Freie Auswahl und immer die optimale Lösung-PLENTICORE plus

  • Keine Frage, der 1-Tracker Betrieb ist im Hinblick auf den Wirkungsgrad Unsinn.

    Wenn der Anwender jedoch kurzfristig nur einen Eingang belegen muss, weil z.B. nur wenig Module vorhanden sind und der Rest noch montiert wird o.ä., wäre das am Plenti zumindest möglich.

    https://www.solar-basar.de --- Ihr Partner für Photovoltaik, Solarmodule und Energiespeicher in Nordhessen und Umgebung (Kassel / Göttingen)

  • Könnte es denn dann evtl. sein, dass die Lebensdauer verkürzt wird, wenn ich bei einem Plenticore 7.0 einen String mit 20 Modulen betreibe anstatt 2 x 10?

    Wird ja seinen Grund haben, weshalb Kostal einen Einstringbetrieb nicht empfiehlt.

    Echt schade dass Kostal hier nicht mal die ganzen Unklarheiten beseitigt.

    Wenn schon im Datenblatt der 1-Tracker-Betrieb ausgeschlossen ist würde ich mir das gut überlegen...

    Ich würde im Schadensfall Kostal nicht gerne erklären müssen warum das missachtet wurde und evtl. meine Garantie aufs Spiel setzen !

    Wenn du nur im Sommer die Probleme mit warmen Temperaturen hast würde ich erstmal die 2 Strings laufen lassen und beobachten...

    6,3 kWp @ Kostal Plenticore Plus 5.5
    21x SolarFabrik M-Serie 300W
    DN45°, +45° SW

  • Immer die optimale Lösung, hört sich gut an, deshalb habe ich das Teil in der 7kVA Version gekauft.


    Vergleichen kann ich nur mit einem alten PIKO 8.3 aus der ersten Generation.

    Was ist mir aufgefallen?

    Erstmal der Teil für den Laien: Optik, Akustik, Haptik.

    Das Gehäuse hat eine dämliche Form so dass man meint es hängt schief wenn es sich mit einer Seite in der Nähe einer Wand befindet.

    Die Tastatur hat jetzt doppelt soviel (6 statt 3) Tasten die sich allerdings nicht schön drücken lassen.

    Den Tastaturpiep vermisse ich.

    Gut ist dass der Wechselrichter keine böse hochfrequente Geräusche macht wie der alte PIKO.

    Der Ventilator (Kunststoffgitter) ist allerdings recht laut.

    Besonders beim Anlauf erinnert das an eine Sirene.


    Den alten PIKO betreibe ich mit 20 plus 11 320Watt Modulen, den neuen Plenticore mit 11 plus 19 325Watt Modulen.

    Im 19 Panel String liegen 4 Tigo Optimizer für das Schattenmanagement, im 11er String zwei davon.

    Da es noch ein bisschen mehr Schatten am Morgen und am Abend gibt ist das Schattenmanagement eingeschaltet und das funktioniert auch. Wie beim PIKO hatte ich das Gefühl dass sich das MPPT immer noch ein bisschen mit den TIGOs beißt, und damit habe ich wohl recht.

    Aufgrund dieser Aussage in den FAQ zu den PIKOS

    Zitat

    Eine weitere Möglichkeit der Einstellungen, die an dieser Stelle statt des Schattenmanagements vorgenommen werden können, ist die Auswahl der externen Modulsteuerung. Mit dieser Auswahl wird die Anpassung des MPP-Trackings an die TIGO Optimizer der neusten Generation aktiviert.

    habe ich vergeblich einen Punkt bei den Generatoreinstellungen gesucht.

    Die Antwort von Kostal auf Nachfrage gefällt mir überhaupt nicht.




    Zitat

    Guten Tag, vorneweg:

    Der Plenticore ist nicht mit Optimieren kombinierbar

    Ausnahme: Maxime Optimierer , dann muss das Schattenmanagement deaktiviert werden.




    Und jetzt?

    Ich schau mal.

    Zum Wirkungsgrad. Bei mittleren und großen Leistungen ist der Wirkungsgrad deutlich besser als beim alten PIKO, bei ganz kleinen Leistungen ist der Piko erheblich besser.

    Der Plenticore Plus schaltet unter 100 Watt Generatorleistung einfach ab während der alte Piko bis unter 10 Watt geht.

    Morgens und abends ist mir das herzlich egal, aber wenn es im Winter lange Zeit sehr trübe ist missfällt mir das, da hätte ich gerne jedes Watt. Liegt vielleicht auch daran dass der Plenticore Plus immer komplett dreiphasig arbeitet.


    Ich habe übrigens auch gefragt ob ich den kurzen String nicht auf zwei Tracker aufteilen kann.

    Immerhin haben die mit einem kurzen Strang schwerer zu schaffen.

    Allerdings fehlen im Anschlussraum die Klemmen für die Brücken.

    Man könnte dann noch mit Y-Verzweigern arbeiten, aber Kostal meint dass man das nicht machen soll.

    Warum entzieht sich allerdings meinem Verständnis.

  • Hallo agerhard,


    für den Erwerb des Freischaltcode muss die Seriennummer des Wechselrichters bekannt sein. Der Freischaltcode ist nur individuell für das jeweilige Gerät gültig.


    Das bedeutet das der Freischaltcode auch schon vor Installation erworben werden kann, wenn der Installateur die Seriennummer des Wechselrichters kennt. Die Freischaltung im Gerät kann dann direkt bei Inbetriebnahme über den Inbetriebnahmeassistent erfolgen. Anschließend kann hier auch direkt der Batterietyp ausgewählt werden.


    Viele Grüße

    Dennis

    Bei Service-Fragen wenden Sie sich bitte an service-solar@kostal.com oder rufen Sie unsere Hotline +49 761 47744 – 222 an.

  • Das ist die Antwort auf eine über 1 Jahr alte Frage.

    Was ist das für eine Taktik?

    Ich frage dann mal anders: Ist es möglich dass Tigos wieder wie in den Vorgängermodellen "anständig" eingebunden werden können?

    Auch wenn nicht der ganze Strang damit bestückt ist?

    Wenn nicht, auch kein Beinbruch. Nur sollte das dann auch im Prospekt stehen und man sollte Tigo darauf hinweisen dass sie nicht mehr damit werben mit allen Wechselrichterherstellern kompatibel zu sein.


    Zum Schwachlastverhalten.

    Was hindert Kostal daran bei geringer Leistung wieder nur zwei oder einphasig einzuspeisen?