Erfahrungen Ohmpilot

  • Beides geht.


    Wobei Schluss ist wenn alles verfügbare aufgeheizt ist (also der Speicher kocht oder der Thermostat im Heizstab abschaltet), dann wird wieder der WR runtergeregelt.

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • Hi,


    danke!


    Dass es nicht beliebig geht, ist klar... es sei denn, man baut Heizwiderstände nach draußen, aber das wäre ja absoluter Unsinn und die WR-Abregelung wesentlich sinnvoller.


    Klingt in jedem Fall sehr spannend - wenn der Preis nicht wäre, der das ganze wenig lohnend macht. Bei 70-weich könnte man damit ja im allerbesten Fall (kein sonstiger Eigenverbrauch) die schon öfter im Forum genannten 3-6% Verlust der 70%-Abregelung "retten".


    Wenn man beispielsweise bei einer 10 KWp-Anlage von ca. 10000 KWh im Jahr ausgeht, dann wären das 300-600 KWh. Stellen wir uns weiter vor, dass wir diese Wärme normalerweise mit einer WP mit COP 4 erzeugen, dann wären das 75-150 KWh Strom. Nehmen wir weiter an, dass wir diese zur Hälfte kaufen und zur Hälfte eigenverbrauchen könnten, dann hätten wir bei aktuellen 12,2 Cent/KWh Einspeisung (die uns dann ja entgehen würde) und ca. 25 Cent/KWh Bezug einen Durchschnittspreis von 18,6 Cent. Somit würden wir ca. 14-28 Euro im Jahr sparen. Davon gehen aber noch die Steuern auf den Eigenverbrauch ab, der in dem Fall ja höher wäre als via WP. Bleiben vielleicht 20 Euro im Jahr...


    Von daher lohnt das eigentlich nur, wenn man entweder gar nicht einspeisen will oder damit tatsächlich den Eigenverbrauch hochtreiben will. Nur für das "Retten" der 70%-Abregelungsverluste lohnt es nicht.


    Oder habe ich da einen Gedankenfehler in der Überlegung?


    Viele Grüße,


    Jan


    P.S.: Bitte nicht falsch verstehen: Ich finde die Idee sehr gut und würde die 70-weich-Abregelung viel lieber so als durch Drosseln des WR machen. Aber für DIESEN Zweck ist das Ding entschieden zu teuer (oder ich habe mich vertan).

  • Das sehe ich ähnlich wie du, bei einer EEG-Anlage in DE zahlt sich das nicht aus. Ein Markt dürfte nur in AT oder CH gegeben sein wo man fast nix für die Einspeisung bekommt und nur über den Eigenverbrauch etwas machen kann (gibt Ausnahmen, z.b. in AT die OeMAG Anlagen > 5kWp, für die schaut's wieder ähnlich beim EEG aus).

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • Der Nutzen des Ohmpilot liegt vor allem in 3 Argumenten:
    1. Der Anlagenbetreiber möchte seinen eigenen Strom auch wirklich für sich selbst nutzen anstelle ihn ins Netz einzuspeisen
    2. Der Anlagenbetreiber erhöht seine Energieautonomie. Es steigt zwar nicht der Autarkiegrad der Stromversorgung, weil ja der Ohmpilot Öl und Gas ersetzt. Aber in seinem Gesamtenergiebedarf erhöht der Anlagenbetreiber den Umfang seiner Selbstversorgung mit Energie.
    3. Der Ohmpilot ist so gebaut, dass man den Heizkessel im Sommerhalbjahr tatsächlich ausschalten kann. Bei zu wenig Sonne (z.B. in einer Schlechtwetterperiode) im Sommer würde sich der Ohmpilot notfalls den Strom aus dem Netz nehmen. Die Wärmeversorgung ist also sichergestellt.


    Endkunden berichten uns: „Es ist ein tolles Gefühl, den Ölkessel tatsächlich komplett abschalten zu können.“


    Es werden dabei sicherlich nicht hunderte Liter Öl und Gas eingespart, denn im Sommer läuft der Heizkessel ja auch nur für das Warmwasser. Allerdings muss der Heizkessel immer erst einmal das Kesselwasser aufheizen und läuft für die Warmwasserbereitung insgesamt auf eher ungünstigeren Arbeitspunkten. All dies spart man sich – und damit auch die zugehörigen Betriebsstunden des Kessels.


    Wenn jemand dagegen eine Brauchwasser-WP besitzt, so kann diese direkt über den SG-ready Ausgang des Fronius Symo/Galvo angesteuert werden. In dem Fall benötigt der Anlagenbetreiber keinen Ohmpilot.


    Wenn das Warmwasser anstelle mit dem Ohmpilot sonst mit einer Wärmepumpe erzeugt würde, die auch für die Heizung zuständig ist, so liegt auch hier ein wichtiger Vorteil in den eingesparten Betriebsstunden der Wärmepumpe. Hier lohnt ein Blick in die Daten der vorhandenen Wärmepumpe. Viele Heiz-WP haben eine etwas kürzere zu erwartende Lebensdauer als manch andere Wärmeerzeuger. Ich bleibe hier vage, weil ich keine Diskussion über einen Vergleich verschiedener Hersteller oder Technologien anzetteln möchte. Machen wir es also kurz: Wer die Lebensdauer seiner Wärmepumpe verlängern möchte, kann mit dem Ohmpilot Betriebsstunden sparen und im Sommer auf Ohmpilot und damit auf solare Wärme umschalten.

  • Habe mal gezählt, habe schon 9 Stück verbaut und von 1.8kW bis 9kW angesteuert. Fünktionieren alle ganz gut, vor allem kann man den Eigenverbrauch schön erhöhen, wir bekommen hier in der Schweiz in der Regel nur 3.5-5 Cent für die kWh...


    Hier zum Beispiel 300WW Speicher, Gastherme lädt um 17:00-19:00... wenn es dann etwas zun Laden gibt...

    Bilder

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Solarmax 4000P/ Sonnenbatterie eco 4.5
    9x XTH 8000-48/ 16kWp PV- 3x VS120/ 260kWh Saft/ 35kW CAT, so sieht eine Insel aus:-)

  • Hab's mir mal ausgerechnet, über's Jahr gerechnet hab ich mir weniger als 6% der Heizölkosten erspart. Errichtungskosten dank Eigenbau 1/4 vom Ohmpilot. Also weniger was für den Geldbeutel (ok für den Fronius schon) sondern wirklich nur was für das grüne Gewissen. Das liegt aber einerseits daran dass Heizöl immer noch so billig ist und 1 Liter Heizöl fast 10 kWh Energieinhalt aufweist. Da geht schon mal der Vormittagsertrag drauf bis auch nur ein Liter Heizöl eingespart ist.

    SDM630 RPi Logger


    1. Famoser Großkaiserlicher JK: 1er: 150 2er: 40, 3er: 22, 4er: 7, 5er: 6, 6er: 2, 7er-14er: 1

  • Vielleicht ist das auch für die die bald aus dem eeg fallen und nichts neues machen wollen.


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  • Irgendwer hat das Ding programmiert. Hat dem Typen schon jemand gesagt, dass es auch der Welt auch noch Heizeinsätze gibt, die nur 2 Poling sind (Beide auf N). Das Teil gibt mir jetzt eine Störungemeldung raus, Heizeinsatz L3 hochohmig...

    Sonnige Grüsse
    Michi
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  • Schönen guten Tag, (toller April bis jetzt)


    bin nun auch unter die Ohmpilot-Anwender gegangen, Heizstab für den Notfall war ja schon da, Installation war nicht allzu kompliziert (Symo+Smartmeter schon Bestand).


    Wo es bei mir ein wenig happert sind die Einstellungen. Der Ohmpilot hat sich automatisch gepaart mit dem WR, scheint auch in der Systeminfo vom WR als "verbunden" auf, Anbindung über verkabeltes LAN. Einstellungsseite vom Ohmpilot läuft auch, nur der Überschuss wird nicht automatisch verwertet. Boostmode läuft per Button ok, Mindesttemperatur im Tagesverlauf geht auch.


    Aber: Nur von selber ohne Boost und ohne Einstellung des Tagesverlaufes bleibt der Ohmpilot auf 0 Leistung. Überschuss ist da, Temperatur ist auch kleiner als maximum lt. Einstellung.
    Pt1000 Sensor installiert, zeigt auch z.B. 23° an, Maximaltemperatur 60°, rührt sich aber nix an der Ohmpilot-Leistung. Einspeiseleistung per Fronius Smart-Meter im WR begrenzt.


    Hat evtl. wer einen Tipp oder eine ähnliche Erfahrung gemacht?


    Schöne Grüße


    Alex

  • Hallo


    Neutralleiter auf dem Sternpunkt vom Heizeinsatz vorhanden (Nicht nur eine leere Klemme;-)? ) Wobei es im Boost Modus ja läuft, vieleicht braucht es dort keinen N...??


    Steuerung: Will der vielleicht nur den Überschuss über 70% vernichten??


    Thermostat ist auf "ein"?


    Gibts eine Fehlermeldung?


    Reboot über Sicherungsautomat?

    Sonnige Grüsse
    Michi
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