Speichergegner

  • Zitat von MBIKER_SURFER

    Also Beweis sehe ich keinen, zumal Du ja die 3600 kWh mit der Vergütung nicht gegengerechnet hast als Verlust.


    Gruß
    MBiker_Surfer


    Hallo Du Schlauberger. Ich muss beim Kapitalfluss nichts gegen rechnen. Diese reinen Milchmädchenbetrachtungen sind genau das was verwirrt und angreifbar ist. Hätte wäre könnten, was ist wenn.... . Waher Geldfluss ist die Frage und nicht die Frage was hätte sein können wenn.


    Die Einnahmen sind real vom EVU geflossen.
    Die nicht geflossenen Stromkosten (Stromeinsparung) ist real geflossen
    Die laufenden Kosten sind geflossen.
    die Steuerrückführung ist geflossen
    Die Finanzierungskosten sind geflossen.
    Die "Firmenphilosophie" steht fest. Die Kostendeckung ist realisiert. Cash schreibt die Firma schwarze


    Da ist nichts mehr mit hätte wäre könnte...... Für mich zählt ausschließlich der Kontostand und nicht was hätte sein können! - oder auch nicht!


    @ cephalotus
    Zur Erklärung meines letzten Beitrages. Für mich ist die Grundlast die von Dir bezeichnete Residuallas (die es in meinem Wortschatz nicht gibt)! Für mich sind es auch Grundlastkraftwerke! So dachte ich es auch beschrieben zu haben. Bin eben ein blutiger Leihe mit dem Fachchinesisch!

    Einmal editiert, zuletzt von Assel+ ()

  • Zitat von PV-Express

    Also ich "sehe" hier über 30 Jahre Amortisationsdauer.


    Und ich dachte die Finanzierungsdauer von PV / Akku läuft max. 25 Jahre. Dass muss dann wohl flasch sein :ironie:

  • ich verstehe diese Tabelle nicht
    wo sind dennz. B. die Speicherverluste aufgeführt?
    wenn durch den Speicher 3.600 kWh Strombezug eingespart werden sollen, müssen doch 4.000 bis 5.000 kWh in den Speicher eingelegt werden,und die hätte man ohne Speicher gegen Vergütung einspeisen können.
    Da kann man doch nicht einfach so tun als würde das nichts kosten

  • Hier wieder mal der der Standard Fall:


    Heute Abend fragt:


    solarstgt » 09.10.2017, 19:21


    Hallo Solarfreunde,


    Haben seit diesem Jahr eine Solaranlage und wollen nun, um den Eigenverbrauch zu erhöhen und mehr vom eigenen Strom nutzen zu können, einen Batteriespeicher in Betrieb nehmen.


    Schon kurze Zeit später schlägt "Missionar Smoker59" sofort auf das Speicher Opfer ein ohne auf die Frage einzugehen:


    smoker59 » 09.10.2017, 20:31


    Ihr hättet den Speicher gar nicht erst nicht kaufen dürfen, stattdessen mit dem dafür ausgegebenen Geld das Dach vollmachen. Speicher lohnt nicht und trägt m.E. auch nicht zur Energiewende bei.


    Hier der volle Beitrag:
    https://www.photovoltaikforum.…-uns-helfen--t120377.html


    Das passiert halt immer in dieser oder leicht abgewandelter Form wenn jemand sein Interesse an
    einem Speicher kundtut.

  • Zitat von jodl

    ich verstehe diese Tabelle nicht


    Eigentlich ganz einfach, wenn man mal das Tabellengeschwurbel nicht beachtet.


    Er hat Einnahmen durch EEG und Stromersparnis in Höhe von 1150€. Abzüglich nen knappen Hunni für die Versicherung. Macht also grob 1000€ im Jahr.


    Bei 26.000€ Anschaffungskosten sind das ~26 Jahre (ganz ohne Steuer und Kreditzins gerechnet)


    Jetzt bin ich gespannt, wie Assel aus 1000€ p.a. (Einnahmen+Ersparnis) weniger als 26 Jahre Amortisationsdauer hinbekommt


    Achja, :ironie::danke::mrgreen::danke::ironie:

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Zitat von jodl

    ich verstehe diese Tabelle nicht
    wo sind dennz. B. die Speicherverluste aufgeführt?
    wenn durch den Speicher 3.600 kWh Strombezug eingespart werden sollen, müssen doch 4.000 bis 5.000 kWh in den Speicher eingelegt werden,und die hätte man ohne Speicher gegen Vergütung einspeisen können.
    Da kann man doch nicht einfach so tun als würde das nichts kosten


    Zuerst mal sollte sich jemand rudimentär mit excel auskennen und die Zahlen und Nachkommastellen einheitlich einstellen.
    Seis drum - Aus dem Ergebnis kann man kurz im Dreisatz hochrechnen - 3 Jahre - say + 2.800 € erwirtschaftet.
    Wären dann in 25 J - 23.333 EUR. Mit Glück, wenn der Akku mitmacht.
    Wird er nur nicht, da er ja auch abnutzt, bestimmt min 20%.
    Also unterm Strich - negativer Unkostendeckungsbeitrag :?


  • GreenAkku
    Wenn du schon so einen Beitrag hier einstellst, dann bitte vollständig und nicht aus dem Zusammenhang gerissen. Ich hab mal den fehlenden Teil in rot eingefügt. Letztendlich ist eine Pfeife von Speicherverkäufer an dem Schlamassel schuld :idea:

    Gruß PV-Express



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  • So, ich habe mir gerade noch mal die 18 Seiten zu Gemüte geführt und stelle fest, dass es nur einen einzigen Batteriegegner gab, der allerdings die Umweltbilanz von Batterien als solche in Frage stellte. Tscha, GreenAkku, da jagst du wohl einem Hirngespinst hinter her. Was ich gefunden habe sind etliche Leute, die den Einsatz von Batterien im EFH (egal ob Blei oder Lixxxx) für zu teuer halten. Dass Batterien in der Zukunft preiswerter sein werden, wird eigentlich auch nicht bestritten; ich persönlich schätze, dass es rund 20 Jahre dauern wird, bis die Produktion die ganzen neuen eCars versorgen kann und dann sind vielleicht die Häuslebauer dran und dann wird es preiswerter.


    Vielleicht wäre GreenAkku ja gut beraten, wenn er seinen sachlich nicht abgesicherten Verkäufersprech nur seinen Kunden und nicht uns zumutet; ansonsten wird er wohl damit leben müssen, regelmäßig ausgezählt zu werden.


    Noch kurz ein ganz anderes Thema. Wenn man sich seine PV selber aufbauen kann, etwa als kleine Freiflächenanlage, dann kann man auf rund 8 Cent die kWh runter kommen. Dann bestellt man sich eine Bleibatterie, die von der Kapazität her so dimensioniert ist, dass sie nach 10 Jahren auf 60% Restkappa runter ist. Die Batterie wird also ziemlich sicher an Überarbeitung sterben und nicht an sonstigen Fehlern. So kommt man auf einen Preis von 8 Cent pro kWh für die Speicherung. Daraus ergibt sich ein Durchschnittspreis von knapp über 13 Cent pro kWh für die Eigenerzeugung;.


    Man hat also einen entgangenen Gewinn durch Einspeisung von rund 4 Cent pro kWh, jedoch eine Ersparnis gegenüber dem Netzbezug von 8 Cent pro kWh. Wenn von der Anlage nicht mehr genug kommt, dann schaltet man einfach aufs Netz um; das ist zwar im Prinzip dem ALGII-Bezieher gegenüber unfair, nur ist es der Gesetzgeber, der die Spielregeln aufstellt. Also sollte man ihm auch die Schuld geben.


    Ich bin also aus völlig anderen Gründen als ein Verkäufer ein absoluter Batterie-Fan. Also habe ich mich auch etwas intensiver mit Bleibatterien beschäftigt und komme an manchen Tagen bei Lesen in diesem Forum nicht aus dem Kopfschütteln heraus und muss dann immer an eine Plakette denken, die in einer ehemaligen Stammkneipe an einen Pfosten genagelt war: "Wenn du von etwas keine Ahnung hast, warum hälst du dann nicht ganz einfach mal die Fresse?!"

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)