Lohnt sich ein Speicher

  • Hallo,


    ich weis nicht ob das hier so richtig ist aber ich versuche es mal.


    Mit unserer Anlage machen wir 16kWp. Unser Eigenverbrauch Pro Jahr liegt bei 27%. Wir bekommen für jede selbst verbrauchte Kilowattstunden 16 cent, für Verkauften 24 cent.


    Lohnt sich da ein Speicher?


  • Nein. Aber rechnen musst du selbst...


    Speicher Verluste (d.h. 100% rein, 80% raus).
    Anschaffungskosten
    Haltbarkeit


    Wenn ein 0 am Ende der Laufzeit rauskommt dann ist es wohl schon gut ;-)


    Was kostet ein z.b. 10kWh Akku derzeit im Idealfall (8000€?)
    Wieviel Strom bekommt man für 8000€.
    Reicht das über die Lebensdauer des Akkus hinaus? In aller Regel ja... Bei 0,24€ könnte man damit 33.333kWh einkaufen.


    P.s.Ich finde einen Akku gedanklich Klasse... Aber sobald man rechnen anfängt...
    Ich hoffe ja das sich da durch die Nachfrage für e Autos , e Bikes, und auch auslaufende EEG Anlagen preislich etwas tut...


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  • Danke für die Antwort, genau das habe ich hier auch fragen wollen.


    Ich habe eine Anlage von 2010, für einen Speicher müsste ich wohl erstmal die Wechselrichter tauschen, dann den Speicher kaufen + Installation. Von der KfW gäbe es eine Förderung, allerdings reicht die m.E. nicht zur Wirtschaftlichkeit.


    Ich bin dann zwar autarker und ggf. habe bei Stromausfall (hier noch nie passiert) noch Strom, aber rechnen wird sich das kaum.


    Das, was ich in den Speicher stecke, kann ich nicht verkaufen und der Speicher dürfte auch über die Jahre (genau wie beim Handy/Notebook) arg Kapazität einbüßen.


    Noch etwas anderes: besteht bei den Speichern eigentlich eine Brandgefahr?

    9.4 kWp auf West+Ostdach verteilt
    2 x IG TL 5.0 mit je 20 Modulen von Topper Sun à 235 Watt
    Stromzähler elster alpha A1350
    Android 5.0.1 auf einem Samsung S4

  • Die Teslapowerwall mit 13,5kWh nutzbar kostet €6.000 + Installation.


    Bei 10Jahre und 200Zyklen (mehr sind einfach nicht zu schaffen, es sei man hat ein eAuto und lädt das Auto aus dem Akku)
    sind nach 10 Jahre 2000Zyklen oder 0,22ct/kWh. Hält der Akku 20 Jahre oder länger, kommt man auf knapp 10ct/kWh.


    Wohl nur interessant, wenn die eigene PV-Anlage aus der EEG-Förderung gefallen ist oder wenn man ein BHWK hat.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Zitat von Gatsmas


    Noch etwas anderes: besteht bei den Speichern eigentlich eine Brandgefahr?


    http://www.vdi-nachrichten.com…infamilienhaeuser-brennen


    Edit: Über Google konnte ich den Artikel komplett aufrufen, beim zweiten Mal aber nur zum Teil. Es gibt aber auch einen Thread, der sich damit beschäftigt https://www.photovoltaikforum.…t-karlsruhe--t100377.html

  • Tja, da haben sich der Wollersheim und der Gutsch wieder einmal medial toll in Szene gesetzt.
    :juggle:


    Nicht dass ich die auch hier zu beobachtenden Basteleien (im schlechtesten Sinn) mit Lipos nicht auch völlig daneben fände.

    LiFePO ist anders.

  • Danke für die Antworten.


    Also kann man sagen - besser weiterhin den Strom verkaufen und Nachts dazu kaufen?


    Oder anders gefragt - rechnet sich da vll eher wenn man ein E Auto kauft?! :mrgreen:

  • Hallo Kampfkraut,


    das Thema Speicher wird aktuelle sehr diskutiert.
    Damit sich ein Speicher lohnen kann muss eigentlich die gesamte PV Anlage dazu passen und der Speicher darf nicht zu teuer sein.
    Bei korrekter Auslegung und Dimensionierung kann so etwas wie die "schwarze Null" am Ende stehen.
    Allerdings steht diese Behauptung vor allem für Neuanlagen mit nur noch ca.12 cent Einspeisevergütung.
    In eurem Fall wäre halt noch interessant zu wissen was ihr insgesamt im Jahr verbraucht.


    Grüße


    Farogor

  • Zitat von KampfKraut

    Danke für die Antworten.
    Also kann man sagen - besser weiterhin den Strom verkaufen und Nachts dazu kaufen?


    Rein rechnerisch Ja!

    Zitat

    Oder anders gefragt - rechnet sich da vll eher wenn man ein E Auto kauft?! :mrgreen:


    Nein, das Elektromobil hat nichts mit einer PV-Anlage zu tun, sondern wird wie jedes Haushaltgerät möglichst effizient versorgt.
    Durch das meist unterschiedliche Erzeugungs- und Nutzungsprofil ist ein Laden mit Solarstrom in Echtzeit
    über die Mittagsstunden nur selten möglich und viele Anlagen bringen die Ladeleistung nach der Kompensation
    des HH-Verbrauchs nicht mehr auf. Ferner müssten sich auch Eigenverbrauchssteuerungen für Dump-Loads
    (regelbare Wallbox) irgendwann amortisieren...
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Hm Verstehe.


    Also wir verbrauchen im Jahr zwischen 14000 und 15000 kWh. Und wir bekommen ja noch "Relativ" viel mit den 16 Cent. Da würde die Rechnung doch anders aussehen als mit den "Neuen" Anlagen wo man weniger Geld für den Strom bekommt oder?