Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

  • Hehe :lol: , UMTS kann man, selbst mit Richtantenne, an meinem einen Standort vergessen, geht nur sporadisch mal, das Einzige was (zum Glück) dort geht ist ein DSL-Anschluss . Ich hatte eigentlch darauf gehofft dass in dem Smartmeter-Zuge da irgend jemand etwas mit Datenversand über eine Sammelstelle im örtliche Stromnetz hinbekommt, aber das wird wohl nichts werden.

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"

    4 Mal editiert, zuletzt von Boelckmoeller3 ()

  • Zitat von cmauch


    Siehe hier: https://www.commetering.de/faq/fragen-zu-den-produkten/
    "Die Voraussetzung für unsere Lösung ist, dass wir das Hausinternet nutzen können. Weitere Anforderungen gibt es grundsätzlich nicht. Wenn Zählerplatz und Router nicht zu weit auseinander sind, dann reicht einfaches LAN Kabel aus."
    ....
    "In der Übergangsfrist können wir eine vergleichsweise günstigere Lösung anbieten, da die Daten noch nicht über UMTS gesendet werden müssen. Nach tatsächlichem Start des Rollouts werden wir das Portal zwar weiter über das Hausinternet betreiben, müssen aber zusätzlich die UMTS Karte für die 15 Minuten Werte nutzen."


    Mein Verständnis damit: Auf jeden Fall Zugang zum hausinternen Internet über den Router. Später dann zusätzlich über UMTS.


    Ja, aber hier vielleicht nochmal die Klarstellung: In einer Übergangsphase gehen wir über das Hausinternet und senden darüber alle Daten und das bis zum Ende der Eichfrist (8 Jahre). Wenn die BSI Zertifizierung durch ist, dann müssen wir für die dann installieten iMSys die 15 Minuten Werte über UMTS senden, weil es so verlangt. Die Livedaten gehen weiter über das Hausinternet, weil uns das sonst das Datenvolumen sprengen würde. Das Gateway hat also einen Bereich für die regulatorischen Daten (über UMTS) und für die 2 Sekunden Visualisierung (Hausinternet).

  • Und jetzt noch eine Frage von mir...
    Ich habe eine 15,2 kWp PV-Anlage mit Einspeise/Bezugszähler sowie Erzeugungszähler
    Damit wäre ich später beim Netzbetreiber wohl mit 130 Euro pro Jahr dabei. Würde mich wundern wenn die e.dis nicht den Maximalbetrag ausschöpft :roll:


    https://www.commetering.de/produkte/commetering-basis/
    Wenn ich es richtig verstehe, würden die Kosten stattdessen bei der ComMetering Community bei 90,- Euro jährlich liegen (sofern 3.000 Mitglieder zusammenkommen) - richtig? Später nach Ende 8-jährigen Übergangsfrist dann zusätzliche UMTS-Übertragung wird es aber wieder etwas teurer - Preis noch unbekannt (?)


    Neben den monetären Vorteilen gibt es die Vorteile eines Monitorrings.
    https://www.commetering.de/portal/
    Das ist zwar nicht so umfangreich bezüglich der PV-Erzeugung, wie mit einem expliziten Logger, wie z.B. beim Solarlog, aber Erträge, Direktverbrauch und Einspeisung können dargestellt werden. Und wenn ich es richtig verstehe, kann auch der Gesamtverbrauch dargestellt werde, sofern Einspeise/Bezugszähler und Erzeugungszähler vorhanden sind (?).
    D.h. hierfür wäre kein separater S0-Zähler mehr notwendig?


    Noch nicht verstanden habe ich folgendes
    "Neben der Kontrolle der Anlage können damit auch einzelne Geräte angezeigt werden"
    Finde ich interessant, aber woher weiß der Smartmeter, welche Geräte gerade an sind und welchen Verbrauch diese im Einzelnen haben? Vielleicht kann jemand einen passenden Link einstellen?


    Sonnige Grüße 8)

  • Zitat von Tho

    Da muss in jedem Zähler UMTS umherfunken auch wenn schon Internet per LAN verfügbar ist? :roll: Ein Irrsinn mal wieder.


    Diese Vorschrift gibt es ja auch gar nicht. Einige Dinge scheinen mir noch nicht ausgereift zu sein.

    22.05.2012: 8,8 kW/P, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW/P, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Zitat von cybersoft


    Diese Vorschrift gibt es ja auch gar nicht. Einige Dinge scheinen mir noch nicht ausgereift zu sein.


    Das wird so sein. Die iMSys werden nicht über das Hausinternet gehen (dürfen) und die Daten werden entweder über Powerline oder UMTS zum GWA übermittelt. Welche Vorschrift das genau ist steht vermutlich in der entsprechden TR. Damit dupliziert man Infrastruktur und das ist schon etwas irrsinng und wirkt nicht ausgereift (wie so manche andere Stelle im MSBG)

  • Bei mir werden von der e.dis der Einspeise- und Erzeugungs-Zähler am Monatsende fernausgelesen - und hieraus werden dann von der e.dis die Abrechnungen / Gutschriften erstellt. Ich prüfe nur, ob das richtig ist.
    Geht das noch mit einem anderen Messstellenbetreiber - oder schreibe ich dann Zukunft selbst die Rechnungen?
    Sonnige Grüße 8)

  • Zitat von cmauch

    Bei mir werden von der e.dis der Einspeise- und Erzeugungs-Zähler am Monatsende fernausgelesen - und hieraus werden dann von der e.dis die Abrechnungen / Gutschriften erstellt. Ich prüfe nur, ob das richtig ist.
    Geht das noch mit einem anderen Messstellenbetreiber - oder schreibe ich dann Zukunft selbst die Rechnungen?
    Sonnige Grüße 8)


    Die Daten werden im 15 Min Takt über die Mako übermittelt und stehen dem VNB damit zur Verfügung. Dieser kann damit die monatliche Abrechnung abbilden. Diese Leistung des VNB (monatliche Abrechnung) muss aus unserer Sicht unabhängig vom MSB erbracht werden, das das Messwesen libearlisiert ist. Wer sich hier ggf. wieder wie quer stellt werden wir nochmals klären.

  • Zitat von ComMetering

    Das wird so sein. Die iMSys werden nicht über das Hausinternet gehen (dürfen) und die Daten werden entweder über Powerline oder UMTS zum GWA übermittelt. Welche Vorschrift das genau ist steht vermutlich in der entsprechden TR. Damit dupliziert man Infrastruktur und das ist schon etwas irrsinng und wirkt nicht ausgereift (wie so manche andere Stelle im MSBG)


    Glaub mir, ich kenne die TR und die Gesetze, das stimmt nicht. Das BSI-Schutzprofil bildet sich vom gateway bis zum HeadEndSystem, die Strecke dazwischen muss IP und breitbandig genug sein für ein firmwareupdate. Mehr nicht! Alle IP Spielarten sind zulässig.

    22.05.2012: 8,8 kW/P, 100 % Eigenverbrauch, netmetering mit Ferrariszähler [Belgien]
    25.02.2016: 2,6 kW/P, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • Zitat

    ]Glaub mir, ich kenne die TR und die Gesetze, das stimmt nicht. Das BSI-Schutzprofil bildet sich vom gateway bis zum HeadEndSystem, die Strecke dazwischen muss IP und breitbandig genug sein für ein firmwareupdate. Mehr nicht! Alle IP Spielarten sind zulässig.


    Nehmen wir gerne auf. Kann aus unserem Alltag nur sagen, dass alle gMSB und wMSB mit denen wir gesprochen haben nicht auf das Hausinternet gehen werden. Mit Hausinternet meine ich meinen normalen Internetvertrag (und damit faktisch den Router von in meinem Fall Vodafone) Was natürlich geht oder auch gemacht werden muss: Wenn kein UMTS oder Powerline da ist, kann das Ganze auch über DSL gehen, aber wir hatten die gMSB und wMSB so verstanden, dass ich nicht einfach ein Kabel von meinem Gateway zum Router ziehen kann, so wie ich das heute tue. Wenn das doch geht: Top! Dann sparen wir uns auch zukünfitg die Kosten für eine Dopplung der Infrastruktur. Ganz grundsätzlich ist es hier aber auch so, dass wir nur das machen können, was unser(e) Partner anbieten.