Wärmepumpe oder Heizstab

  • Ist eine Warmwasserwärmepumpe so viel effizienter als ein Boiler mit einem stinknormalen Heizstab?


    Ich Suche eine Möglichkeit den Überschuss der PV zu verbraten. Am besten in Warmwasser (wie es schon einige so machen hier im Forum.


    Aber eine Warmwasserpumpe kostet 1. in der Anschaffung wesentlich mehr.
    2. Müssen nach ca. 20 Jahren die Pumpen getauscht werden.


    Also wer kann es mir besser erklären oder mir den Vorteil der Warmwasserwärmepumpe erklären?

  • Steht die Anlage in DE und bekommt EEG Vergütung?
    Warum speist Du die Überschüsse dann nicht einfach ins Netz ein? :juggle:


    Zitat von RK1982

    Ist eine Warmwasserwärmepumpe so viel effizienter als ein Boiler mit einem stinknormalen Heizstab?


    Eine WW-WP macht aus 1 KWh Strom 3-4KWh WW.
    Der Heizstab kann das nur 1:1 also 1KWh Strom ergibt eine KWh WW.


    Wenn man dagegen die aktuelle EEG Vergütung von gut 12 Cent pro KWh setzt, ist der Heizstab oder Boiler also eher unklug.


    Klar geht eine WW-WP irgendwann kaputt; ein Heizstab/Boiler unterliegt aber auch der Alterung.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Vielleicht kannst du etwas zum Haus, der Heizung, Dämmstandard, etc. schreiben. Ansonsten wirst du keine Antworten bekommen die sie in deiner konkreten Situation helfen.


    Grüße

    versprecht mir nicht das blaue vom Himmel ich will das GELBE



  • Ja wird in DE stehen. Einspeisen kommt für mich nicht in Frage, da ich eine Anlage für mich baue und nicht für den Staat oder die Energiekonzerne. Zumal die 12 Cent Vergütung eine Lachnummer sind.


    Also 1:3 bei der WW-WP. Klingt fast unglaublich, aber wurde mir bei der Klimaanlage damals auch so gesagt.


    Ein Heizstab zu ersetzen kostet ca. 100€ im Schnitt. Bei der WW wird es um einiges teurer.

  • Zitat von Ezio Auditore

    Vielleicht kannst du etwas zum Haus, der Heizung, Dämmstandard, etc. schreiben. Ansonsten wirst du keine Antworten bekommen die sie in deiner konkreten Situation helfen.


    Grüße


    Haus 240qm. Ölheizung (welche bleiben soll, maximal irgendwann gegen ein BHKW ersetzt wird)
    Keine Dämmung.
    Die Heizung im Sommer mit dem Überschuss zu befeuern halte ich für sinnlos, da es ja warm genug ist und im Winter bringt die PV ja nicht so viel.

  • Zitat von RK1982

    Ja wird in DE stehen. Einspeisen kommt für mich nicht in Frage, da ich eine Anlage für mich baue und nicht für den Staat oder die Energiekonzerne. Zumal die 12 Cent Vergütung eine Lachnummer sind.


    Schau dich bitte mal im angrenzenden europäischen Ausland um.
    Die PVler dort würden einiges dafür geben, wenn sie diese fürstliche Entlohnung bei gleichzeitig unverschämt günstigen Anlagenpreisen in DE bekommen könnten.
    Nur mal so als Tipp, man kann in DE aktuell problemlos eine Anlage als Volleinspeiser bauen und hat die Kosten spätestens nach 14-15 Jahren wieder drin.
    Das geht in KEINEM anderen Nachbarland.


    Du siehst also, die EEG Vergütung ist eine, wenn nicht DIE tragende Rolle bei der Amortisation der Anlage.


    Und natürlich baust Du die Anlage für dich.
    Wie kommst Du auf das schmale Brett sie sei für Staat oder Energiekonzerne da?


    Mit ersterem hast du ca. 1h pro Jahr zu tun, wenn es um ESt und USt geht.
    Dafür bekommst Du die Vorsteuer auf die Anlage, also bei 10KWp rund 2500,- "sofort" vom Staat zurück.
    Auch das ist ein wesentlicher Baustein für eine schnelle Abzahlung.


    Mit einem Energiekonzern hast Du überhaupt keine Berührungspunkte.
    Dein Kund ist Dein lokaler Netzbetreiber, in weiten Teilen von NRW z.B. die Westnetz GmbH.


    Zitat

    Also 1:3 bei der WW-WP. Klingt fast unglaublich, aber wurde mir bei der Klimaanlage damals auch so gesagt.
    Ein Heizstab zu ersetzen kostet ca. 100€ im Schnitt. Bei der WW wird es um einiges teurer.


    Warum fragst Du überhaupt, wenn vorab schon feststeht, dass Du den Holzweg zu Ende gehen wirst :?:

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von RK1982


    Ja wird in DE stehen. Einspeisen kommt für mich nicht in Frage, da ich eine Anlage für mich baue und nicht für den Staat oder die Energiekonzerne. Zumal die 12 Cent Vergütung eine Lachnummer sind.


    Klug ist der, der 12 Cent Einspeisevergütung kassiert und nicht die Energie einfach verbraten!


    Die Energiekonzerne ärgern sich über jede kWh die ins Netz eingespeist wird.


    Keiner der eine Einspeiseanlage baut, baut die für den Staat, sondern für sich um damit Geld zu machen und nicht sinnlos erzeugte Energie auf dem Dach verbraten zu müssen.


    meine persönliche Meinung!


    Gruß Elektron

  • Ich verstehe eure Bedenken und eure Punkte, was das Einspeisen angeht.
    Dies werde ich aber nicht machen.


    Mir ging es einfach nur darum, die Überschüsse sinnvoll zu nutzen, außer natürlich Einspeisen.
    Ich sehe keinen Sinn darin Strom mit 12Cent einzuspeisen und Ihn später mit 26 Cent wieder zu beziehen.

  • Hallo,


    ich denke mit Deiner jetzigen Energiequelle zur WW-Bereitung bist günstiger wie 12Cent!
    Warum also etwas (sinnlos) verschwenden, wenn dafür bei der Einspeisung mehr bekommst?


    Dazu kommt noch, dass die PV-Anlage vor allem in den Sommermonaten, wo wenig WW benötigt wird, die höchsten Erträge hat.


    Gruß Elektron
    P.S. will dich nicht bekehren, es hört sich so an, als ob Deine Entscheidung schon vor dem ersten Posting feststand und es wohl verschwendete Zeit ist zu Argumentieren!?

  • Ich frage mich gerade warum du überhaupt ne PV baust wenn du weder in die Gebäudehülle noch in einen Speicher schieben kannst. Spar doch dein Geld und heize lieber damit.

    versprecht mir nicht das blaue vom Himmel ich will das GELBE