einen Zweirichtungszähler für Eigenverbrauch.

    Soweit mir bekannt ist, beträgt die Eichfrist der Zähler 8 Jahre, die somit in 12/2018 abgelaufen ist.

    Ich habe bis jetzt keinerlei Informationen von meinem Netzbetreiber

    (energis-Netzgesellschaft Saarbrücken) darüber erhalten, wie es weiter geht.

    Wartet der Netzbetreiber bis der Smart Meter Einbau beginnt oder wie soll ich mich verhalten?

    Verbaut ist ein eHZ Lieferzähler und ein eHZ Drehstromzähler.


    MfG Perihel

  • Du musst nicht aktiv werden.

    Der Netzbetreiber prüft immer eine gewisse Anzahl von Zählern aus der Serie. Wenn die alle o.k. sind, bleiben die drin. Und bzgl. Smartmetering würde ich freiwillig nie und nimmer aktiv werden. Ist ungefaähr so, wie wenn die Sau zum Schlachthof rennen würde :roll:

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Inmotion V5F + V10F

  • Perihel

    Der Netzbetreiber wird aktiv und wenn du Glück hast erfolgt ein normaler Tausch.

    Meine Eichfrist mit Tausch wurde auf 2025 verlängert. ;)

    Sonnige Grüße
    Eigenbau 2011; 8,58 kWp ; -45°+ 3°DN; String: A=18+B=15 YL-Panda 260C-30b
    STP 8000TL-10 (Upd.10.04.18); SMA WebboxBT+Sensorbox; FB7490, Devolo-Dlan
    2017: Video-ÜW; 2018: Reinigungsanlage
    2012-860, 2013-776, 2014-777 2015-844 2016-845, 2017-820, 2018-894

  • Alles was geschrieben wurde stimmt zu 100% und meine Anmerkung ist 50% OT... Für alle die, die den Zähler nicht vom gMSB/VNB haben (was hier nicht der Fall ist) könnte es jedoch richtig sein sich zu melden. Hier droht unabhängig vom Thema EIchfrist zusätzlich Ungemach und es läuft gerade ein Empfehlungsverfahren, inwiefern Regressanforderungen an Anlagenbetreiber mit eigenem Zähler (= Messstellenbetreiber) rechtens sind... Dabei geht es eben nicht nur um die Eichfrist, sondern auch die formgerechte Übermittlung der Messwerte (edifact und Co.). Aktuell nur ein Empfehlungsverfahren und wahrscheinlich wird das auch nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird....

  • Hallo,

    ich hab folgende Fragen zu einem evtl. Wechsel des grundzust. Messstellenbetreibers:

    - Wechsel Bezugszähler Netz ist klar

    Ich würde gerne aber eine unterbrechbare Verbrauseinrichtung zum Betrieb meiner Wallbox anmelden.

    Ist der Zähler, den Commetering hierzu einbaut geeignet oder benötige ich hierzu doch noch was vom Netzbetreiber (Westnetz)? Ich hatte hierzu nichts gefunden.

    Dann würde ich vermutlich 2 Zähler, nämlich für die unterbrechbare V. sowie HH- Strombezug benötigen?

    Hier wäre Platz für den 2. Zähler erforderlich oder auch Platz für die unterbrechbare V.?

    - Wenn ich jetzt noch meine PV-Anlage mit einbeziehe (bisher 100% Einspeisung) und auf Überschusseinspeisung wechseln möchte, könnte ich ja PVsmart nutzen.

    Wird die Anlage dann auch entsprechend an den Zählern neu verkabelt, falls erforderlich?

    Kann der Platz des bisherigen Einspeisezählers für den neuen genutzt werden oder wird zusätzlicher Platz benötigt?

    Danke!

    Achim

  • Hallo Achim...


    Zitat

    ich würde gerne aber eine unterbrechbare Verbrauseinrichtung zum Betrieb meiner Wallbox anmelden.

    Ist der Zähler, den Commetering hierzu einbaut geeignet oder benötige ich hierzu doch noch was vom Netzbetreiber (Westnetz)? Ich hatte hierzu nichts gefunden.

    das wäre dann ja ein 14a EnWG Zähler und der muss steuerbar sein, aber imho geht diese Steuerung noch nicht über den Zähler, sondern über das RSE und das liegt beim VNB.


    Zitat

    Dann würde ich vermutlich 2 Zähler, nämlich für die unterbrechbare V. sowie HH- Strombezug benötigen?

    korrekt...


    Zitat

    Wenn ich jetzt noch meine PV-Anlage mit einbeziehe (bisher 100% Einspeisung) und auf Überschusseinspeisung wechseln möchte, könnte ich ja PVsmart nutzen

    Ja auch das ginge, allerdings muessen die Zähler dann kaskadiert werden, wenn du von Schwachlastzeiten profitieren und Eigenverbrauch realisieren magst.


    Zitat

    Wird die Anlage dann auch entsprechend an den Zählern neu verkabelt, falls erforderlich?

    Kann der Platz des bisherigen Einspeisezählers für den neuen genutzt werden oder wird zusätzlicher Platz benötigt?

    Ja, das muss neu verdrahtet werden und darum müsste sich Dein Elektriker kümmern. Wir (oder jeder andere MSB) montiert nur die Zähler, verdrahtet aber nicht neu. Platz kann verwendet werden.

  • Kann man beim Neubau schon gleich den Messstellenanbieter frei auswählen ?

    Wenn man nichts tut bekommt man ja die Messstelle vom Netzbetreiber . Könnte ich aber für unsere geplante 29 KWp Anlage schon gleich einen Zähler von ComMetering nehmen ?

  • Hallo,


    also vielen Dank!

    Ja, ich möchte eine unterbrechbare Verbrauchseinrichtung nach 14a einrichten lassen.

    Ich meine, bei Westnetz gelesen zu haben, dass die das seit 2018 kostenlos anbieten, bei Anlage über 30kw Leistung jedoch einen kleinen Baukostenzuschuss hierzu wollen.


    Jetzt glaube ich, das mit den Zählern verstanden zu haben, wenn RSE der Rundstrahlempfänger ist.

    Hierzu benötige ich aber doch neben den Zählern auch noch zusätzlichen Platz im Zählerschrank oder kommt der davor ( wie soll der dann die Verbindung zur Wallbox gesteuert werden oder kann daran mehr angeschlossen werden?)??


    Ich frag dann bei Westnetz nach, die richten als Netzbetreiber ggf. die unterbrecht. Verbrauchseinrichtung her, ich wechsele zu Commeter Ing als grundzuständigen Messtellenbetreibers, ich bekomme 2 neue Zähler (1x Zweitrichtungsz. sowie 1x Zähler für die Walbox) plus Wechsel Anschluss PV als Überschusseinspeisung (bisheriger Einspeisenzähler kann bleiben?)


    Sorry für das Wirrwarr, aber ich möchte es auch für mich nachvollziehen können.

    Danke!

    Gruß

    Achim