Inselanlage etwa 400Wh benötigt

  • Hallo forum :),


    tja wo soll ich anfangen.
    Ich versuche mich jetzt schon seit mittlerweile Monaten einzulesen in dieses doch sehr komplexe Thema, aber irgendwer meint es nicht gut mit mir. Wenn ich mal halbwegs im Bilde bin, kommt das Krankenhaus oder Seminare usw. dazwischen und nach 2 Wochen Abstinenz fang ich dann grad wieder bei Null an.


    Ich plane eine Inselanlage auf meinem Gartenhaus.
    Ich kann mir vorstellen das jetzt viele die Augen verrollen und denken "wieder so ne doofe". Sorry, aber ich komme echt nicht weiter.


    Der Grund für die Anlage ist, das im Winter schon 2x eingebrochen wurde. Deshalb will ich auf allen 4 Seiten des Hauses einen Strahler mit Bewegungsmelder zur Abschreckung anbringen. Im Haus ist dann eine Alarmanlage mit Batterie.
    Also war der Plan, geh ich mal ins www, kauf mir so ein Komplettset und gut. Aber dann dachte ich mir, ich brauch ja auch Kabel und eine Unterverteilung und und und. Und je mehr ich gelesen habe, desto komplizierter wurde es. Es wurden immer mehr Sachen auf die man achten muss. Letztendlich weiss ich weniger wie vorher.


    Meine Bitte an euch. Bitte teilt mir mit was für Geräte ich alles brauche. Also bitte eine Produktbezeichnung nicht einfach nur 230ah Solarspeicher. Auch Kleinmaterial wie Kabel, Sicherungen usw.
    Ich habe schon gefühlte 1000 Foreneinträge gelesen, aber entweder ist die beschriebene Lage im Gebirge, am ... der Welt, oder viel zu viel benötigte Leistung oder in kombi mit Windkraft oder inklusive Wechselrichter oder alte einträge, der eine sagt 24Volt, der andere bloss nicht mach 12v und dafür die Kabel..... ich kapier halt einfach gar nichts mehr.


    also nun zu meinem wunsch


    Alle Verbraucher werden 12V haben


    Die Anlage soll nach 55457 Gensingen
    Dachausrichtung ist Süden. Teilverschattung nur im Winter Morgens bis etwa 10 Uhr ein Nussbaum ohne Blätter
    Dachfläche 15 qm. Nutzbare Fläche ist 5m breit x 3m hoch
    Dachneigung 20 Grad
    Dachziegel sind Bitumenschindeln auf 18mm starken Brettern auf Sparren
    Entfernung von den Modulen zum Laderegler etwa 7m einfach
    Laderegler zur Batterie etwa 4,5m. Die Batterie würde ausserhalb des Hauses im Trockenen stehen wenn das ok ist. Wenn Problem wegen Wintertauglichkeit dann eben im Winter nach drinnen. Dann wären es nur 1m von Akku bis Regler.


    Autonomiezeit: 2 Tage im Winter und 1 Tag im Sommer wäre schön aber kein muss. Je nach Kosten der Batterie.
    Deswegen wäre es schön wenn die Anlage notfalls nochmal um ein Solarmodul erweitert werden kann ohne das dann gleich Kabel getauscht werden müssen oder der Laderegler das nicht mehr kann oder ähnliches.


    Verbraucher
    Winter:
    4 Strahler mit Bewegungsmelder 4x 15W x1h


    Sommer zusätzlich:
    Ventilator. 15W x 3h
    Radio 10W x 5h
    Insektenvernichter. 16W x 3h
    Tv. 36W x 2h
    Sat-Anlage 15W x 2h
    Innenbeleuchtung 20W x 1,5h


    Alle Verbraucher von Sommer und Winter werden ja nicht täglich in dem Ausmaß gebraucht, aber es sollte möglich sein.
    Ich vermute auch mal das wenn die Anlage für Winter berechnet wird, sie dann auch für Sommer ausreicht. Reserven sind natürllich prima aber nicht zwingend nötig.


    Gefallen würde mir jetzt natürlich eine Einkaufsliste und einen Anlaufpunkt. Ich bestelle auch gerne hier im Forum bei jemanden den ihr empfehlen könnt.
    Finanziell? Naja. Es soll was vernünftiges sein aber den Rahmen nicht sprengen. Wenn das Kabel nur ein Audi und kein Mercedes ist kann ich damit leben. Also auf den Punkt gebracht bezahlbar und empfehlenswert. Mittelklasse :)


    Montage erledige ich selber mit meinem Bruder. Also er wird es tun und ich bin Handlanger ;)
    Kabel, Laderegler, Solarbatterie, Montagegestell, Solarpanel, Sicherungen, Unterverteilung wo ich die ganzen Geräte anschließen kann und und und alles was man als Laie vergisst.


    Und jetzt löschert mich mit fragen wenn ich was vergessen habe zu erwähnen


    und schonmal vorab 1000 dank


    gruss aus gensingen
    eure sandy

  • Hallo unsere Sandy :)


    es gibt einige Webweiten, wo man die Sonneneinstrahlung, Batteriegröße etc. berechnen kann.
    http://www.pro-umwelt.de/html/solarbatterie.htm


    Mit dem Winter habe ich nicht so richtig verstanden, sind es da nur die 60 Wh ?


    Also, du benötigst im Sommer ca. 35 Ah. bei 12 Volt.
    Ich weiß nicht, wann dein Sommer anfängt, ab März ist es ok, wenn man 3 Tage überbrücken muss -> 120 AH
    Da Bleiakkus max 50 % entladen werden sollten benötigst du 2 - 3 * 120 Ah


    http://www.ebay.de/itm/Solarba…8a96df:g:~LkAAOSwofxUmNAE


    Nun zur Solaranlage:
    Als Laderegler würde ich den Tracer mit 40 Ah nehmen, wenn ich im Winter auch die 33 Ah benötige:


    https://www.solar-autark.com/d…-tracer-a-4210a-100v.html


    Dazu den passenden Temperaturfühler:
    https://www.amazon.de/Battery-…eywords=tracer+laderegler


    40 Ah Laderegler bedeutet auch maximal 2 * 240 Watt Solarpanele. Diese würde ich gebraucht bei Kleinanzeigen Ebay in meiner Nähe suchen.


    Wenn ich nur im Sommer die 35 Ah benötige, kann die Anlage mit dem Tracer 20A und einem Solarmodul fahren.
    Dann reichen auch gewiss 2 * 120 AH Solarbatterie.


    Ich würde immer etwas mehr nehmen ....... :wink:


    Ach ja, mit der Zeit wird es immer mehr Strom, den man benötigt. Die Anlage kann immer wieder erweitert werden. Man kann z.B. weitere Solarmodule und einen weiteren Tracer und eine Solarbatterie hinzufügen.


    MfG


    cawi2001

    Anlage ohne EEG: 2 * EVT500, 4 * 240 Watt

    Anlage ohne EEG: AEconversion INV350-60EU, 300 Watt


    Inselanlage Hytte 12V:
    Tracer 30A mit 2 * 190 Watt,
    Tracer 10A mit 1 * 150 Watt,
    1 * 50 Watt direkt,
    3 * 120 AH Solarbatterie

  • Hallo cawi2001,


    mal ne doofe Frage: Sandy schrieb etwas von 18mm starkem Dach mit Bitumen. Wieviel Ballast braucht sie, wenn eine Dachhaut nicht durchdringendes Ständerwerk gewählt wird bzw. welches würdest du nehmen? Oder sollen die Module fest mit dem Dach verbunden werden?


    Bei einem Ständer den ich gesehen habe sollten drei Reasenkantensteine mit 1m Länge verwendet werden. Das sind ca. 60kg Ballast, die aufs Dach kommen würden für ein Modul. Oder hab ich was falschverstanden bei Südausrichtung und Aufständerung.

    Viele Grüße


    Elmar

  • Zitat von SYN-RST

    Hallo cawi2001,


    mal ne doofe Frage: Sandy schrieb etwas von 18mm starkem Dach mit Bitumen. Wieviel Ballast braucht sie, wenn eine Dachhaut nicht durchdringendes Ständerwerk gewählt wird bzw. welches würdest du nehmen? Oder sollen die Module fest mit dem Dach verbunden werden?


    Bei einem Ständer den ich gesehen habe sollten drei Reasenkantensteine mit 1m Länge verwendet werden. Das sind ca. 60kg Ballast, die aufs Dach kommen würden für ein Modul. Oder hab ich was falschverstanden bei Südausrichtung und Aufständerung.


    Hallo SYN-RST,


    danke für den Hinweis. :danke:


    Sandy schrieb:
    Dachausrichtung ist Süden. Teilverschattung nur im Winter Morgens bis etwa 10 Uhr ein Nussbaum ohne Blätter
    Dachfläche 15 qm. Nutzbare Fläche ist 5m breit x 3m hoch
    Dachneigung 20 Grad
    Dachziegel sind Bitumenschindeln auf 18mm starken Brettern auf Sparren
    Entfernung von den Modulen zum Laderegler etwa 7m einfach
    Laderegler zur Batterie etwa 4,5m. Die Batterie würde ausserhalb des Hauses im Trockenen stehen wenn das ok ist. Wenn Problem wegen Wintertauglichkeit dann eben im Winter nach drinnen. Dann wären es nur 1m von Akku bis Regler.
    -------------------------------------------------


    20 Grad Dachneidung - Da könnte man ja wirklich fast von einem Flachdach sprechen. Ich bin kein Statiker und weiß jetzt hier auch nicht, wie stark die Dachsparren sind. Ich würde eine Aufständerung nehmen und an den Dachsparren festmachen. Mit Bitumen die Löcher wieder wasserfest verschließen. Bei einer losen Verlegung sind es ja nicht nur die 60 Kg sondern zusätzlich die 15 Kg für das Panel.


    Die Batterien würde ich auf alle Fälle winterfest unterbringen, damit die Batterien nicht unter -6 Grad bekommen und im Sommer sollten diese natürlich nicht zu warm werden! Also doch eher im Haus unterbringen. So hat man gleichzeitig den Blick auf den Tracer und kann dort die Spannung ablesen.


    Der Laderegler sollte möglichst nah zu den Batterien stehen, da hier auch ein dicker Querschnitt des Kabels benötigt wird.
    http://www.mpptsolar.com/de/kabelquerschnitt-berechnen.html


    Bei 8 Metern und 40A sind es schon 10 mm² und trotzdem eine zu hohe Verlustleistung.
    Maximal 4 Meter sollten bei 10 mm² und 40 A (480 Watt) dazwischen liegen.


    MfG


    cawi2001

    Anlage ohne EEG: 2 * EVT500, 4 * 240 Watt

    Anlage ohne EEG: AEconversion INV350-60EU, 300 Watt


    Inselanlage Hytte 12V:
    Tracer 30A mit 2 * 190 Watt,
    Tracer 10A mit 1 * 150 Watt,
    1 * 50 Watt direkt,
    3 * 120 AH Solarbatterie

  • hallo,
    danke für die schnelle rückmeldung.


    ja im winter sind es eigentlich nur die 60wh für die strahler. da halt ich mich dann nicht wirklich auf.
    im sommer ab etwa märz kommen dann peu a peu die anderen verbraucher dazu bis maximal 26ah der 315watt pro tag. verstehe nicht ganz warum es bei dir 35ah sind.
    aber nehmen wir die 35ah mal 3 tage autonomiezeit an, bin ich bei 105ah. max 50% entladung sind denke ich 2 von den dir genannten batterien ausreichend.
    die batterien haben 600 zyklen. heisst das die können nur 600 mal geladen werden, also 600 tage? weil die wird doch täglich geladen.
    habe auch des öfteren gelesen das mehrere batterien nicht so gut sind wegen unterschiedlicher ladung. wäre das in meinem anwendungsfall unbedeutend?


    im winter brauch ich ja nur die 5ah. da könnte ich dennoch den 40a mppt laderegler nehmen um für die zukunft bei einem weiteren modul gerüstet zu sein?
    brauch ich auch dieses optionale display mt50?


    was passiert mit diesem temperaturfühler?


    solarmodule hab ich geschaut. aber alles in der umgebung war mir irgendwie nicht vertrauenswürdig. könnte ich auch statt 1x240watt hiervon 2 nehmen
    https://www.jws-store.de/solar…N-Ruf6undQCFRYTGwodMTcANQ
    oder 3 hiervon
    http://www.ebay.de/itm/SOLARMO…-Caravan-NEU/390583984023
    oder gerne auch vorschlag für alternative. ich komm schon mit mono und poly nicht klar. oder kann der laderegler nur 2module oder kommt es auf die watt an.... :(


    es sollte zu den modulen natürlich auch eine möglichkeit der aufständerung geben. weil mit den 20 grad ist doch nicht ausreichend oder.
    die halterungen würden wir dann mit den sparren verschrauben
    https://www.gartenhaus2000.de/…-4/gartenhaus-borneo.html


    batterie mach ich dann ins haus.
    entfernung erstes modul zu laderegler wären dann etwa 2,5m. das zweite modul ist dann eben 1m weiter weg.
    entfernung laderegler zur batterie --> direkt daneben


    so und wieder 100 fragen. :). :)
    ich hoffe ihr habt noch geduld mit mir denn da werden bestimmt noch welche folgen :-?


    viele grüsse


    sandy


  • Hallo Sandy,


    du brauchst täglich, im Sommer, 26,25Ah. Ich häng dir mal eine Tabelle mit den Erträgen der letzten Jahre an. Da sind die Ah von 800Watt peak und runtergerechnet auf 320 Wp. Das sind 36 zellige Module für eine 12V Anlage und einfache PWM Laderegler. Die Module stehen auf einem niedrigen Nebengebäude in NRW.


    Die Batteriezyklen werden bei einer definierten Entladetiefe angegeben, deswegen werden die Batterien länger als 600 Tage halten. Wenn du gößere oder mehrere Batterien hast, sind die Zyklen nicht so tief, und die Lebensdauer ist länger.


    Ich würde dir zu einem PWM Laderegler raten, der hat Display, und Temperaturfühler eingebaut, der andere rechnet sich bei 12V nicht, und braucht Zubehör um programmiert zu werden. Da kannste besser ein Modul mehr holen.
    https://www.amazon.de/dp/B017D…79N&coliid=I3OQZM9N2DRCV8
    Zwei von den Modulen:
    https://www.amazon.de/dp/B00KX…79N&coliid=I2YFSA17HO5Y1Q
    Anschlusskaben für Laderegler und Batterie:
    https://www.amazon.de/dp/B0085…79N&coliid=I3KT61ODFYIZC4
    https://www.amazon.de/dp/B007T…679N&coliid=IM9T1UWV1GQHI
    https://www.amazon.de/dp/B007K…79N&coliid=I2NT2GUOP7HYQ5
    Und diese Batterie:
    https://www.amazon.de/dp/B00YG…79N&coliid=I1AJU9M1W3I5HZ
    Befestigungsmaterial für die Module gibts im Baumarkt, da kann man auch aus Holz was bauen.
    An den Regler kannst du Module mit gesamt 450Watt peak dranhängen, also 3 von den 160Wp Modulen, dann bräuchtest du ein weiteres Paar Y-Verbinder.
    Du kannst auch mehrere oder größere Batterien verwenden. Dann brauchst du noch ein Batterieanschusskabel.
    Kauf aber keine Gel- oder AGM Batterien, die sind schnell mal kaputt, die verzeihen keine Fehler.
    Das wäre dann eine einfache Anlage, ähnlich wie die Sets, nur weniger überteuert.
    Aber so eine einfache Anlage, etwas größer, versorgt meine Wohnung. Die Hälfte des Jahresverbrauchs, decke ist so.
    Ach so, Poly -oder Monokristalline Module, sind fast gleich. Die kannst du auch mit den Y- Verbindern zusammenschalten. Die müssen nur zur 12V Anlage passen, haben dann eine Leerlaufspannung (VoC) von, um die 21Volt.
    Lass dir keine Dünschichtmodule schenken. Die enthalten Schadstoffe und passen nicht zu kleinen Inselanlagen.


    MfG Georg

  • Hallo Sandy,


    wenn man 12 V Module nimmt, braucht man tatsächlich nur einen PWM Laderegler.
    Wenn ich einen PWM Laderegler nehmen würde, dann nur von Steca, und der ist auch nicht so preisgünstig.
    Die guten Laderegler haben ein sehr gutes Batteriekonzept. 600 Ladezyklen bedeutet ca. 3-8 Jahre Laufzeit.
    Es kommt darauf an, ob du die Batterien tief entlädst oder evtl. nur zu 30 %. Das verschiebt die Lebenszeit.

    Ich halte es trotzdem für besser, einen MPPT-Laderegler und ein > 24 V Solarmodul. Da hast du im Winter mehr Ertrag.


    Schau mal auf das Angebot in Deiner Nähe:


    https://www.ebay-kleinanzeigen…30-watt/661005831-84-5127


    230 Watt für 84 EUR :)


    Gebrauchte Module kannst du ohne weiteres kaufen, mache ich auch immer und alle waren mit voller Kapazität.


    Meine habe ich letztens in Seesen gekauft, der Verkäufer war sehr nett und informativ:
    https://www.ebay-kleinanzeigen…tposten/641489657-87-2795


    Wenn du keine verschlossene Batterie haben möchtest, kannst du diese nehmen:
    http://www.ebay.de/itm/Solarba…afaf3c:g:nioAAOSwQiRUmClg


    Hier muss man ab und zu destiliertes Wasser nachfüllen. Ist aber kein Problem, einmal pro Quartal checken.


    Nun zum Temperaturfühler:
    Dieser muss an der Batterie befestigt werden. Der sorgt dafür, dass die Batterie nicht anfängt zu "kochen". Es geht hier nur bedingt um die Umgebungstemperatur. Die billigen Laderegler haben das nicht. Deshalb sollte man zum Schutz der Batterie auch einen guten Laderegler nehmen.


    cawi2001

    Anlage ohne EEG: 2 * EVT500, 4 * 240 Watt

    Anlage ohne EEG: AEconversion INV350-60EU, 300 Watt


    Inselanlage Hytte 12V:
    Tracer 30A mit 2 * 190 Watt,
    Tracer 10A mit 1 * 150 Watt,
    1 * 50 Watt direkt,
    3 * 120 AH Solarbatterie

  • Hallo Sandy,


    hier das Benutzerhandbuch vom Tracer:
    https://www.solar-autark.com/m…s/0334867001470656249.pdf


    Achte bei der Installation immer darauf, dass die Batterien an den Laderegler zuerst angeschlossen werden und erst dann die Solarmodule.


    Kostengünstig gibt es den Tracer hier:
    https://www.jws-store.de/solar…L5zev1NvB8vN3EaAuQf8P8HAQ


    Temperaturfühler hier:
    https://www.amazon.de/Battery-…=tracer++solar+temperatur


    20 A für ein 230 Watt Modul, 40 A für 2 * 230 Watt Module


    Somit kosten die Module + Solarregler + Temperaturfühler


    20 A / 230 Watt = 85 EUR + 105 EUR + 15 EUR = 205 EUR = 89 Cent / Watt
    40 A / 460 Watt = 170 EUR + 145 EUR+ 15 EUR = 330 EUR = 72 Cent / Watt


    cawi2001

    Anlage ohne EEG: 2 * EVT500, 4 * 240 Watt

    Anlage ohne EEG: AEconversion INV350-60EU, 300 Watt


    Inselanlage Hytte 12V:
    Tracer 30A mit 2 * 190 Watt,
    Tracer 10A mit 1 * 150 Watt,
    1 * 50 Watt direkt,
    3 * 120 AH Solarbatterie

  • Zitat von cawi2001


    Nun zum Temperaturfühler:
    Dieser muss an der Batterie befestigt werden. Der sorgt dafür, dass die Batterie nicht anfängt zu "kochen". Es geht hier nur bedingt um die Umgebungstemperatur. Die billigen Laderegler haben das nicht. Deshalb sollte man zum Schutz der Batterie auch einen guten Laderegler nehmen.


    Der Temperaturfühler sollte, idealerweise an der Batterie angebracht werden.
    Der zu vermeidende Fall, ist nicht, dass die Batterie bei 100° kocht, sondern dass die Batterie übermäßig Gas erzeugt.
    Die Spannung bei der Gas erzeugt wird, also die Gasungsspannung, ist abhängig von der Temperatur.
    Der Temperaturfühler bei den einfachen Reglern, ist sehr klein, befindet sich in einem Stecker, der von oben in das Gerät gesteckt wird. Man kann sich also ein Verlängerungskabel zulegen, um den Temperaturfühler an, die Batterie zu montieren.
    Ich hab das aber nicht gemacht, weil das nichts bringt.
    Etwas gasen können und sollen diese Batterien auch. Anders bei Gel- AGM (Vlies) Batterien. Wenn die anfangen zu gasen, sind die schnell kaputt.


    MfG Georg

  • Zitat von iron-age


    Der Temperaturfühler sollte, idealerweise an der Batterie angebracht werden.
    Der zu vermeidende Fall, ist nicht, dass die Batterie bei 100° kocht, sondern dass die Batterie übermäßig Gas erzeugt.



    MfG Georg


    Hallo Georg,


    deshalb das "kochen" in Anführungsstrichen.
    Ich hatte in dem Ferienhaus auch einen sehr preisgünstigen Regler, der es geschafft hatte,
    innerhalb eines Jahres die Batterien trocken zu legen. Die Platten waren nicht mehr komplett bedeckt.
    Es hatte natürlich damit zu tun, dass das Wasser in die Bestandteile 2 * H2 und O2 elektrolysiert wird.
    Natürlich waren die Akkus danach nicht mehr zu gebrauchen.
    Auf der anderen Seite hatten diese auch nach über 10 Jahren ausgedient.


    MfG


    cawi2001

    Anlage ohne EEG: 2 * EVT500, 4 * 240 Watt

    Anlage ohne EEG: AEconversion INV350-60EU, 300 Watt


    Inselanlage Hytte 12V:
    Tracer 30A mit 2 * 190 Watt,
    Tracer 10A mit 1 * 150 Watt,
    1 * 50 Watt direkt,
    3 * 120 AH Solarbatterie