Umzug in VM - was geht und was geht nicht? VZLOGGER?

  • Hallo Zusammen,


    ich überlege demnächst mein Volkszähler in eine VM umziehen zu lassen. Hintergrund ist, dass ich jetzt das dritte System im Technikraum aufgebaut habe und ich diese drei Einzelsysteme gerne auf einer Maschine zusammenfassen würde.


    Der Volkszähler ist mein persönlich größter "Unsicherheitsfaktor". Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Middleware und MySQLDB kein Problem, aber was ist mit dem VZLOGGER selber? Hat den schon einmal jemand in eine VM gebracht? Gibt es spezielle Anforderungen/Voraussetzungen für einen Umzug (z.B.Intel VT-d) ? Kann der VZLogger überhaupt aus einer VM "sauber" mit dem USB-Kopf kommunizieren?


    Danke und VG
    Itchy2

  • Meine allerersten Schritte hab ich in einer VM gemacht die den Raspi emulierte. Hat soweit alles funktioniert, hatte da aber noch keinen Lesekopf am Start.


    Ob USB anständig durchgereicht wird hängt von der VM ab. Was ich bislang am laufen hatte hat auf USB-Sticks aber immer irgendwie zugreifen können. Mal mehr mal weniger umständlich (P&P halt...).
    Grundsätzlich seh ich da kein Problem, die serielle Kommunikation läuft ja eh über nen FiFo.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Hallo Zusammen,


    danke für die Rückmeldungen. Ein Docker Container wird es nicht - auf dem Gebiet kenne ich mich nicht aus.


    Der Plan war, einen Windows Server 2012 hinzustellen und dort entweder per Hyper-V oder per Virtual Box meine drei Systeme zu konsolidieren. Bzw. werden es dann 4 werden, weil ich die MySQLdb auslagern werde. Im Moment laufen noch mehrere MySQLdbs, deren Daten ich aber auch durchaus konsolidieren kann.


    Dann muss ich nur noch hoffen, dass der Lesekopf von den Windows Treibern sauber erkannt wird und dann zur VM durchgereicht wird. Dann heißt es Daumen drücken, dass VT-d nicht erforderlich ist.


    Danke und VG
    Itchy2

  • Warum keinen Linux-Server? Dann kannst Du Dir die VM sparen.

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    Fronius Symo 6.0-3-m mit Smart Meter 63A-3


    Wir neigen dazu, die kurzfristigen Auswirkungen einer Technologie zu überschätzen und die langfristigen Auswirkungen zu unterschätzen (Amaras Gesetz)

  • Zitat von itchy2

    Dann muss ich nur noch hoffen, dass der Lesekopf von den Windows Treibern sauber erkannt wird und dann zur VM durchgereicht wird.


    Erstmal ist der Chip der im Lesekopf drinsteckt ein Standardteil bei dem Treiber kein Problem darstellen.
    Zum anderen braucht Windows da nix treibern, wird der USB-Port vollwertig durchgereicht (was inzwischen Standard sein sollte) dann ist das BS in der VM dafür zuständig.


    Zitat von -Nordlicht-

    Warum keinen Linux-Server?


    Frag ich mich auch gerade. Grundsätzlich ist vzlogger auch auf anderer Hardware lauffähig, man muss ihn halt kompilieren. Ist zwar ne Weile her, hatte ihn aber schon für x86 (in VM) und BananaPi gebaut.



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Als Struktur war es so gedacht:

    Code
    Windows 2013 als VM Host und LDAP
        Debian Linux: Volkszähler
        Debian Linux: mySQLdb
        FreeBSD: Pfsense
        Debian Linux: Syslogger


    Ich wollte die VMs haben um eine saubere Trennung der einzelnen Teilsysteme zu erreichen. Viel Leistung brauche ich in keinem der Systeme.


    JAU: Für das vollwertige Durchreichen des USB Ports benötige ich das VT-d und genau das unterstützt der Server leider nicht (gebrauchtes Gerät).


    Danke und VG
    Itchy2

  • Zitat von itchy2

    FreeBSD: Pfsense


    Eine Firewall in ner VM klingt für mich erstmal nicht sonderlich clever. Sind physikalische Netzwerkkarten geplant?


    Ich wollte die VMs haben um eine saubere Trennung der einzelnen Teilsysteme zu erreichen. Viel Leistung brauche ich in keinem der Systeme.


    Zitat

    Für das vollwertige Durchreichen des USB Ports benötige ich das VT-d und genau das unterstützt der Server leider nicht (gebrauchtes Gerät).


    Naja, für so bissl USB muss ja nicht gleich direkt auf die Hardware zugreifen, da tuts auch ne Softwarelösung.
    Was für ne VM hast du im Auge?



    mfg JAU

    No Shift - No Service

  • Ich denke das kann man alles machen- viele Wege führen zum Ziel. Ich bin mittlerweile aber ein grosser Fan von Docker-es löst viele Probleme ohne dass Virtualisierung benötigt wird.


    Datenbank gefällig? Einfach Container starten. Drei davon? Dito. Vzlogger? Ab in den Container (lässt sich bauen). Volkszähler? Den container gibts schon, einfach starten.


    Bei 3VMs hast Du auch das Problem 3x Bakcup machen zu müssen- bei 3 Containern mit gemeinsamer Datenablage wird das einfacher.