Stringlänge, Modulgröße, Zellenanzahl usw.

  • Hi.
    Ich hatte Anfang 2013 schonmal vor eine PV-Anlage zu installieren -> siehe: https://www.photovoltaikforum.…g-durch-strom-t86266.html


    Damals war es so, dass ich aufgrund der verfügbaren Dachfläche eine optimale Stringauslastung nur mit 72-Zöllern hinbekommen würde, mit 2 Strings á 19 Modulen. Also damit die Stringspannung möglichst immer maximal ist.


    60-Zöller Module mit 165x100 bekomme ich evtl. gerade so nur 32 Stück aufs Dach. Auf dem folgenden Bild die Module 16, 17,18 um den Stromständer rum müssen weg bleiben, damit man noch da ran kommt.


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/dachmitmodulenhorizon0hcro.jpg]



    Wie ist das heute mit der Stringspannug? Oder ist das immer noch so?


    a) ich möchte möglichst nahe an die 10 kW Peak
    b) die Modulzahl pro String aber möglichst maximal halten, um die Stringspannung hoch zu halten
    c) nur einen Wechselrichter


    Ist das heute immer noch so, oder hat sich da technisch was verändert was evtl. neue Möglichkeiten bietet, damit ich statt 72-Zellern auch 60-Zeller verwenden könnte?

    Einmal editiert, zuletzt von atifan ()

  • Es sind 60 oder 72 Zellen je Modul. Was soll das mit den "Zöllern"?
    Hier in DE gehen max 18 in Reihe wg Uoc > 1.000 V DC.
    Die neuen mono PERC haben eine höhere Zellenspannug als die normalen poly.
    Nur heißt das nicht, das 60 Zeller die falsche Auslegung sind.
    Bei den poly waren es 23 in Reihe, bei den neuen mono PERC sind es dann 22.
    Such dir erst mal konkret ein Modul aus, dann noch mal nachrechnen.

  • Ja sorry, meinte natürlich Zeller, nicht Zöller :)
    Das ist es was ich wissen wollte. Damals hies es, optimal wären 23x 60 Zeller pro String. Heute also dann 22x pro String, mit passenden Modulen.


    Meine Hoffnung war, dass man evtl. mit 2x 16-Modulen einen optimale Stringauslastung erreichen kann. Ist aber dann anscheinend nicht so :(


    Die Maße sind leider in cm, weil ich es mit LibreOffice damals nicht richtig hinbekommen habe im richtigen Maßstab^^.

  • Zitat von atifan

    Meine Hoffnung war, dass man evtl. mit 2x 16-Modulen einen optimale Stringauslastung erreichen kann.


    Der Wirkungsgrad ist zwar mit 22 60-Zellern geringfügig höher als mit 16 im String, aber das ist kein Grund, nicht 2x16 zu legen!


    Weiterhin muss man noch davon ausgehen, dass durch die Freileitung ca. 2 Module rechts und 3 links verschattet sind, also wären es ca. mind. 13 Module im String.


    Um dir einen Eindruck zu verschaffen was das ausmacht, vergleich doch mal in Sunny Design den spezifischen Ertrag folgender Konfigurationen: 3x14 vs. 2x22. Das dürfte weniger als 1% Wirkungsgrad-Unterschied sein.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Zitat von atifan

    Ja sorry, meinte natürlich Zeller, nicht Zöller :)
    Das ist es was ich wissen wollte. Damals hies es, optimal wären 23x 60 Zeller pro String. Heute also dann 22x pro String, mit passenden Modulen.


    Meine Hoffnung war, dass man evtl. mit 2x 16-Modulen einen optimale Stringauslastung erreichen kann. Ist aber dann anscheinend nicht so :( .


    Frag dich erst mal, bevor du dich grämst, was der reale Unterschied im WG, bzw im Ertrag ist.
    Im realen Betrieb arbeitet der Inverter mit dauernd wechselnden Einstrahlungen und Temperaturen.


    23 im String galt für 60 Zeller poly Module - 250 - 270 Wp. Jetzt für die neuen mono PERC sind es für 60 Zeller 22 in Reihe.
    Bei den 72 Zellern mono PERC (325 - 350 Wp) komme ich auf max 18 in Reihe, alles für DE.