E-Control will leistungsabhängige Netzgebühren

  • Wenn die WP läuft und gleichzeitig gekocht wird sind die 4 kW doch praktisch schon gerissen.

    Läuft dann vielleicht noch die Waschmaschine oder Kühlschrank/Gefriertruhe schaltet sich zu ist´s sowieso vorbei.

    Habe den SmartMeter nun seit Januar und bin regelmäßig an einzelnen Tagen über den 4 kW in der 1/4h-Auswertung.

    O/W-Anlage mit 13 kWp

    40x Q Cells Q.Peak DUO-G5 325; Fronius Symo 10.0-3;

    Ausrichtung -88° O / 92° W; 10° Neigung

  • Jetzt wo die WP noch läuft kann ich andere Verbraucher garnicht so timen daß ich unter den 4kW bleiben würde, überschreite die praktisch täglich. Im Sommer schauts da besser aus, zwischen etwa Mitte April und September kommt praktisch sämtliche Wärme (Warmwasser und tageweise auch mal Heizung) aus der Solarthermie.


    Sollen die 4kW dann eigentlich auch für Einspeisung gelten? Lokale Erzeuger mit PV würden ja grade zu Mittag schwächere Ortsnetze stützen.

    28x 305W Q-Cells Q-Peak DUO BLK-G5 9,5° Süd-Süd-West mit 40° Neigung, Fronius Symo 3.0-3-S, Fronius Symo Hybrid 5.0-3-S, Speicher geplant: BYD B-Box HV 11,52kW, 250W mit kleinem Wechselrichter nach Osten auf Gartenhütte
    Heizung/Warmwasser: Luft-Wärmepumpe mit 800l Schichtspeicher und 10m² thermischer Solaranlage

  • Das hängt auch von der Wärmepumpe und dem Dämmstandard des Hauses ab, ob man regelmäßig die 4kW überschreitet. Meine modulierende 6kW Sole-Wasser-WP zieht elektrisch im Moment rund um die Uhr 220-350W und gibt dabei 1,5-2,2kW an Wärme ab.


    Im Artikel wird auch erwähnt, dass Kosten von 30-50€ jährlich enstehen, wenn man regelmäßig deutlich mehr als die 4kW verbraucht, auf eine kWh umgerechnet ist das bei hohem Verbrauch nicht viel.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0

  • also wenn man so grenzwertig unterwegs ist, dann koennt ma ja zur not auch einen speicher zum spitzenglaetten verwenden.

    da gibts bestimmt (bald) einen betriebsmodus, wo man - im winter oder nachts - ganz milde aus dem netz auflaedt und dann mit der ladung - so sie nicht zwischenzeitlich sowieso vom dach kommt - tagsueber die (koch-)spitzen niederbuegelt.

    wenn man dadurch dann die geschaetzten jaehrlichen 50€ mehrkosten verhindert, dann geht mit der amortisation des speichers auch wieder um ein paar jaehrchen flotter!

  • Mit €50 brauchst du garnicht anfangen zu rechen. Schau mal was in Spanien verlangt wird, da sind es etwa 10ct/kW pro Tag also €3 je kW im Monat oder bei 11kW Spitzenbezug (eAuto laden) €400 im Jahr. Dazu noch die USt.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Die 4 kW sind ja keine magische Grenze, unter die man unbedingt bleiben muss. In Zunkunft zahlt man eben Netzgebühren nach Leistung, also €/kW. Diese Netzgebühren sollen zusätzlich zu den Gebühren pro kWh kommen (die dafür gesenkt werden sollen). Gemittelt wird über eine viertel Stunde und dann über die 12 höchsten monatlichen Viertelstunden um so das Netznutzungsentgelt für ein Jahr zu berechnen.


    Einspeiser zahlen kein Netznutzungsentgelt.


    Hier gibt es einige Infos dazu.

  • Mit €50 brauchst du garnicht anfangen zu rechen. Schau mal was in Spanien verlangt wird, da sind es etwa 10ct/kW pro Tag also €3 je kW im Monat oder bei 11kW Spitzenbezug (eAuto laden) €400 im Jahr. Dazu noch die USt.

    na dann erst recht, da brauchst dann gar nimma den normalen speicherbetrieb, um sich in vernuenftiger zeit zu amortisieren! :S