49479 | 7kWp || 1.414€ | Luxor Solar

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  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 1. Mai 2007
    PLZ - Ort 49479 - Ibbenbüren
    Land Deutschland
    Dachneigung 22 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage
    Nachgeführt
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 11.29 m
    Breite: 9.38 m 0 m²
    Höhe der Dachunterkante 0 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 0
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 0 %
    Grund der Investition Es reicht mir, wenn die Anlage sich selber trägt
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 29. November 2018
    Datum des Angebots 9. Mai 2007
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1.41 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 0
    Anlagengröße 7.2 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 36
    Hersteller Luxor Solar
    Bezeichnung Luxor LX 200M
    Nennleistung pro Modul 200 Wp
    Preis pro Modul 138.88 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller SMA
    Bezeichnung Sunny Tripower 9000 TL-20
    Preis pro Wechselrichter 1564.31 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller
    Bezeichnung
    Preis pro Montagesystem
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) nicht bekannt
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo,


    ich bin gerade bei meiner Internetrecherche auf euer Forum gestoßen und würde auch gerne unser aktuelles Angebot für eine Photovoltaikanlage zur Diskussion stellen. Wir sind gerade mitten beim Neubau und das Angebot haben wir von unserem Elektriker, der auch die kompletten Anschlüsse in unserem Haus legen soll. Nun würde ich natürlich gerne wissen, ob das Angebot auch Hand und Fuß hat. Würde mich super über euer Feedback freuen.


    Gruß
    Napo

  • Hi,


    Zitat von napo

    Nun würde ich natürlich gerne wissen, ob das Angebot auch Hand und Fuß hat. Würde mich super über euer Feedback freuen.


    dazu sind noch ein paar Infos nötig.


    Zuerst die Dachfläche: Südausrichtung ist klar, 11,29 m Breite auch. Von First zu Traufe sind`s aber keine 9,38 m oder?
    Ist vermutlich nur die Hälfte für das Süddach, oder?


    Dann passen auf Dein Dach 11 Module nebeneinander und 3 Reihen 54-zellige oder 48-Zellige Module übereinander.
    Oder 2 Reihen 72-zellige Module übereinander.


    Wie auch immer, eigentlich sollten da locker über 8 kWp draufpassen, knapp über 7 kWp ist ungünstig, weil Du dann einen Smartmeter wegen lausiger 200 Wattp brauchst (Grenze bei 7 kWp).


    Der 9 kVA Wechselrichter ist viiiiiel zu groß, das ist völliger Quatsch.


    Wenn ich mir dann das verlinkte Angebot dazu ansehe, dann passt gar nichts mehr. :roll:
    Da ist die Rede von 3 Dachseiten und von kleinen 72-Zellern.
    Beim WR steht zwar STP 9000, die techn. Angaben passen aber für einen STP 7000.


    Was stimmt denn nun?
    Was für ein Dach hast Du wirklich, welcher WR ist wirklich gemeint?

  • Hallo, hier noch ein paar Erläuterungen. Wir bauen ein Stadthaus mit Walmdach. Die Photovoltaikanlage soll dann auf die Ost-, Süd- und Westseite verteilt werden. Das Haus ist 11,29 x 9,38. Bis zum First ist das Haus 8,41 m. Der Dachüberstand ist 0,75 m. Die Dachneigung beträgt 22°. Bzgl. dem Wechselrichter könnte es sein, dass der für mehr ausgelegt ist, weil mein Partner die Option haben möchte die Anlage zu vergrößern. Ich halte das eigentlich für unnötig, bei einem derzeitigen 2-Personenhaushalt mit maximaler Erweiterung auf Personen 4 (wenn überhaupt). Oder was meint ihr?


    Gruß
    Napo

  • Hi,


    Zitat von napo

    Hallo, hier noch ein paar Erläuterungen. Wir bauen ein Stadthaus mit Walmdach. Die Photovoltaikanlage soll dann auf die Ost-, Süd- und Westseite verteilt werden. Das Haus ist 11,29 x 9,38. Bis zum First ist das Haus 8,41 m. Der Dachüberstand ist 0,75 m. Die Dachneigung beträgt 22°.


    um die Dachflächen beurteilen zu können, müssen die drei in Frage kommenden Dachflächen selbst mit ihren jeweiligen Größen, evtl. vorhandenen Dacheinbauten (Fenster, Antenne, Schornstein usw.) bekannt sein sowie die Ausrichtung der jeweiligen Dachfläche. 0° wäre genau Süden, -90° genau Osten, 90° genau Westen.
    Entweder musst Du selbst messen, den Bauplan als Bild hier einstellen oder wenigstens Fotos der drei Flächen, auf denen man die Ziegel zählen kann. Dazu dann die Abmessungen eines einzelnen Ziegels, die er auf dem Dach belegt.



    Zitat von napo

    Bzgl. dem Wechselrichter könnte es sein, dass der für mehr ausgelegt ist, weil mein Partner die Option haben möchte die Anlage zu vergrößern.


    I.d.R. ist eine nachträgliche Erweiterung erheblich zu teuer.
    Darum sollte gleich alles was an Dachfläche verfügbar ist voll belegt werden.


    Bei drei Ausrichtungen habt Ihr ein ganz anderes Problem.
    Ihr braucht einen WR mit drei unabhängigen MPP-Trackern, der SMA hat nur zwei.
    Vermutlich sollen hier die Ost- und Westseite auf einen Tracker gelegt werden, das hat unweigerlich Mismatchingverluste zur Folge. Bei 22° Dachneigung sind die auch nicht mehr zu vernachlässigen.


    Kann sein, dass die Lösung wie angeboten die beste ist. Das kann aber nur beurteilt werden, wenn bekannt ist, was die optimale Dachbelegung ist und die kann erst bestimmt werden, wenn die Größen der Dachflächen bekannt sind.


    Die angebotenen kleinen 72-Zeller sind für ein Walmdach jedenfalls schonmal optimal, sofern die quer montiert werden.

  • Hi,


    vielen Dank schon mal für die Info. Ich schicke jetzt einen Plan von unserem Dach und hoffe, dass dir diese Angaben weiterhelfen, um die Sachlage besser zu beurteilen. Ich habe die entsprechenden Seiten mit A, B und C gekennzeichnet.


    Gruß


    Napo

    Dateien

    • Dach.pdf

      (34,44 kB, 479 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Hi Napo,


    Zitat von napo

    Ich schicke jetzt einen Plan von unserem Dach und hoffe, dass dir diese Angaben weiterhelfen, um die Sachlage besser zu beurteilen.


    Dachfläche A geht offenbar nach Norden `raus, die würde ich evtl. nicht belegen. Ist zumindest wirtschaftlich fraglich.


    Dachfläche B geht nach SSW und ist Eure beste Fläche.
    Sie ist an der Traufe etwa 11,7 m breit, am First nur 1,2 m.
    Die Fläche ist von Traufe zu Frist etwa 4,9 m hoch.


    Auf 4,9 m Höhe passen also 5 Reihen der kleinen 72-zelligen Module, die im Angebot genannt sind, wenn die quer montiert werden.
    1. Reihe (unten an der Traufe): 6 Module
    2. Reihe: 5 Module
    3. Reihe: 4 Module
    4. Reihe: 3 Module
    5. Reihe (oben am First): 2 Module


    Insgesamt passen auf diese Dachfläche 20 Module. Leider passen nur maximal 19 Module in einen String, sonst wird die max. Stringspannung zu hoch.
    19x 200 Wattp = 3,8 kWp auf Dachfläche B
    Dazu aus optischen Gründen ein weiteres Modul, welches blind liegt oder anders genutzt wird.



    Dachfläche C geht nach OSO und bringt darum etwas weniger wie Dachfläche B.
    Sie ist an der Traufe etwa 9,8 m breit, am First 0 m.
    Die Fläche ist von Traufe zu Frist etwa 4,9 m hoch.


    Auf 4,9 m Höhe passen also 5 Reihen der kleinen 72-zelligen Module, die im Angebot genannt sind, wenn die quer montiert werden.
    1. Reihe (unten an der Traufe): 5 Module
    2. Reihe: 4 Module
    3. Reihe: 3 Module
    4. Reihe: 2 Module
    5. Reihe (oben am First): 1 Modul


    Insgesamt passen auf diese Dachfläche 15 Module.
    15x 200 Wattp = 3 kWp auf Dachfläche C.


    6,8 kWp passen also auf die beiden Dachflächen, die man normalerweise belegen würde.
    Dazu passt ein Wechselrichter mit 5 kVA für die harte 70% Lösung oder einer mit bis zu 6 kVA für die dynamischen 70%.


    Es gibt diese kleinen, 72-zelligen Module normalerweise mit bis zu 215 Wattp, ob die allerdings noch lieferbar sind, weiss ich nicht. Damit hättet Ihr 7,31 kWp, das ist aber ungünstig wegen des Smartmeters, den man über 7 kWp benötigt.
    Module mit 205 Wattp wären ideal, um `rauszuholen was geht ohne über die 7 kWp zu kommen (6,97 kWp).
    Dazu dann ein 6 kVA Wechselrichter und dynamische 70%.


    Wenn Ihr noch die Dachfläche A belegen wollt, die hat ja die gleichen Abmessungen wie C und damit würde hier ein weiterer String mit 15 Modulen und 3 kWp (bei 200er Modulen) hinpassen.
    Allerdings gibt`s in dieser Leistungsklasse (dann 8 kVA) keine Wechselrichter mit 3 MPPTrackern.
    Das würde entweder 2 Wechselrichter erfordern oder eine Lösung mit SolarEdge, beides ist teurer.


    Möchtet Ihr um jeden Preis aus dem Dach `rausholen was irgendwie geht oder lieber ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis?
    Im ersten Fall würde ich incl. Dachfläche A mit 8 kVA SolarEdge und 215er Modulen empfehlen, im zweiten Fall 205er Module an einem normalen 6 kVA WR und nur die Flächen B+C.



    Die Einschränkung im Angebot, dass es kein Festpreis gibt und der Preis sich tagesabhängig ändern kann ist im übrigen völlig inakzeptabel, ebenso ist die Angabe "Montage nach Aufwand" inakzeptabel.
    Das zeigt, dass der Anbieter sowas nicht oft macht.
    Er hat offenbar auch keine festen Lieferverträge mit einem Großhändler für PV-Material.

  • Hallo Ralf,


    vielen Dank nochmals für die Info´s. Wir holen uns jetzt noch ein weiteres Angebot ein. Grundsätzlich hätte ich aber noch die Frage, wie groß man eine Photovoltaikanlage dimensionieren sollte. Immer ausreizen, was auf das Dach passt oder wirklich danach gehen, was man eigentlich im Höchstfall selbst benötigt plus etwas Sicherheit, was man ja auch einspeisen kann?


    Ein Speicher kommt für uns nicht in Frage, weil er noch zu teuer ist.


    Gruß
    Napo

  • Hi,


    Zitat von napo

    Grundsätzlich hätte ich aber noch die Frage, wie groß man eine Photovoltaikanlage dimensionieren sollte. Immer ausreizen, was auf das Dach passt oder wirklich danach gehen, was man eigentlich im Höchstfall selbst benötigt plus etwas Sicherheit, was man ja auch einspeisen kann?


    wir haben hier in Deutschland gegenüber Österreich z.B. den großen Vorteil, dass es mit der EEG-Vergütung so viel Geld gibt, dass man gar keinen Eigenverbrauch benötigt, damit sich die PV-Anlage von selbst bezahlt innerhalb der Laufzeit von 20 Jahren (meistens deutlich früher).


    So lange das so ist, ist der Eigenverbrauch für die Anlagenplanung vollkommen egal, da gibt`s nur eine sinnvolle Richtung:
    So viel PV bauen, wie die verfügbaren Dächer und Finanzmittel hergeben, ohne Limit nach oben.
    Denn je größer die PV-Anlage, um so preiswerter wird das kWp und damit ist die Anlage um so schneller amortisiert.


    Wer mal von 5 kWp auf`s doppelte aufgestockt hat, der weiss auch, was eine größere Anlage in der dunklen Jahreszeit bedeutet:
    Es kommt bei der großen Anlage nämlich immer noch was vom Dach, man ist mit einer großen Anlage ein gutes Stück näher an der Stromautarkie wie mit einer kleinen Anlage.
    Darum: Jetzt, wo die Einspeisevergütung noch gut genug ist PV bauen dass die Schwarte kracht.
    Es kann schon nach der nächsten Bundestagswahl für immer vorbei sein mit Einspeisevergütung für Neuanlagen, einer christliberalen (zwei dreiste Lügen in einem Wort) Koalition ist alles zuzutrauen.


    Später, wenn Speicher und stromerzeugende Heizungen preiswerter werden, kann man die PV damit ergänzen und in die Richtung einer 100%igen Stromautarkie denken. Und dann wird`s richtig spannend!
    Aber dafür muss JETZT der richtige Grundstein gelegt werden mit einer maximal großen PV-Anlage.