Erweiterung einer bestehenden Anlage

  • Hallo,

    würde mich auch interessieren!

    Was ist daraus geworden?


    Ich habe auch eine kleine Anlage 5kwp aus 09/2010 Westausrichtung, beabsichtige jetzt, entweder gegenüber (also Westausrichtung) eine weitere Anlage zu errichten, dort steht jedoch ein Baum des Nachbarn (Birke, ca. 5m höher als Dachspitze), der Schatten wirft.

    Ich habe jedoch noch einen Schuppen, auf den ich was machen könnte, Flachdach, fällt aber zum Nachbarn hin ab, da könnte ich jedoch Module Richtung Süden aufstellen lassen, Fläche müsste ich mal messen, denke aber so 4x5m.


    Foto aus google maps (screenshot, keinen Plan, wie ich das sauber über google maps hinbekomme) anbei

  • @Ab-nk siehe Signatur, habe eine ähnliche Konstellation.

  • Hall8,

    die Anlage läuft in Volleinspeisung, da die Einspeisrvegütung höher ist, als der Bezugspreis je kWh, da aus 09/2010.

    Wenn die aus der EEG rausfällt, hoffe ich, in Rente zu sein, dann stell ich auf Eigenbezug um.

  • Meine ältere Anlage ist ähnlich alt, aber das ist doch kein Grund für Volleinspeisung! Vielleicht ist dir die Eigenverbrauchsvergütung entgangen?

    Jetzt umstellen lohnt sich aller Wahrscheinlichkeit nach. Wozu aufschieben?

  • Hallo,

    Guter Hinweis, hatte ich gar nicht drüber nachgedacht bisher....jetzt würd ich tagsüber (zumindest bis Okt und dann ab Febr.) den Strom selbst abnehmen können...

    Muss ich mal nachhören, was die Umrüstung kostet, hab derzeit nur einen Zähler (Ferraris) für Volleinspeisung.

    Was brauch denn da, wenn ich umstellen möchte? Zusätzlichen Zähler, der dann das misst, was ich selbst verbrauche, was dann vom Einspeisenzähler abgezogen wird?

    Kabel müsste auch verlegt werden, denke ich

    Echt guter Hinweis!

    Hatte ich nicht auf dem Schirm bisher...

    Danke Dir!

  • Sehr gerne!

    Das könnte doch mit der neuen Anlage in einem Guss erledigt werden? Als Messkonzept würdest du das erste in meiner Signatur genannte anwenden können. Wie groß (kWp) würde die neue Anlage werden?

    Sitzt dein Volleinspeise-Zähler neben dem Bezugszähler? Vielleicht können wir dir anhand eines Fotos mehr sagen? Wo müsste deiner Meinung nach Kabel gelegt werden?

  • Wie groß ist denn die Altanlage? Über 10 kW ist nach Umstellung auf Eigenverbrauch kein Bestandsschutz für EEG-umlagefreien Eigenverbrauch mehr möglich. Unter 10 kW bleibt die Anlage für die Förderungsdauer umlagefrei. NAcg EEG-geförderter EV hätte sich bestimmt von Anfang an gelohnt. Der Bezugszähler muss ein 2-Richtungszähler werden, Ein Generatorzähler bleibt erforderlich und muss hinter dem Bezugszähler statt jetzt parallel dazu geklemmt werden. Messung nur durch Messstellenbetreiber. Gemeinsame Messung Alt- und Neuanlage ist erlaubt. Ob sich die Kaskadenmessung lohnt, muss man ausrechnen. Dabei bedenken, dass bei der Altanlage ohnehin erst die Gesamterzeugung vergütet und dann fiktiv zurückgekauft wird. Zu welchem Preis hängt vom Inbetriebnahmedatum ab.

  • Wie groß ist denn die Altanlage?

    "5kwp aus 09/2010 Westausrichtung"


    Gemeinsame Messung Alt- und Neuanlage ist erlaubt. Ob sich die Kaskadenmessung lohnt, muss man ausrechnen.

    Sehr guter Punkt, das sollte berechnet werden bis zum Zeitpunkt der letzten Förderung in ca 21 Jahren. Da aber ein Erzeugungszähler zwingend ist ist der Schritt zu 2 Zweirichtungszählern nicht mehr weit. So kann dann - wenn alles separat im Zählerschrank ankommt - später auch die Priorosierung umgedreht werden.

  • Also bislang war die Situation die, dass ich - bis auf den Kühlschrank - selbst keinen EV über Tag gehabt hätte, sodass sich das nicht gelohnt hätte, ich wäre vermutlich nicht auf mehr als 5% EV gekommen.

    Da sich die Situation aber geändert hat, hatte ich ja über eine neue Anlage mit EV nachgedacht.


    Hier hätte ich mich aber erst entschieden, wenn Klarheit über die Verwertbarkeit des durch Altanlagen erzeugten Stroms gegeben hätte, da beide Anlagen zusammen dann ggf. irgendwann zu groß dimensioniert wären.


    Ich muss da mal den Elektriker kommen lassen, damit der sich die Schaltung aus Deiner Übersicht mal anschaut.

    Das mit den Zählern verstehe ich noch nicht so ganz...aber ich werd´ mal nachforschen, der bisherige Anschluss ist für mich logisch

    Mir ist jedoch noch nicht klar, wie dann bei EV gemessen wird, läuft der Zähler dann rückwärts erfasst aber die "gezogene" Menge als EV?

    Der EV bezieht sich doch auf den durch die Anlage erzeugten Strom (und nicht etwa auf eine Verrechnung mit dem in der Produktionszeit ggf. aus dem Netz gezogenen Strom), nur dieser kann doch als EV behandelt werden, sonst macht das doch keinen Sinn... wie gesagt, im Moment steh ich da noch etwas auf dem Schlauch.

    Um das rentabeler zu machen, müsste ich aber auch noch die 30% knacken. Die beziehen sich doch wohl auf den im Jahr insgesamt erzeugten Strom und der im Jahr insgesamt (davon) entnommener Strommenge (nach meinem Verständnis)