Batterieladung per Pip o. Ladegerät

  • Vor kurzem hast du verkündet, dass dir der PIP zu unprofessionell ist. Jetzt baust du stattdessen ein wildes Gebastel aus Netzladegerät, Insel-WR und irgendwelchen Umschaltern. Könnte es sein dass, da Anspruch und Wirklichkeit recht weit auseinander driften?

  • Ist die Anlage dann angemeldet wenn sie einspeisen tut ?
    Komische Anlagen Steuerung ;) und teuer am Ende für ein paar kWh

  • Zitat von Havokll

    Ist die Anlage dann angemeldet wenn sie einspeisen tut ?


    Ja, ist angemeldet. Online klappte die Anmeldung nicht, da meine Kto.-Nr. abgefragt wurde. Ich war dann persönlich beim Netz-Punkt des Netzbetreibers. Der Mitarbeiter musste mehrmals telefonieren. Er verstand aber sehr gut, dass sich EEG bei so einer kleinen Anlage nicht lohnt.


    Zitat

    Komische Anlagen Steuerung ;) und teuer am Ende für ein paar kWh


    oh, ich habe schon viel komischere Steuerungen gesehen. Schau Dir mal den Umfang Deiner Kaskadensteuerung an. :D


    Teuer sind die Inseln alle. In meinem Falle reduziere ich die Kosten meiner Klimanlage durch den SunnyBoy erheblich, so dass sich die Anlage schnell amortisiert. Klima- und PV-Anlage passen ja sehr gut zusammen. Die kleinen Akkus sind ja eher eine Spielerei.

    joule


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  • Zitat von frank-83

    Vor kurzem hast du verkündet, dass dir der PIP zu unprofessionell ist. Jetzt baust du stattdessen ein wildes Gebastel aus Netzladegerät, Insel-WR und irgendwelchen Umschaltern. Könnte es sein dass, da Anspruch und Wirklichkeit recht weit auseinander driften?


    Ich wüsste nicht, wo ich das o.a. gesagt haben könnte.


    Gebastelt wird übrigens gar nicht viel. Stattdessen werden in erster Linie ein paar Stecker zusammengesteckt.


    Dir mag es wild vorkommen, weil Du falsche Vorstellungen hast. Ich finde es simpel, besonders im Vergleich zu der folgenden Anlage: https://www.photovoltaikforum.…-mppsol-t110370-s170.html


    Der PV-Wechselrichter ist übrigens absolut unabhängig von den anderen Komponenten.


    Ein Ladegerät welches eine Batterie versorgt und ein Inverter, der an einer Batterie hängt, sollte eigentlich niemanden überfordern.

    joule


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  • Meine Anlage als Vergleich ist unpassend denke ich :D
    da bei mir auch eine Art Hobby dahinter steckt und ich alles lernen und wissen will ....
    Die kasskade ist eigentlich simpel und könnte sogar noch einfacher auf gebaut werden. Sind ja am Ende nur 2 Bauteile und ein paar Drähte .
    Bei mir ist halt der Faktor 2 Parteien Haus und unberechenbare Verbraucher .


    Ich muss halt zu keiner Zeit mehr irgendwas drücken , umschalten oder beachten . Es läuft einfach vor sich hin ;)
    Bin ja öfter Mal nicht Zuhause. Da kann ich schlecht von anderen Leuten erwarten was um zu stecken :mrgreen:

  • Zitat von joule

    Oder seid Ihr auch schon damit überfordert, Licht, TV, Computer etc. ein- und auszuschalten :D


    :danke: für die Blumen!


    Den PIP wird Dir schon jemand abkaufen! Da habe ich keine Bedenken!
    Deine Probleme wirst Du damit nicht los!


    Es gibt 2 Möglichkeiten, den Ladezustand einer Batterie zu messen:
    1. Die SD, s.h. meine Vorredner.....
    2. wenn die Batterie bei Erhaltungsladespannung (2,25....2,27V/Z) nur noch <500mA/100Ah aufnimmt ist sie zu 98% "voll".
    Die SOC-Anzeige (Balkenanzeige) ist sinnlos, könnten sich die Hersteller voll "ans Knie nageln"!


    Das Deine Anlage und die Vorstellungen etwas "exotisch" sind, haben hier schon andere User festgestellt.
    Was sicher keiner verstehen kann ist:
    "Im Winter lass ich den Akkulader 24 h zwecks Erhaltungsladung eingeschaltet"
    Im Winter entlade ich meine Batterie (24V/400Ah) nicht. Die Erhaltungsladung schafft die PVA (1,8kWp) immer! Und wenn der Bleiklotz mal 2....4 Wochen nicht geladen wird, das lässt der Hersteller lt. Betriebsanleitung auch gelten. Darf nur kein Verbraucher dranhängen!
    Die Effektivität Deiner (Insel-) Anlage dürfte somit im negativen Bereich liegen.... grob geschätzt!
    Gruß Claus

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  • Zitat von Havokll

    Meine Anlage als Vergleich ist unpassend denke ich :D


    Ich muss halt zu keiner Zeit mehr irgendwas drücken , umschalten oder beachten . Es läuft einfach vor sich hin ;)
    Bin ja öfter Mal nicht Zuhause. Da kann ich schlecht von anderen Leuten erwarten was um zu stecken


    Du mußt Dich nicht rechtfertigen! Deine Anlage ist doch nicht schlecht.
    Wie joule das macht, wenn er mal längere Zeit nicht zu Hause sein kann, ist doch egal.
    Meine Frau würde mich mit so einer "Technik" (a´la Joule)verfluchen und sicherheitshalber am "Netz" bleiben!
    Gruß Claus

  • Zitat von stromdachs


    Den PIP wird Dir schon jemand abkaufen! Da habe ich keine Bedenken!
    Deine Probleme wirst Du damit nicht los!


    Ich habe eigentlich gar keine Probleme, sondern suche nur noch ein geeignetes Ladegerät, um meine Insel, die ja schon getestet wurde, etwas ordentlicher aufzubauen.

    Zitat


    Das Deine Anlage und die Vorstellungen etwas "exotisch" sind, haben hier schon andere User festgestellt.
    Was sicher keiner verstehenen kann ist:
    "Im Winter lass ich den Akkulader 24 h zwecks Erhaltungsladung eingeschaltet"
    Im Winter entlade ich meine Batterie (24V/400Ah) nicht. Die Erhaltungsladung schafft die PVA (1,8kWp) immer! Und wenn der Bleiklotz mal 2....4 Wochen nicht geladen wird, das lässt der Hersteller lt. Betriebsanleitung auch gelten. Darf nur kein Verbraucher dranhängen!


    Mein PV-Wechselrichter ist ja nicht mit den Batterien verbunden. Diese werden ausschliesslich von einem Netzgerät geladen. Daher muss ein Ladegerät für die Erhaltungsladung sorgen.


    Zitat


    Die Effektivität Deiner (Insel-) Anlage dürfte somit im negativen Bereich liegen.... grob geschätzt!
    Gruß Claus


    Meine Anlage amortisiert sich über die eingesparten Stromkosten der Klimanlage. Die Insel ist nur eine Spielerei und soll ggf. auch kürzere Stromausfälle überbrücken. Mir machts einfach Spass, den Stromverbrauch noch weiter zu senken und in diesem Zusammenhang verschiedene Anlagenkonzepte auszuprobieren. Es geht also auch darum, den eigenen Horizont zu erweitern und Erfahrungen zu sammeln.

    joule


    Einmal editiert, zuletzt von joule ()

  • Zitat von stromdachs


    Wie joule das macht, wenn er mal längere Zeit nicht zu Hause sein kann, ist doch egal.
    Meine Frau würde mich mit so einer "Technik" (a´la Joule)verfluchen und sicherheitshalber am "Netz" bleiben!
    Gruß Claus


    Unabhängig davon, ob ich zuhause bin oder nicht, bleibt das Haus am Netz.
    Bei Anwesenheit besteht die Möglichkeit, einen kleinen Stromkreis von den Batterien versorgen zu lassen.
    Das würde sogar Deine Frau verstehen :D

    joule


  • das was du dir hier aus Teilen zusammen nagelst ist praktisch ein Hybrid System
    siehe zB auch:
    https://www.mppsolar.com/v3/mpi-hybrid-series-2/


    Hättest das gleich gesagt - wär dein Anliegen leichter zu verstehen gewesen.


    In Bezug auf den Threadtitel würde ich meinen, dass du dem PIP seinen Netzlader grad genauso gut her nehmen kannst wie jeden anderen Lader. (wie gesagt und wenn dir sowas hilft - auch dieser ist microprozessor gesteuert :wink: ). Er springt übrigens auch "automatisch" an.


    Ich persönlich halte deinen Aufbau nach wie vor für eine verworrene Idee mit grottiger Effizienz und einigen regelungstechnischen Fallstricken, aber zum lernen - bitte sehr...

    LiFePO ist anders.