Suche Ideen für meine zukünftige Pv Anlage

  • Hallo! Ich bin der Sascha und saniere dieses Frühjahr mein Hausdach und eine angebaute Werkstatt...Dafür suche ich Vorschläge von euch Profis! Zu den Eckdaten Dach Werkstatt 4x3 Meter mit 10% Neigung und Ausrichtung 30 Grad Abweichung von Süd nach Ost ohne Verschattung. Dachfläche Haus 8.4x6.2 Meter mit 45% Neigung und Ausrichtung 60 Grad Abweichung von Süd nach West allerdings komplett ohne Schatten wären nur 4.4x6.2 Meter. Unser Jährlicher Verbrauch beläuft sich bei 2 Erwachsenen und 2 Kindern Warmwasser über Durchlauferhitzer 1 Aquarium 1000 L mit Diskusfischen ( 30 Grad warm) Verbrauch tagsüber ca 700 Watt pro Stunde und ein 200 L Becken ca 200 Watt pro Stunde mehrere Teiche mit ca 300 Watt pro Stunde ...Alles eben im Sommer und Tagsüber im Winter fallen die Teiche wecke. Insgesamt brauchen wir ca 11000 KW im Jahr!!! Ja richtig gelesen! Es sollte wirklich eine LOW LOW Budget Anlage werden ...desweiteren kommt es bei Gewitter ca 4 - 6 mal im Jahr zu Strom Ausfällen von max 4 Stunden da sollte halt das wichtigste wie Licht TV Heizung usw weiter laufen...Aquarium geht mal paar Stunden ohne so schnell kühlt das Wasser jahr nicht ab...Ich dachte eventuell an eine Inselanlage mit 2 PIP 2.4 kW aber nur einen ganz kleinen Akku von 200 bis 400 Ah. Anmelden und offiziell einspeisen möchte ich nicht ...höchstens ein kleiner Modulwechselrichter der Überschuss vom Akku einspeist da noch ein alter Zähler ohne Rücklaufsperre eingebaut ist ...Möglich wäre auch den Überschuss noch in eine Brauchwasser Wärmepumpe einzuspeisen. Was meint ihr dazu??? Fürs nächste Jahr kann ich max 3 bis 4 tausend für die Anlage ausgeben kann auch Jahr für Jahr erweitert werden ...Also schlagt mal vor was ihr dazu meint

  • Mach doch Mal als fleissaufgabe, ein paar Absätze in deinen Text rein... Das kann keiner lesen... Sorry...


    Gesendet von meinem Redmi Note 2 mit Tapatalk

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: keinen mehr ;(

  • Ok Geld willst Du nicht viel investieren. Wieviel Zeit und eigene Arbeitskraft willst Du denn investieren? Wird die Anlage nur Mittel zum Zweck, oder könntest Du Dir vorstellen dass Dir Basteleien Spass machen könnten?


    Wie sind die Platzverhältnisse - könntest Du viel zusätzliche Gerätschaften unterbringen, oder soll mit Platz sehr sparsam umgegangen werden?

  • Hallo! Also vorerst die besagten 3-4 tausend Euro€. Ein Jahr später oder im gleichen Jahr sogar wenn mein EinkommenssteuerausgleiCh
    Ausbezahlt wird nochmals 2-3 Tausend.


    Also Platz habe ich in der besagten Werkstatt, da wäre eine Wand mit 2x 2.5 Meter frei für Akkus, Wechselrichter, Laderegler und Sicherungskasten.Darüber hinaus führt von dieser Werkstatt ein 5 Adriges Kabel Kabel mit 2.5 oder sogar mehr Querschnitt zum Hauptverteiler im Haus.
    Zeit und Lust habe ich natürlich zum basteln...Dann weiß man wenigstens wie alles genau funktioniert und kann selber bei nem Defekt was machen! Also ElektroBasteleien haben mir schon immer Spaß gemacht habe im Haus selber schon die Elektrik in Küche und Bad selber neu gemacht, auch Drehstrom und arbeiten am Hauptverteiler sind kein Problem. Multimeter und Werkzeug sind vorhanden ...


    Allerdings würde ich davon absehen die Module selbst zu bauen , die sollten schon neu oder restposten von secondsol sein.


    Falls es auch in Richtung SPS Steuerung gehen sollte dann muss ich auch passen sonst bin ich für alle Schandtat bereit. MFG


    Ne Firma kommen lassen kann ja jeder wenn er das Geld auf den Tisch legt.

  • Ok das ist doch ne Aussage mit der die Sache ausbaufähig wird.


    Wenn man nach und nach bauen will, dann würde man zuerst die Module aufs Dach bringen und die Akkus im Jahr danach anschaffen.


    Wie siehts aus mit der Motivation eine Wärmepumpe zu verwenden statt Durchlauferhitzer? Und mit Aquarien muss man öfter lüften um die Feuchtigkeit aus den Räumen zu bekommen - wie ist die Meinung zu einer Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung?

  • Moin Sascha1982 und willkommen im Forum. Wenn du mal auf diese Seite gehst http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php kannst du erfahren, mit welchen Erträgen du überhaupt rechnen kannst.


    Ich bin ein Anhänger einfacher und simpler Lösungen, weshalb ich den größten Teil auf DC auslegen würde (bis 1 kW durchaus 12V, darüber 24 Volt). Über einen Wechselrichter würde ich nur laufen lassen, was unbedingt und ständig 230 VAC benötigt; der Grund ist, dass die auch einen recht netten Verbrauch haben, wenn kein angeschlossenes Gerät läuft.


    Deine Angaben reichen noch nicht ganz, um gezielt helfen zu können. Der Einfachheit halber ersetze ´Tag´ mit der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr; dem entsprechend ist ´Nacht´ der Rest der Zeit. Dann machst du eine Liste aller Verbraucher, die unbedingt an die Anlage sollen, trägst ein, was die in Watt verbrauchen und wie viele Stunden das Gerät tagsüber und nachts laufen soll/muss.


    Aus den Daten von PVGIS und dieser Liste ergibt sich dann, ob das überhaupt zusammen passen kann. Und dann sehen wir weiter.


    P.S. Über einen ungesicherten Zähler einzuspeisen ist keine besonders gute Idee, denn das Strafmaß orientiert sich nicht am Gewinn, der bei ein paar zig Euro pro Jahr liegen wird. Die Kombination ´geringer Gewinn, hohes Strafmaß und hohes Risiko´ ist unschön; suche lieber nach etwas mit ´hoher Gewinn, kleines Strafmaß, fast Null Risiko´ (ich hatte früher immer mal wieder an Cyber-Crime gedacht, aber seitdem fast alle Regierungen in diesem Markt aktiv mitmischen, ist das Risiko inzwischen völlig unkalkulierbar). Also Idee einfach beerdigen!

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Ich hatte auch mal Diskus und 1200l, geheizt habe ich mittels einer alten Ochsner WP im Durchlauf thermostat gesteuert. Geringe Stromkosten aber auch wenig Luftfeuchtigkeit im Raum. Bis zu 5l Kondensat flossen jeden Tag ins Becken zurück.



    bis 6/16 Roadster 2.5 ab 8/13
    Model S P85+ Signature Red

    Tesla P85+ seit 8/13 >498.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos und E3DC Hauskraftwerk gesteuert per E3DC-Control zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Hallo ! Habe den voraussichtlichen Ertrag rechnen lassen...Also auf dem Werkstatt Dach wären es 948 KW pro kW Pv (da ist Platz für ca 2 KW Peak) und auf dem Hausdach wären es 902 KW Ertrag ( da ist Platz für 4 KW Peak)


    Also Verbraucher von 10-18 Uhr zu unterstützen wäre völlig in Ordnung. ..Vielmehr kann ich auch nicht erwarten wenn ich mir nicht mehrere Staplerakkus hinstellen will das ist mir schon klar.


    Alles auf DC umzubauen kommt für mich nicht in Frage...Teichpumpen gibt es für teures Geld wenn man was will was ne Weile hält.Aber Uvc Strahler wird schon schwieriger und am Aquarium gibt's eigentlich so nix für DC.
    Verbrauchsmässig braucht das 1000 Liter Becken ca 700 Watt und das kleine Becken 200 Watt und die Teiche ca 300 Watt.Für Warmwasser wären es mit der Brauchwasser WP 500 Watt .


    Also kommen da zwischen 10 - 18 uhr ein Verbrauch von 1700 Watt auf jedenfall zusammen ohne das sonstige Geräte im Haushalt noch laufen wie Herd, Kühlschrank usw aber die 1700 Watt sind auf jeden Fall auf der Abnehmer Seite.

  • Antwort ist doch relativ einfach:


    Installiere PV ungefähr so viel wie Deine Grundlast ist. Das ist einfach geht schnell
    und Du kannst jederzeit Module dazu packen, wenn Du Geld oder Bedarf hast.


    Ob das Ganze als Guerilla Anlage läuft oder beim Versorger angemeldet wird mußt Du für Dich
    selbst entscheiden.


    Die Angst vor Strafe bei Guerilla ist Quatsch, da bis heute noch keiner deswegen auf der
    Gerichtsbank gesessen hat.

  • Zitat von Sascha1982

    Aber Uvc Strahler wird schon schwieriger und am Aquarium gibt's eigentlich so nix für DC.


    Ok, dann muss man sich eben nach der Decke strecken. Als erstes muss man jetzt unterscheiden zwischen formaljuristischer Ansicht und was in der Praxis akzeptiert wird. Rein formal ist die Einspeisung über einen nicht gegen Rücklauf gesicherten Zähler die Erschleichung einer Dienstleistung (man nutzt den VNB als Batterie, ohne vorher zu fragen); ob deshalb schon jemand angeklagt wurde, weiß ich nicht, allerdings wurde noch niemand rechtskräftig deshalb verurteilt. Man kann das Thema wie die Weinbauern am Vesuv sehen: Die Trauben schmecken so lieblich, wer wird da an später denken?


    Normalerweise interessiert den VNB keine private Inselanlage und wenn man zumindest nachts auf seinen Strom zurück greift, ist das wenigstens ein bisschen Geschäft. Was ihn interessiert ist, ob es unerwünschte Rückwirkungen der Installation auf sein Netz geben könnte. Wenn dort ein sogenannter I-0-II-Schalter eingebaut ist (egal, ob manuell oder elektro-mechanisch), dann ist er zufrieden, denn so ein Schalter verbindet die Verbraucher entweder mit dem Netz oder mit der Inselversorgung, wobei allpolig umgeschaltet wird (PE wird nie getrennt; ansonsten N und L bzw N, L1, L2 und L3). Achtung: So ein I-0-II-Schalter kann als Wendeschütz eingesetzt werden, ein Wendeschütz aber nicht (unbedingt) als I-0-II-Schalter! Durch so eine Schalteinrichtung wird zuverlässig verhindert, dass es (außer über PE) eine elektrische Verbindung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Netz geben kann.


    Mein Vorschlag wäre: Eine Inselanlage aufbauen, die eine für normale Zwecke deutlich zu kleine Batterie hat. An der Batterie hängt ein Batteriewächter. Ist die Batteriespannung hoch genug, dann wird der WR eingeschaltet und die Anlage wird über PV betrieben. Liefern die Panele genügend Strom ist alles Paletti; die Verbraucher werden versorgt und die Batterie wird geladen. Liefern sie nicht genügend Strom, dann wird die Batterie entladen, der WR wird irgendwann abgeschaltet und die Verbraucher werden auf das Netz geschaltet. Jetzt kann wieder die Batterie geladen werden. Die Batteriegröße sollte man so wählen, dass gut eine halbe Stunde zwischen den Schaltvorgängen liegt; Die Batterie (mal in dieses Wiki sehen: http://wiki.polz.info/doku.php) ist dann noch nicht sehr teuer; streng genommen dient die Batterie nicht als Energiespeicher für die Verbraucher, sondern als Steuerglied für eine sinnvolle Umschaltung. Bei dieser Schaltungsart musst du mit Umschaltzeiten von gut 200 Millisekunden rechnen (einen PC könnte das schon zum Absturz bringen); zum Ausgleich solltest du rund 1.000.000 Schaltspiele erwarten dürfen..


    Der Vorteil dieser Lösung ist, dass man alle benötigten Teile im Versandhandel bekommt und nur noch optisch ansprechend festtackern und verkabeln muss. Noch eine kleine Aufmunterung mit auf den Weg: Da du einen sehr gleichmäßigen und zuverlässigen Verbrauch hast, wirst du sehr wahrscheinlich jede selbst erzeugte kWh auch selber verbrauchen können. Wenn du deine Arbeitskosten nicht einberechnest (schließlich ist das High-Tech-Hobby), wird dich jede kWh nur zwischen 6 und 8 Cent kosten. Nach wie vielen Jahren liefert die Anlage nur noch Bargeld ab (geh´ mal davon aus, dass du alle 4 Jahre die Batterie tauschen musst und alle 10 Jahre den WR)?

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)