start.sh unter Ubuntu einrichten?

  • Rasp3 + Solarview
    Laptop mit Ubuntu 14.04


    Hintergrund:
    Ich hatte mir im Februar eine "KomplettVersion mit Rasp" gekauft, mit meinem 2 SMA-WR per USB-RS485-Converter (auch mitgeliefert) koppeln und in Betrieb nehmen können.
    Nach 2 Wochen wollte ich eine erste Datensicherung durchführen und habe nachts den Rasp vom Netzteil getrennt (herunter gefahren). Dabei wurde leider einiges der Installation zerschossen (wirre Zeichen ind start.sh, stop.sh , einige der Backup.Dateien unlesbar, ....(?) )


    Inzwischen habe ich den Rasp komplett neu aufgesetzt (jessie (normal) und versucht, die Rest der alten Installation wieder einzurichten. Jetzt hänge ich bei "Start.sh Einrichten" (S.20 in Anleitung), denn SolarView_FB_Startip.exe läuft nicht unter Wine. Wie kann ich unter Ubuntu die start.sh passend erzeugen?


    Wenn das dann geklappt hat - 2. Frage:
    wie kann ich die noch vorhandenen Backup.Dateien auf das neue System übertragen


    bin für jede Hilfe dankbar!
    mfg StePfl

  • Hallo,


    schreib doch Manfred direkt an, evtl hat er ja noch ein backup deiner instalation.
    Du kannst die datei auch mit einem text-editor erstellen/verändern. Wenn du mir deine WR daten gibst, kann ich dir die Grundvorlage erstellen, sollte aber in etwa so aussehen:
    start.sh:


    #!/bin/sh
    trap "" SIGHUP
    ./solarview-fb -i 127.0.0.1 -p 10000 -c 2 -a 1.0 -enc
    ./busybox httpd -p 88 -h homepage
    ./smp -w 1000,1000
    #


    stop.sh:


    #!/bin/sh
    echo Beende nun SolarView Programme:
    echo Beende solarview-fb
    killall QUIT solarview-fb > /dev/null 2>&1
    echo Beende busybox - Webserver
    pid=$(./busybox ps -ef | grep -i './busybox httpd' | ./busybox cut -c1-6)
    if [ "$pid" != "" ]
    then
    kill $pid > /dev/null 2>&1
    fi
    pid=$(ps | grep -i './busybox httpd' | ./busybox cut -c1-6)
    if [ "$pid" != "" ]
    then
    kill $pid > /dev/null 2>&1
    fi


    echo Beende smp
    killall QUIT smp > /dev/null 2>&1
    #



    Zum sichern von Solarview must du den rasp nicht ausschalten. bestenfalls stop.sh und den ganzen ordner svrpi sichern.


    Die Backupdatei kannst einfach entpacken und den inhalt in den ordner svrpi übertragen

  • Hallo,


    Danke für deine Hilfestellungen und Hinweise.
    Da mein Rasp ohne Tastatur, Monitor und ohne LAN im Keller läuft- also als Standalone nur die Stromversorgung und den USB/RS485-Adapter angeschlossen hat, hab ich bisher keine andere Möglichkeit gesehen, an die bisher gespeicherten Daten zu kommen.
    Im Moment mache ich mich schlau, wie ich den Rasp als WLAN-Access-Point so einrichten kann, dass ich regelmäßig per Smartphone die Daten auslesen kann. (funktioniert inzwischen auch!)


    Wenn dann Solarview wieder läuft, möchte ich den Rasp so einrichten, dass er automatisch erkennt, wenn ich einen USB-Stick einstecke, diesen dann (automatisiert) einbindet, das ganze SVRPI-Verzeichnis auf den Stick speichern und anschließend den Stick wieder aushängen.
    Damit auch hier kein Malheur passiert, soll eine Kontroll-LED leuchten, solange der Stick gemountet ist.


    meine start.sh ist (fast) gleich.
    Bei "./solarview-fb" steht bei mir noch der Parameter "-nodatexport" (was auch immer dieser bedeutet)


    die stop.sh ist identisch...


    Also sollte es doch eigentlich funktionieren .... (werde es morgen früh ausprobieren)


    Deine Erläuterung zu "Backup" verstehe ich leider nicht - ist der Inhalt der täglichen im Unterverzeichnis abgelegten Dateien "backup_>jahrMonatTag<.tar.gz" eine Kopie des "svrpi"-Ordners?
    Wenn ich das Verzeichnis "backup" aufrufe, bekomme ich die Fehlermeldung, dass "der Inhalt von "backup" nicht angezeigt werden kann: Fehler .... Eingabe/ausgabefehler" ... und ich vermute, dass auch hier diverse Dateien bei abstöpseln des Rasp beschädigt wurden. Es werden aber einige Backups angezeigt ....


    Ich könnte natürlich Manfed direkt anschreiben, aber ich wollte versuchen, die Installation gemäß seiner Anleitung (Umzug von SolarView) selbst hin zu bekommen und damit sowohl SolarView wie auch den Rasp besser kennen zu lernen.


    Jedenfalls ein herzliches DANKE für deine Unterstützung.
    StePfl


    PS: trotzdem noch eine Frage:
    Wenn ich die ursprüngliche Installation wieder herstelle (Kopie von Manfred) - kann ich dann die schon eingelesenen Daten dort auch wieder einspielen? (Vielleicht sehe ich aber auch den Wald vor lauter Bäumen nicht...)

  • Im ordner backup sind nur die erragsdaten, sollte aber für jeden tag eins geben und nicht alle beschädigt sein. Kannst mit einem zip Programm öffne. Der Parameter nodatexport sagt das keine daten für die windows version exportiert werden. Welchen sinn hat den das ganze wenn du nicht an die daten kommst? Kannst du den rasp nicht ins wlan einbinden?

  • generell würde ich versuchen den Raspi ins Netzwerk integrieren, entweder per wlan oder lan, aber nicht einen eigenen AP aufmachen. Das eröffnet Dir viel mehr Möglichkeiten, in Richtung backup, und Zugriff. (evtl. sogar über dlan)

    CS2: 25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • LAN / WLAN geht leider nicht.
    Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus - die WR + Rasp sind im HeizungsKeller (kein WLAN oder GSM), zu dem ich nur bedingt Zutritt habe (Hausmeister muß aufsperren etc.) Eine Verkabelung von dort bis in meine Wohnung ist ziemlich aufwendig und steht nicht dafür.


    Deshalb (jetzt) der Modus als WLAN-AccessPoint, bei dem ich mich per Smartphone anmelden und die Daten auslesen kann. Das geht gut aus dem Mieterkeller (vor dem Heizungsraum).


    Bisher hatte ich gar kein Datenlogging - das ist DAS schon ein enormer Fortschritt.


    Ich frage mich nur, ob der Datengau bei mir ein nur blöder Zufall war oder ein immanentes Risiko darstellt. Ggf sollte ich über eine USV nachdenken.


    Danke und herzlichen Gruß,
    StePfl

  • Das liegt am raspberry "Konzept". Die blöden SD Karten sind nicht dafür gemacht ständig kleine Datenhäppchen, z.B. beim logging oder Messwerterfassung zu schreiben oder rollierend zu löschen. Wenn es ein Raspberry 3 ist würde ich den auf USB Stick "umbauen", dann kannst Du gleich 2-3 usb Sticks in resere halten, die kosten ja "nichts" und man ist sofort wieder online wenn es dann auch noch mal passiert.
    Ich logge auch eine Anlage mit Raspberry3, vorher auch 2 SD Karten in einem Jahr "zersemmelt" dann umstellung auf USB, seitdem keine Ausfälle mehr, aber das komplette image auf der Platte und auf einem Reservestick. Alten Stick raus, versuchen daten zu exportieren, wegschmeißen neuen Stick rein, weiter gehts,

    CS2: 25.02.2016: 2,6 kW, netmetering mit Vergütung [Niederlande]

  • es sind 2 SMA-Wechselrichter Sunny Boy 4200TL mit RS485-Modul - ob es dafür auch ein Bluetooth-Modul gäbe weiß ich nicht - ich hab ja die RS485-Module und SolarView hat schon mal ca 4 Wochen lang funktioniert.


    ICH war so "schlau" denn ich konnte den Lüftungsschacht von Kamin für die PV-Leitungen verwenden - und dort ist der einzige Bereich, der vor externen Zugriffen sicher geschützt ist. Außerdem bin ich sicher, dass sie dort keine Frostschäden erleiden ;-)


    Gute Nacht
    StePfl

  • Ok, wie schon cybersoft schreibt ist das sd-card System des rasp etwas anfällig. Ich tausche meine jährlich und habe auch eine permanentbackup laufen, das alle 6 Std aktualisiert wird, aber ohne Netzwerk ist das alles schwierig