Smart Meter - Was genau kommt da auf uns zu?

  • Hallo,
    nach Teilnahme an der Umfrage habe ich gemerkt, dass mein Wissen bezüglich dieses Themas doch sehr eingeschränkt ist :-?
    Die Suche hat mich auch nicht wirklich weiter gebracht.
    Könnt ihr mir folgende Fragen beantworten::


    Ich besitze 5 kleinere PV-Anlagen auf meinem Hausdach, jede einzeln betrachtet < 7kWp. Abgerechnet wird Bezug und Einspeisung über je einen Ferraris-Zähler von Westnetz (Jahresbeitrag sehr günstig)


    Bin auch ich von der ersten Umrüstungswelle betroffen, da kumuliert 17kWp?
    Sollen Bestandsanlagen <7kWp (ab) 2018 auch umgerüstet werden?
    Wer kommt für die Kosten des Ausbaus der beiden Zähler und den Einbau des smart-Meter auf?
    Sind die 100€/Jahr ein fixer Wert oder ist dieser variabel?
    Wie würde die Datenverbindung laufen? Über die Stromleitung oder über meinen Internetanschluß?
    Kann ich die übermittelten Daten auch selbst nutzen? (wenn ja, wie) Welche Daten werden übermittelt?
    Es wird wohl kaum auf Jahreszählerstände auslesen beschränkt sein :-?


    Vielen Dank
    Gruss
    Win

    2,4kWp BPsolar BP275F/Sunways NT2500 / 2000 (ab 1.1.2021 Geschichte, wird 2021ersetzt durch neue 5kWp)
    4,2kWp Heckert HS-PXL-210/Sunways NT3700 / 2008
    5,5kWp Axitec AC230P/Solarmax 6000S / 2009
    2,7kWp Suntech STP225/Solarmax 3000S / 2010
    2,2kWp Schott PolyProtect 180/SMA SB3800 / 2011

    9,5kWp Winaico 28x340Wp/Fronius Symo 8.2 / 2020

    BMW i3 Yello connect /03.2018..12.2019, BMW i3 120Ah seit 12/2019

    Wärmepumpe Panasonic Aquarea WH-MDC05J3E5 seit 10/2020

  • Was wir bekommen frage ich mich auch. Kenne bisher nur die neuen Preise. Bei uns wäre zZ ein Zweirichtungszähler, Messtellenbetrieb und Messung bei Stromanbieter/ Strombezug = 14,01 € brutto. In den vergangenen Jahren noch um die 10 € für Abrechnung, den Posten finde ich im Preisblatt zZ nicht. Dann weitere 14,01 € für Messtellenbetrieb und Messung wegen der PV. Insgesamt um die 40 € brutto je Jahr.


    Bei den neuen Zählern, bei Westnetz iMS genannt, haben wir preisvariable Zählerkosten je nach Bezughöhe und PV-Größe/ PV-Einspeisemenge/ ? .
    Beispiel: Strombezug = 5000 kWh = 60 € brutto, plus PV-Einspeisezähler ( > 1 bis 7 kW; was auch immer die Einheit hier bedeuten soll) = 60 € brutto, in Summe dann = 120 €.


    Preisblätter von Westnetz/ Innogy angehängt

  • Und was ist, wenn man bisher einen Zweirichtungszähler hat? Wird dann ein neuer Zweirichtungszähler gesetzt und dennoch 2x 60 € = 120,- € brutto abgerechnet?


    Oder wenn ich bisher einen Zweirichtungszähler habe und meine PV-Anlage 9 kWp ist (also von smartmetering in 2017 betroffen ist), mein Verbrauch aber bei 3.000 kWh liegt (ich also als Verbraucher noch nicht in 2017 von smartmetering betroffen wäre)?

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Hi
    hier mal ein Link/Preise der Netze-BW. Auf Seite 3 sind die Preise für Erzeugungsanlagen


    https://www.netze-bw.de/media/…me-und-imsys_20170328.pdf


    Interessant ist noch dieser Absatz

    Zitat

    Ist bei einem Anschlussnutzer ein Zählpunkt von mehr
    als einem Anwendungsfall betroffen, so wird gemäß
    § 31 MsbG insgesamt für den Messstellenbetrieb nicht
    mehr als die höchste fallbezogene Preisobergrenze
    jährlich in Rechnung gestellt.

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Zitat von PV-Express

    Hi
    hier mal ein Link/Preise der Netze-BW. Auf Seite 3 sind die Preise für Erzeugungsanlagen


    Interessant finde ich ja schon mal, dass die Netzbetreiber - in diesem Fall Netze-BW - sich erst gar keine Mühe machen, einen Preis für smartmetering zu kalkulieren, sondern stumpfweg die Preise übernehmen, bis zu denen der Gesetzgeber die Ausstattung einer Messstelle als wirtschaftlich vertretbar angesehen hat. Hier werden also sofort die Höchstgrenzen ausgenutzt. Das geht wohl nur bei einem Oligopol :!::oops:

    Viele Grüße

    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)


  • Nun, stellt sich die Frage, was der Gesetzgeber unter "wirtschaftlich vertretbar" versteht :!:


    Zitat von Bento

    Interessant finde ich ja schon mal, dass die Netzbetreiber - in diesem Fall Netze-BW - sich erst gar keine Mühe machen, einen Preis für smartmetering zu kalkulieren


    Wer sagt dir, dass sie das nicht schon vor vielen Monden gemacht haben? Glaubst du, dass die mit Smartmetering selbst überrascht wurden? Von wem kommt denn das :wink:



    Ist gibt ja auch noch andere Dinge die durch Smartmetering sichtbar werden:
    z:b. wieviele "70%ler" langsam feuchte Hände bekommen, weil man vielleicht schlauer sein wollte als andere :mrgreen:

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Guten Abend,
    Auch ich habe an der Umfrage, dank Newsletter, teilgenommen.
    Was ich bisher aber nicht ganz raus habe ist, was passiert mit Anlagen < 7KWp ?


    Betrifft es diese auch?
    Im Gesetzestext oben steht zwischen 7 und kleiner 15 Kilowatt.


    Danke



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Jedesmal wenn die Sonne scheint, grins ich wie ein Honigkuchen


  • Sorry, hier wurde mein Satz gelöscht.


    Meine Anlage hat eine Größe von 4,16 KWp


    Was passiert somit mit den Anlagen < 7KWp



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    Jedesmal wenn die Sonne scheint, grins ich wie ein Honigkuchen

  • Das interessiert mich auch, gerade zum ersten Mal durch die Umfrage gehört :shock:


    Habe zwei Anlagen auf dem Dach. 1x 5,28kwp von 2007 (noch eine Eigenverbrauchsregelung) und 1x 4,70kwp von 2011 (mit Eigenverbrauchsregelung).


    Edit: Die neuere Anlage hat dann auch schon so einen digitalen Zähler, die ältere nur nen normalen.

    Einmal editiert, zuletzt von Steffko ()