Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

  • Hallo,
    bei mir ist der SmartMeter seit 21.12.17 drin - lief alles einwandfrei mit Commetering und dem Installateur.
    Die Überwachung im 2 sek. Takt läuft super - jetzt fehlen nur noch die passenden Stromtarife für SmartMeter.


    weiter so Commetering - danke Markus!


    Guten Rutsch ins neue 2018!!!!
    :danke:


    Gruß
    SAT-FAN

  • Zitat von SAT-FAN


    Die Überwachung im 2 sek. Takt läuft super - jetzt fehlen nur noch die passenden Stromtarife für SmartMeter.


    Gruß
    SAT-FAN


    'Und wenn sie noch nicht gestorben sind, dann warten sie noch.........'
    Du erwartest nicht ernsthaft Vorteile für den Privatmann :?:


    Gruß
    MBiker_Surfer

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V

  • Das Problem sind die Strompreis; Die handelbaren Produkte haben einen spread von maximal 2 Cent. Bei den PV Anlagenbetreibern sind die Volumen auch noch mal geringer. Die aktuellen Stromspreise am Spotmarkt liegen bei irgendwas um die 4 Cent (hoch gegriffen). Da KANN nicht viel an Angeboten kommen.


    ABER: Wenn man jetzt anfängt die Abgaben zu reduzieren (§14a, KWKG , Konzessionsabgabe ,,,,) und man den SmartMeter als günstiges Nachweisinstrument benutzt dann können da schon was zusammenkommen was sich spürbar macht. Das wird aber in erster Linie erst mal bei den Gewerbetreibenden < 100.000 kWh greifen.


    Ich bin aber gespannt was da in 2018 kommt, ich vermute mal das ich 2018/2019 mit an so einem Produkt beteiligt bin.

    22.05.2012: 8,8 kW, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Zitat

    jetzt fehlen nur noch die passenden Stromtarife für SmartMeter


    Zitat

    Du erwartest nicht ernsthaft Vorteile für den Privatmann


    Zitat

    Das Problem sind die Strompreis; Die handelbaren Produkte haben einen spread von maximal 2 Cent. Bei den PV Anlagenbetreibern sind die Volumen auch noch mal geringer. Die aktuellen Stromspreise am Spotmarkt liegen bei irgendwas um die 4 Cent (hoch gegriffen). Da KANN nicht viel an Angeboten kommen.


    Wir denken, dass wir in Q1/2018 zumindest den angekündigte Tarif ohne Messentgelte anbieten werden. Das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss aber ein Anfang und vor allem für die relevant, deren aktueller Lieferant die Messentgelte nicht rausrechnen kann oder will. Aber auch hier ist das Problem, dass Betreiber von PV Anlagen nicht gerade ein attraktive Zielgruppe sind: Wir beziehen (in der Regel) rund 2.500 kWh (zumindest die Überschusseinspeiser) und da stehen die Lieferanten angesichts der Margensituation nicht gerade Schlange. Unser (Zwischen)ziel: Wir wollen einen Ökostromtarif, der jederzeit kündbar ist und beim dem die Messentgelte nicht enthalten sind auf einem konkurrenzfähigen Preis anbieten. Das kann natürlich nur der erste Schritt sein und wenn wir wollen das weiterentwicklen und bswp. (zusammen mit Lieferanten) zeitvaribale Tarife etc. angehen und vielleicht werden (eines fernen Tages) ja echte Community-Modelle möglich sein.


    Leider werden es mit unseren Tarif nicht schaffen der Günstigste zu sein. Wer wirklich Stromkosten sparen will, dmn sei empfohlen die Wechselboni auf den großen Vergleichsplattformen mitzunehmen und alle 12 Monate den Lieferanten zu wechseln. Auch wenn die Tarifhopper für die Lieferanten niemals kostendeckend sind, ist es sicherlich die beste Möglichkeit die Stromrechnung zu senken.


    Aber wir sind hier schon sehr realistisch: Der Privatmann (mit 2.500 kWh) profitiert nicht vom Smart Meter Rollout. Aber das ist nach wie vor nicht unser Anspruch. Wir verfolgen einfach das Ziel den Rollout erträglich zu machen. Und vielleicht schaffen wir es hier ja das ein oder andere für Anlagenbetreiber rauszuholen.

  • Zitat von SInister_Grynn

    Wie ist denn die Resonanz bis jetzt?


    Die Resonanz bisher ist erstmal positiv und wir haben schon das ein oder andere positive Feedback bekommen. In Zahlen: wir haben die ersten 11 Bestellungen. Für die nächsten 89 Anlagen übernehmen wir noch die Einrichtungskosten für den jeweils ersten Zähler. Allerdings sind erst 2 Anlagen umgestellt: Einerseits hat der Prozess noch etwas gehakt, andererseits waren die Installationskapazitäten begrenzt. Dieser Engpass sollte sich im Januar allerdings erledigt haben, so dass wir dann innerhalb von 4 Wochen nach Bestellung auch tatsächlich installiert haben werden.


    Klar ist bei 11 Bestellungen noch viel Luft nach oben, aber aller Anfang ist schwer. Wichtig wird einfach sein, dass wir dann wenn die ganzen gMSB Ihre Briefe verschicken als Alternative sichtbar sind...


  • Das ist auch kompletter Schwachsinn, aber leider nicht mehr zu ändern. Was wir jetzt halt versuchen werden ist es auf Basis (unserer) Technik sinnvolle Lösungen aufzubauen. Beispiel: Es sollte mit etwas guten Willen doch möglich sein die dynamischen 70% mit der intelligenten Messtechnik zu machen (anstelle bspw. eines S0 Zählers), etc. Hier sind wir sicherlich auf das Mitwriken Dritter angewiesen, aber wenn die Idee funktioniert und wir genügend PV-Anlagenbetreiber zusammenbringen, dann können wir auch mal was einfordern (und nicht immer nur wünschen). Hier wird es sicherlich noch weitere Möglichkeiten geben... Der gute Vorsatz für 2018: Ein sinnvolles Zusatzprodukt auf Basis der Messtechnik zu initiieren.

  • Hallo,


    ich wäre gerne dabei, aber...
    1. Stromanbieter "Stadtwerke Würzburg WVV" hat noch nie einen anderen Messstellenbetreiber gehabt und man könnte mir auch keinen Ansprechpartner diesbezüglich anbieten.
    2. Ich wäre am "Mein Frankenstrom Familie Tag/Nacht" interessiert -> keine Schnittstelle für korrekte Tarifzuordnung vorhanden


    Und ich spreche jetzt mal nur von einem Strombezugszähler, man stelle sich vor ich würde auch noch die Einspeisung extern vergeben wollen.

    Gruß
    Lakritzium

  • Zitat von Lakritzium


    ich wäre gerne dabei, aber...
    1. Stromanbieter "Stadtwerke Würzburg WVV" hat noch nie einen anderen Messstellenbetreiber gehabt und man könnte mir auch keinen Ansprechpartner diesbezüglich anbieten.


    Der Versorger ist ja auch der falsche Ansprechpartner, für die Messung ist der Netzbetreiber (VNB) https://www.mainfrankennetze.de zuständig. Dem Versorger sollte der MSB völlig egal sein, da alle im einheitlichen Format die nötigen Daten zur Verfügung stellen müssen.

    Zitat


    2. Ich wäre am "Mein Frankenstrom Familie Tag/Nacht" interessiert -> keine Schnittstelle für korrekte Tarifzuordnung vorhanden


    Das Kleingedruckte "nur mit Doppeltarifzähler" hast du gesehen? Laß dir so einen (von welchem MSB auch immer) samt RSE einbauen und du kannst den Tarif nutzen (außer im noch kleiner gedruckten stünde nochmal was anderes.
    ICH würde mir derzeit keinen RSE anschaffen wenn ich nicht muß, da absehbar ist, daß die durch die Smartmeter ersetzt und dann Elektroschrott sind.

  • @ Lakritzium
    @ alterego


    korrekt, der Lieferant hat mit der ganzen Nummer wenig zu tun... Einzige Problemstellung: Wir rechnen den Messstellenbetrieb separat, d.h. nicht als Teil der Stromrechnung ab. Aus unserer Sicht hat das Vorteile in Bezug auf den Vorsteuerabzug und ist ausserdem transparenter als alles in der Stromrechnung / Grundgebühr zu verwurschteln. Der Lieferant muss als in der Lage bzw, willens sein die Kosten für den Messstellenbetrieb aus der Rechnung rauszunehmen. Und hier ist der Lieferant dann doch irgendwie involviert.


    Einen Zweitarifzähler können wir natürlich auch liefern (und auch das TSG). Allerdings teilen wir hier die grundsätzlichen Bedenken von alterego, dass TSG und Zweitarifzähler mit Blick auf HT/NT Tarife nicht der Weisheit letzter Schluss sein werden und Lieferanten mittelfristig echte zeitvariabale Tarife in den Markt bringen. Aber das kann noch dauern und wenn der angesprochene Tarif attraktiv ist, geht das aktuell halt nur über den Zweitarifzähler.


    und warum nicht den Einspeisezähler extern vergeben - habe ich nicht ganz verstanden...