Frage Maximale Stranglaenge / 110 Meter?

  • Guten Tag,


    ich habe eine Frage zur maximalen Stranglaenge bei folgender Ausganssituation:


    • geplant ist auf einer Ost/West verlaufenden Stuetzmauer PV Module zu montieren; eine Dachmontage ist nicht gewuenscht
    • auf die Mauer passen 29 Stueck LG335N1C-A5 NeON 2 d.h. 335 x 29 = 9,7 kWp
    • die Module werden auf 51m Laenge nebeneinander auf der Mauerkrone montiert
    • von der Mauer fuerht ein bereits vorhandenes 60m DN 100 Lehrrohr in 2 Meter Tiefe durch den Garten hinein ins Haus wo dann im Keller im Technikraum der WR montiert wird und die gesamte elektrische Verzweigung stattfindet
    • zusammen macht das dann eine Stranglaenge von 60 + 51 = 111m
    • der WR und die Leistungsoptimierer sollen von SolarEdge sein
    • es existiert eine Waterkotte WP welche eine maximale Leistungsaufnahme von 5,3 kW dreiphasig hat. Der WR soll daher dreiphasig sein.
    • ein Ausbau mit Batteriespeicher folgt in einer spaeteren Phase sofern oekonomisch sinnvoll
    • das Haus ist am oeffentlichen Stromnetz, soll aber bei Netzausfaellen autark sein d.h. die Anlage wird als Inselanlage mit Netztrennung konzipiert


    Meinem Verstaendnis nach habe ich somit einen Strang mit ca. 110m Laenge. Stimmt das und wenn ja, ist das Projekt so umsetzbar oder waere ein anderes Setup idealer?


    Ueber die primaere Frage nach der Stranglaenge ist jede hilfreiche Anmerkung willkomen. Danke im Voraus!

  • Hi,


    Zitat von footon

    - geplant ist auf einer Ost/West verlaufenden Stuetzmauer PV Module zu montieren; eine Dachmontage ist nicht gewuenscht
    - auf die Mauer passen 29 Stueck LG335N1C-A5 NeON 2 d.h. 335 x 29 = 9,7 kWp
    - die Module werden auf 51m Laenge nebeneinander auf der Mauerkrone montiert


    klasse, da kannst Du schön steil aufständern und hast eine tolle Anlage, die auch in der dunklen Jahreszeit noch richtig Leistung bringt.
    Wenn Du auf optimalen Ertrag bauen willst, sind etwa 35° Neigung ideal, bei 55° verlierst Du dagegen nicht viel vom Gesamtjahresertrag, hast aber in Herbst und Winter signifikant mehr Strom.


    Willst Du die Module quer oder hochkant montieren?
    Gehört die Stützmauer zu einem Gebäude?



    Zitat von footon

    - von der Mauer fuerht ein bereits vorhandenes 60m DN 100 Lehrrohr in 2 Meter Tiefe durch den Garten hinein ins Haus wo dann im Keller im Technikraum der WR montiert wird und die gesamte elektrische Verzweigung stattfindet
    - zusammen macht das dann eine Stranglaenge von 60 + 51 = 111m


    Ist grundsätzlich kein Problem, 6 qmm sollten dann verwendet werden.



    Zitat von footon

    - der WR und die Leistungsoptimierer sollen von SolarEdge sein


    Warum das? Technisch sehe ich dafür keine Notwendigleit, die Kosten gehen aber um etwa EUR 100,-/kWp hoch.



    Zitat von footon

    - es existiert eine Waterkotte WP welche eine maximale Leistungsaufnahme von 5,3 kW dreiphasig hat. Der WR soll daher dreiphasig sein.


    Warum das? Was haben die Phasen der Verbraucher mit denen der Einspeisung zu tun?
    Du planst Doch keine Insel, sondern eine netzparallele Anlage zur Überschusseinspeisung, oder?



    Zitat von footon

    - ein Ausbau mit Batteriespeicher folgt in einer spaeteren Phase sofern oekonomisch sinnvoll
    - das Haus ist am oeffentlichen Stromnetz, soll aber bei Netzausfaellen autark sein d.h. die Anlage wird als Inselanlage mit Netztrennung konzipiert


    Wie soll das ohne Speicher funktionieren?



    Zitat von footon

    Meinem Verstaendnis nach habe ich somit einen Strang mit ca. 110m Laenge. Stimmt das und wenn ja, ist das Projekt so umsetzbar oder waere ein anderes Setup idealer?


    Die Stringlänge kommt etwa hin, ist aber völlig nebensächlich.
    So umsetzbar ist es imho nicht.
    Ohne Speicher ist eine Insel technisch nicht möglich, schon gar nicht wenn eine WP in die Insel integriert sein soll.

    • die Module werden Querformat montiert
    • was den Winkel angeht bin ich vollkommen frei in der Wahl. Denkbar ist eine individuelle Konstruktion vom lokalen Schlosser mit variablen Winkel z.B. eine Arretierung bei 20 Grad (Sommer), eine bei 55 Grad (Winter).
    • die Mauer steht frei im Gelaende und ist nicht an ein Gebaeude angebunden
    • SolarEdge weil es durch zwei Baeume teils Schatten gibt der mit dem Sonnenstand entlang der Mauer wandert
    • Einspeisen kann ich, muss ich aber nicht zwingend; hat fuer die Ueberlegung keine Relevanz; Primaergrund ist Autarkie
    • 3 Phasen weil ich die Waterkotte Waermepumpe mit der PV betreiben will d.h. auch Starkstrom soll von der PV kommen wenn genug Sonne da ist
    • eine Insel ist geplant, am oeffentlichen Netz sind wir auch
    • es wird zwei Ausbaustufen geben
      • zuerst noch ohne Batterie
      • mit Batterie ein Jahr spaeter (der Raum wird erst gebaut)


    Was ist mit

    Zitat

    Die Stringlänge kommt etwa hin, ist aber völlig nebensächlich.


    exakt gemeint? Die 110m sind zu viel? geht gerade noch? Warum nebensaechlich?
    Was sind die technischen Rahmenbedingungen bei der Stranglaenge ausser dem normalen ohmschen Wiederstand und damit natuergegebenem Verlust bei 110m DC Uebertragungsstecke?


    Man liest und hoert das die Anzahl der SolarEdge Leistungsoptimierer pro Strang ein gewisses Minimum bzw Maximum haben?

  • Hi,


    Zitat von footon
    • was den Winkel angeht bin ich vollkommen frei in der Wahl. Denkbar ist eine individuelle Konstruktion vom lokalen Schlosser mit variablen Winkel z.B. eine Arretierung bei 20 Grad (Sommer), eine bei 55 Grad (Winter).

    • hab` ich auch 2x so gebaut. Genutzt hab` ich die Verstellmöglichkeit nie, weil`s einfach zu aufwändig ist.



    • Zitat von footon

      die Mauer steht frei im Gelaende und ist nicht an ein Gebaeude angebunden


      Dann bekommst Du nur 8,45 Cent/kWh Einspeisevergütung und Du brauchst eine Baugenehmigung.
      Baugenehmigung gibt`s nur im Gewerbegebiet, Gewerbemischgebiet und einigen weiteren Ausnahmesituationen.



    • Zitat von footon

      SolarEdge weil es durch zwei Baeume teils Schatten gibt der mit dem Sonnenstand entlang der Mauer wandert


      Dafür ist kein SE nötig, das kann ein normaler Stringwechselrichter mit Schattenmanagement genau so gut.



    • Zitat von footon

      Einspeisen kann ich, muss ich aber nicht zwingend; hat fuer die Ueberlegung keine Relevanz; Primaergrund ist Autarkie


      Dann wird`s ein teurer Spaß, erheblich teurer wie normaler Strombezug aus dem Netz.
      Hast Du vor Ort keinen Stromanschluss oder willst Du aus Prinzip autark sein und Dir ist`s den höheren Preis für den Strom wert?



    • Zitat von footon

      3 Phasen weil ich die WP mit der PV betreiben will d.h. auch Starkstrom soll von der PV kommen wenn genug Sonne da ist


      Wow, das wird eine richtig fette Insel. Und arschteuer.



    • Zitat von footon

      eine Insel ist geplant, am oeffentlichen Netz sind wir auch


      Ich beneide Dich. Du musst in Geld nur so schwimmen.



    • Zitat von footon

      es wird zwei Ausbaustufen geben

      • zuerst noch ohne Batterie
      • mit Batterie ein Jahr spaeter (der Raum wird erst gebaut)
    Zitat von footon


    Dann wirst Du in diesem Jahr ohne Batterie jede Menge Strom verwerfen (vermutlich über 60% des erzeugten Stroms) und dafür in der Nacht Netzstrom kaufen. :roll:
    Klar, dass es dann nur bis zu (wohlwollend geschätzt) 40% Autarkie werden und jede Wirtschaftlichkeit beim Teufel ist. . .



    Zitat von footon

    Was ist mit


    exakt gemeint? Die 110m sind zu viel? geht gerade noch? Warum nebensaechlich?
    Was sind die technischen Rahmenbedingungen bei der Stranglaenge ausser dem normalen ohmschen Wiederstand und damit natuergegebenem Verlust bei 110m DC Uebertragungsstecke?


    Eigentlich keine. Darum ist die Länge von 110 Metern auch egal, bei einem normalen String, der mit um die 600 Volt geführt wird sind bei Verwendung eines 6 qmm Solarkabels die Verluste zu vernachlässigen.
    Darum ist`s nebensächlich, über Leitungsverluste im Bereich um gut 1% denkt keiner wirklich nach.
    https://www.el-kon.ch/berechnungen/leitungen_t.htm


    Kannst auch 10 qmm Solarkabel nehmen, dass hast Du deutlich unter 1% Verluste.


    Zitat von footon

    Man liest und hoert das die Anzahl der SolarEdge Leistungsoptimierer pro Strang ein gewisses Minimum bzw Maximum haben?


    Ja, bei dreiphasigen Wechselrichtern ist das Minimum 12 - 16 Optimierer (je nach Typ) und das Maximum sind 50 Optimierer in einem String.

    • das Argument mit der Verstellmoeglichkeit die man dann nicht nutzt ist ein Gutes. Da der Mehraufwand bei der Anfertigung der Halterungen aber einzig darin besteht eine weitere Bohrung zu machen ist es kein Hindernis. Wenn man es dann nicht nutzt, auch egal.
    • die Anlagengenemigung habe ich bereits mit der Stuetzwand zusammen gemacht und erhalten
    • ich bin am oeffentlichen Netz, meine Motivation ist Autarkie fuer den Fall das es kein oeffentliches Netz (mehr) gibt
    • es ist klar das es mehr kostet als eine Standardanlage.
    • Es gibt verschiedene Gruende PV zu machen. Mir fallen ad-hoch Wirtschaftlichkeit, Investment, Autarkie und der Umweltgedanke ein. Meine Motivation ist Autarkie, andere Gruende sind nachgereit. Wir haben auch eigenes Wasser von daher... Wirtschaftlichkeit ist fuer mich wenn es so sein soll ein positiver Nebeneffekt aber nicht Hauptmotivation
    • ja, solange die Batterien nicht vorhanden sind geht ein Teil des erzeugten Stroms verloren. Im Moment gibt es noch gar keine PV, da gehen dann nicht nur 60% verloren sondern 100% der einfallenden Sonnenenergie.
    • 16 qmm ist auch zwischen den Hauesern in der Erde, dass werden wir denke ich hier auch so machen, zumindest 10 qmm
    • ich habe mich schon fuer SolarEdge entschieden, auch wegen der Erweiterungsmoeglichkeiten und StoreEdge etc.
    • es werden entweder 29 oder 35 Module gemacht, je nachdem ob es einmal um das Eck geht oder nicht. Die Anzahl der Leistungsoptimierer passt somit.

    Einmal editiert, zuletzt von footon ()

  • Hi,


    Zitat von footon
    • ich bin am oeffentlichen Netz, meine Motivation ist Autarkie fuer den Fall das es kein oeffentliches Netz (mehr) gibt
    • es ist klar das es mehr kostet als eine Standardanlage aber es faehrt ja auch nicht jeder VW Golf von daher... jeder wie er meint, letztlich zaehlt die Motivation. Wirtschaftlichkeit, Autarkie, Umweltgedanke, etc. Jeder der PV macht hat sicher eine Hauptmotivation gepaart mit einer oder mehreren weniger schlagenden untergeordneten Motivationen. Meine ist zu 100% Autarkie. Wir haben auch eigenes Wasser von daher...

    • da bin ich ganz bei Dir, ich strebe auch die 100% Autarkie an.


      Darum belege ich gerade die letzten freien Quadratmeter mit Module, die PV-Anlage kann gar nicht groß genug sein dafür.
      Ich brauche für meine Autarkie bei etwa 10.000 kWh Verbrauch im Jahr etwa 30 kWh nutzbaren Akkuspeicher und eine stromerzeugende Heizung, weil trotz einer 50 kWp Anlage die PV im Winter immer noch zu klein ist.


      Für Autarkie ist die Winteroptimierung der PV essentiell wichtig.
      Ich hab` leider nur bei einem kleinen Teil meiner Module eine gute Neigung + Ausrichtung.



    • Zitat von footon

      Wirtschaftlichkeit ist fuer mich wenn es so sein soll ein positiver Nebeneffekt aber nicht Hauptmotivation


      Coole Einstellung, so muss das ein. 8)


      Ich muss mit dem Speicher und der stromerzeugenden Heizung leider noch warten, weil`s mir derzeit noch zu teuer ist.
      Für ein großes Speichersystem, das auch noch 3-phasig läuft und den Anlaufstrom von Motoren verkraften können muss, sind schnell mal 20.000 EUR und mehr weg . . .


    • Zitat von footon

      10 qmm ist auch zwischen den Hauesern in der Erde, dass werden wir denke ich hier auch so machen


      Muss aber spezielles PV-Kabel sein!
      10 qmm wird i.d.R. nur bei Freiflächenanlagen verwendet, wo`s auch um große Entfernungen geht.


    • Zitat von footon

      es werden entweder 29 oder 35 Module gemacht, je nachdem ob es einmal um das Eck geht oder nicht. Die Anzahl der Leistungsoptimierer passt somit.

    Zitat von footon


    Reicht das für eine Autarkie bei Dir aus? Verbraucht ihr denn trotz WP so wenig Strom?


    Wenn Du mit PV autark sein willst, brauchst Du etwa 5x so viel PV (in installierten kWp) wie Du Strom im Jahr verbrauchst (in kWh). Das dann aber in optimaler Südlage mit mindestens 45° Neigung.
    Hast Du wesentlich weniger, gibt`s keine Chance auf 100% Autarkie, es sei denn, Du hast im Winter eine weitere Stromquelle (stromerzeugende Heizung, Wind- oder Wasserkraftwerk).

    • unser Verbrauch liegt bei ca. 22.000 kWh im Jahr, ein Grossteil davon kommt vom eignen kleinen Wasserkraftwerk
    • die noch fehlenden 5 bis 8 kWh wird in Zukunft die PV liefern
    • am oeffentlichen Netz sind und bleiben wir auch bei 100% Autarkie, als Redundanz sozusagen. Das gilt aber auch im umgekehrten Fall, wenn das oeffentliche Netz weg ist muss das Leben weiter gehen koennen.
    • Kupfer ist Kupfer von daher die Frage, was ist an dem Kabel fuer PV Anlagen so speziell? Meinst du die Anschluesse? Das ist verstanden. Es wird natuerlich ein entsprechendes Kabel, evtl ein Erdkabel, ein NYY-J 1x10 mm² fuer 1000 V DC oder so.
    • richtig, ich werde die PV fuer den Winter optimieren d.h. der Winkel wird demensprechend gemacht werden. Im Sommer benoetigen wir wesentlich weniger Energie weil die Heizung nicht arbeiten muss.
    • die 30 kWh beim Speicher kann ich nachvollziehen, zumal, wenn man bedenkt das die Waermepumpe sich bei Volllast am Tag um die 40 kWh nimmt.
  • Bei Netzausfall geht das Leben aber nur mit Speicher weiter. Auch dann nur, wenn das System nicht nur Notstrom- sondern auch Inselfähig ist.


    Gruß
    Jochen


    Gesendet von meinem F5321 mit Tapatalk

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Zitat von Ralf Hofmann

    Eigentlich keine. Darum ist die Länge von 110 Metern auch egal, bei einem normalen String, der mit um die 600 Volt

    Zitat von footon

    zusammen macht das dann eine Stranglaenge von 60 + 51 = 111m


    Ok, bei 600V und 6qmm sind die Verluste zu vernachlässigen. Aber bitte rechne bei DC mit 2x111m = 222m (Hin- und Rückleitung zu den Modulen!)


    Nächstes Problem. Ein Einspeise-WR kommt mit 600V DC am Eingang zurecht, aber es gibt, meines bescheidenen Wissens nach, keine Insel-WR für solche Eingangsspannungen. Das hört so bei ca.150V auf....
    Dein Einspeise-WR nützt Dir bei Netzausfall überhaupt nichts, der stellt seinen Betrieb bei Netzausfall ein, der schaltet einfach ab!
    Ohne taktgebendes Netz funktioniert der nicht. Und ihm mit einem Insel-WR ein Netz "vorgeben" funktioniert nicht. Der große WR "überfährt" den kleineren Insel-WR mit Sicherheit.
    Vergiss besser die Insellösung! Sie ist total unrentabel. Außer einer teuren Batterie brauchst Du einen Insel-WR, gutes Material kostet auch gutes Geld. Und wer von Batterien keine Ahnung hat, kann schnell Probleme bekommen.....
    Wäre meine Meinung zum Vorhaben.


    Für Notstrom ist ein "Notstromaggregat" mit Benzin- oder Dieselmotor wesentlich günstiger.
    Gruß Claus.

  • Wenn man unterscheidet zwischen den beiden Faellen


    • Notstrom d.h. einen elektrischen Speicher der immer zu 100% geladen ist fuer den Fall das das oeffentliche Netz weg ist und dem Fall das man
    • mit der PV einen elektrischen Speicher mit Ueberschuss Energie am Tag laed um Morgens, Abends und in der Nacht Strom zu haben


    dann will ich letzteren Fall realisieren. Das aber so das, sofern mein elektrischer Speicher nicht leer ist, Autarkie vorhanden ist bis der Speicher leer ist, auch fuer den Fall das bis zu dem Zeitpunkt wo der Speicher leer ist kein oeffentliches Netz vorhanden ist (z.B. Stromausfall durch Unwetter).


    Das System aus PV, Speicher und oeffentlichem Netz muss letztlich in der Lage sein mir auch grosse dreiphasige Verbraucher wie die Warmepumpe zu versorgen insofern die Sonne scheint oder der Speicher voll ist oder das oeffentliche Netz Strom liefert.




    Jetzt stellt sich die Frage welches System bzw welcher Systemanbieter hier am sinnvollsten waere. Angedacht ist momentan SolarEdge mit der StoreEdge Loesung. Bei 12 kWp (bzw 21 kWp wenn ich die Module Hochformat montiere und dann doppelt so viele montieren kann) denke ich an einen 3-Phasen WR. Das Batteriesetup ist mir noch ein Raetsel d.h. wie ich am Besten Ueberschuss Strom am Tag in die Powerwall(s) bekomme um Nachts die 3-Phasen Warmepumpe zu versorgen. Was ware hier am sinnvollsten?


    Ich will am Ende nicht mehr als einen WR fuer das ganze Setup haben, wie gross und teuer der ist ist mir nebensaechlich. Bei den Batterien ist mir auch eine Type und ein Anbieter am liebsten, am Besten waere ein System das End to End von einem Anbieter kommt, SolarEdge bietet sich hier an aber vielleicht gibt es ja etwas besseres?


    Fazit:
    Ein System aus PV Anlage mit elektrischem Speicher welches, obwohl das Haus am oeffentlichem Stromnetz ist, Autarkie bietet bis der elektrische Speicher leer ist und/oder die PV momentan zu wenig Strom produziert.