Radikale Überlegung - PV und Speicher ohne Netzkopplung

  • Zitat

    Wer für den EV im Winter optimiert speisst im Sommer weniger ein, die Einspeisevergütung aber bringt zumindest einen großen Teil der Investition wieder rein.



    Hallo smoker59,


    ist die Fragen wie ist eine PV am Wirtschaftlichsten :?::?::?::?::?:


    „Radikale Überlegung - PV und Speicher ohne Netzkopplung“


    Das war doch die Frage oder :mrgreen:


    Gruß

  • Zitat von werner8

    „Radikale Überlegung - PV und Speicher ohne Netzkopplung“


    Das war doch die Frage oder :mrgreen:


    Nö, das war die Threadüberschrift. :wink:


    Die Fragen waren:

    Zitat

    Was meint ihr - total utopisch oder doch machbar ??
    Oder gibt es schon Beispiele ?


    Und utopisch isses nunmal leider.

    Einmal editiert, zuletzt von tks ()

  • Zitat von tks


    Nö, das war die Threadüberschrift. :wink:


    Die Fragen war(en):


    Und utopisch isses nunmal leider.


    Ja, völlig utopisch, vor allem wenn man auch mal das liest was da noch so steht :wink:

    Zitat

    PV-Anlage (10-12KWp) aufs Flachdach und einen ordentlichen Speicher 12 KWh dazu. Primär Deckung meiner Verbraucher, danach Laden des Speichers und wenn dann noch was übrig ist PV2Heat / Wärmeerzeugung. Keine Einspeisung.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo Stromsparer99 ! Deine Idee mit dem BHKW das direkt auf die Batteriebank drückt - hatte ich auch - ich verfolge sie immer noch !
    Ich habe mir eine "Insel" gebaut mit zur Zeit 20Kwp PV ( habe noch 11Kwp die noch nicht montiert sind - warte damit erst mal ab)
    ich habe dazu 48 Kwh Nutzbaren Speicher- 48 Volt System BYD und ein 16Kw Dieselaggregat als Notnagel .
    Als Laderegler und Batteriewechselrichter habe ich "Studer" .
    Das Dieselaggregat ist nur als Notstromversorgung gedacht .
    Für das BHKW habe ich mir schon einen 10PS Indischen "Petter" Wirbelkammer Nachbau - Dieselmotor gekauft .
    An den Petter Diesel möchte ich eine 70A - 48 Volt LKW -Lichtmaschine anbauen und dann bei Bedarf mit ca. 50 A in die Batteriebank drücken . Wenn der Petter Diesel läuft - würde auch die Wärme gebraucht .
    Was mir noch fehlt ist die 48 Volt Lichtmaschine - die Habe ich zwar schon " csistar " in China gefunden , bekomme aber keine Antwort und somit auch keinen Preis .
    Die LKW Lichtmaschine ist mit Regler - der bei 57,5 Volt abregelt , also genau Richtig für meine BYD Eisenphosphat Anlage -die hat 57,6 Ladeendspannung .
    Ich habe mich vom Versorger weggeschaltet und binn seit 20 Tagen auf "Insel". Gruß Siegi

  • Ich hätte da noch nen 1 Zyl. Chinadiesel mit Generator übrig .. hatte das Ding einmal für 5 Minuten am Netz ..
    hat Funktioniert (Direkt einspeisung mit Drehstrom Stecker)
    Habe das aber dann nicht weiter verfolgt .. steht seit ca. 10 Jaher im Keller.


    Wenn jemand Interesse hat .. würde ich es Verkaufen :-)

    So viel wie nötig, so wenig wie möglich

  • Es ist erstaunlich wie man von der absolutistischen Idee "Strom-Selbstversorger" die physikalischen und wirtschaftlichen Gesetzmässigkeiten vergessen kann. Physikalisch ist die Strom-Selbstversorgung möglich, bei sehr hohem wirtschaftlichen Aufwand. Wer Geld zum Fenster hinausschmeissen kann, warum dann Strom-Selbstversorger aus Geld-Einspargründen?


    Der Strombedarf in einem Haushalt schwankt von 100% auf 0% innerhalb Millisekunden. Ein BHKW zusammen mit einer Batterie und deren entsprechende Elektronik kann diese Spannungs- und Lastspitzen nicht ohne Qualitätseinschränkungen ausregeln. Es wird zu Flackerlicht und/oder zu Frequenzschwankungen kommen. Installiert man einen Schwungradspeicher, dann wird es vielleicht besser funktionieren, doch dieses Schwungrad braucht permanent Antriebsenergie.
    Macht mal eine Wirkungsgradbetrachtung: PV Anlage im Sommer 45%; im Winter 5%; BHKW im Sommer 20%; Batterie 70%; Schwungrad 1%;


    Empfehlung: Bau eine PV Anlage aufs Dach; Speicher später; Wenn Geld genügend vorhanden ein BHKW in den Keller aber nur von Mitte Oktober bis Mitte Mai betreiben. Ansonsten den Netzversorger für die zuverlässige Energiebereitstellung bezahlen.

  • Zitat

    Beitrag von tks » 27.05.2017, 14:53
    Nö, das war die Threadüberschrift.


    OK
    ich dachte das die „Überschift“ mal so den den groben Inhalt widerspiegelt der zur Diskussion ansteht.


    Zitat

    „Und utopisch isses nunmal leider.“


    Das heute ein Haus ohne Netzanschluss utopisch ist von den Koste ist steht ja außer Frage, nur technisch ist das möglich.


    1995 wo ich meine erste PV errichtet habe war das auch von den Kosten utopisch und die Freundin sagt auch weshalb legst du PV-Platten aufs Dach und kaufst dir kein neues Auto für das Geld.


    Seit Jahren hat sich die PV abbezahlt und heute kostet mich das kWh aus den alten PV nur noch 1 bis 2 Cent/kWh.


    In 2, 5 oder 10 Jahren wird aber die Stromversorgung zu 100% aus EE-Quellen für manche Leute günstiger sein als ein Netzanschluss, siehe Foto.
    Da kommen im Januar auch noch ca. 350 kWh von PV und das Windrad schiebt auch noch was in den Akku.


    Das sind 60 Module mit z.B. 250Wp auf dem Dach sind ca. 15kWp.
    Nach X Jahren ist Schluss mit dem EEG, dann gibt es noch 0 bis 3 Cent/kWh.


    Macht da ein Netzanschluss, Grundgebühr, Zählergebühr, Messstellenbetreiber, Finanzamt u.s.w. noch Sinn ?



    Zitat

    von smoker59 » 27.05.2017, 15:13
    Ja, völlig utopisch, vor allem wenn man auch mal das liest was da noch so steht



    Zitat

    Folgende Überlegung:


    PV-Anlage (10-12KWp) aufs Flachdach und einen ordentlichen Speicher 12 KWh dazu. Primär Deckung meiner Verbraucher, danach Laden des Speichers und wenn dann noch was übrig ist PV2Heat / Wärmeerzeugung. Keine Einspeisung.


    Das die Überlegung so nicht geht hab ich ja auch bereits geschrieben, Neigung, Größe, Stromverbrauch usw.
    .

  • Zitat von k-siegi


    ich habe dazu 48 Kwh Nutzbaren Speicher- 48 Volt System BYD und ein 16Kw Dieselaggregat als Notnagel .
    Als Laderegler und Batteriewechselrichter habe ich "Studer" .Gruß Siegi


    Hallo Siegi,


    Hast du den Variostring oder Variotrack von Studer ?
    Ich habe den variotrack allerdings mit Staplerbatterie mit 30kwh (brauche aber nur maximal 10kwh) ,und liebäugele zur zeit auch schon mal über eine nachfolge Batterie.
    Die BYD finde ich preislich Interessant da ich etwa 10kwh Speicher brauche um von März bis etwa Mitte Oktober vom Netz zu 100% getrennt zu sein.Leider bin ich nicht sicher was alles mit dem Laderegler läuft. Studer wäre kompatibel mit BMZ aber da kosten 5 kwh schon 4200 Euro,so bekomme ich BYD 9,6 kwh nutzbar für 5700 Euro.
    Kannst du mal dein System erklären gern auch per PN.


    rasen18
    Wer Geld zum Fenster hinausschmeissen kann, warum dann Strom-Selbstversorger aus Geld-Einspargründen?


    Hinaus schmeißen würde ich das nicht nennen ,eher als Hobby welches aber wieder Geld zurück gibt.
    Ich habe gut 14000 Euro bezahlt und alles selbst gemacht,und spare etwa 3500 kwh im Jahr.
    Seit Februar 2017 habe ich jetzt noch von Flüssiggas auf Wärmepumpe umgestellt.Bedeutet ich habe noch mehr kwh Selbstverbrauch,bis jetzt etwa 500 kwh vom 10 Februar bis heute verbraucht.Und seit Gestern läuft die Wärmepumpe zum Kühlen des Hauses (habe halt jetzt zu viel Strom :mrgreen: ).
    Strom Selbstversorger macht einfach sehr viel Spaß und man lernt halt wenn das Wetter mal nicht so gut ist nicht gleich 4 Waschmaschinen laufen zu lassen,sondern halt nur mal eine, und wenn es besser wird dann den Rest.
    Außerdem waren die Stromspannungen bei uns bis zu 248 Volt und sehr schwankend,welches uns auch schon einige LED Birnen zerschossen hatte.Seit jetzt 3 Jahren keine einzige mehr.Immer schön 230 bis 232 Volt.

    12,06 kwp Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung
    Insel 3kwp+4,46kwp AC Coupling mit 6 * XTM 4000/48 (3 Phasen) / VarioTrack VT65 /xcom/ Pylontech US3000 mit 21kwh.Nissan Leaf 2 und Wärmepumpe fürs Haus

  • meintau


    Die Pylontech 48 V LiFePo4 liegt als 9,6 KWh ( 4 x 2,4KWh) bei unter 6000 Euro und ist mit Studer kompatibel.


    Zur Zeit sind 80 % nutzbar bei 6000 Zyklen, bei der Version 2 (lieferbar ab Intersolar) sind es 90 %.

  • Zitat von FelzenSolar

    meintau


    Die Pylontech 48 V LiFePo4 liegt als 9,6 KWh ( 4 x 2,4KWh) bei unter 6000 Euro und ist mit Studer kompatibel.


    Zur Zeit sind 80 % nutzbar bei 6000 Zyklen, bei der Version 2 (lieferbar ab Intersolar) sind es 90 %.


    ... wobei das mit den 6000 Zyklen eine Fantasie-Milchmädchenrechnung ist, wie schon hier beschrieben (leider ohne jede Reaktion von dir): https://www.photovoltaikforum.…t118031-s20.html#p1508016