Fassadenverkleidung mit alten Dünnschichtmodulen

  • Ich hab in 2, 3 Jährchen eine ganz nette Fassade, die ich in irgendeiner Form "schön" machen muß.
    Ob Putz, Alublech oder sonstwas. Jetzt ergibt es sich, daß öfter diese schwarzen Dünnschichtmodule ja quasi
    zum Spottpreis pro m² angeboten werden. Mit denen könnte man mit geringem Aufwand die komplette Fassade
    verblenden und dort wo nur halbe Module hinpassen oder schräg geschnittene, da werden die halt geschnitten und nicht in die Stromerzeugung mit aufgenommen....


    Was ich schon weiß ist, daß es recht "giftige" Dünnschichtmodule gibt, bei denen der "Verkauf" eher dazu dient den Mist loszubekommen, um ihn nicht entsorgen zu müssen. Diese Module fallen also weg.


    Gibt es auf dem Markt *sehr* günstige "ungiftige"?


    Dazu kommt, daß die spezielle Wechselrichter brauchen, die wohl auch nicht so leicht zu kriegen sind...


    Nächste Frage. Da es sich ja um Gebrauchtmodule handelt... wie meldet man die an und gibt es überhaupt da irgendwelche Abnahmen bzw. Vergütungen? Ein Selbstverbrauch an Ort und Stelle fällt eher aus, da dort bis auf ein paar Lampen und ne handvoll Kameras kaum Strom benötigt wird. Also sollte der erzeugte Strom irgendwie verkauft werden.
    Auf 500m² macht sicher auch Dünnschicht etwas mehr Strom als ein paar Überwachungskameras verbrauchen.


    Geht das überhaupt, wenn er aus Gebrauchtmodulen erzeugt wird?


    Schön aussehen würde eine schwarze Fassade sogar, aber sie sollte halt auch "Sinn" machen. Sonst kann ich auch gleich verputzen... allerdings nicht zu den Preisen von 2€/m².... gut die Unterkonstruktion braucht es auch noch und ich befürchte, daß das die "hochgiftigen" Dünnschicht sind :-( Sonst würden die wohl kaum günstiger verkauft als schwarze Glasscheiben?


    Preislich ist das halt durchaus interessant, da es eine dauerhaft wetterfeste und pflegeleichte Fassade ist. Glas braucht die nächsten paar hundert Jahre eher keine Pflege :-)


    Fragen über Fragen..


    Könnt Ihr mir da mit ein paar Fakten helfen?


    Danke

  • bei dunklen Modulen würde sich die Fassade im Sommer stark erwärmen, müsste man also hinterlüften...?

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Die EEG-Laufzeiten sind immer an die Panele gebunden; wenn also Panele aus einer EEG-Anlage verkauft werden, dann ergibt sich der Preis aus der Restlaufzeit (die jedoch verfällt, wenn die Panele ersetzt werden). Solche Module wirst du nirgendwo für 2 Euro / m² finden können. Geh also davon aus, dass es sich um Sondermüll handet, den du für einige Jahrzehnte in so etwas wie ein Zwischenlager packst. Umwelttechnisch weitgehend unbedenklich, da der Sondermüll chargenweise in Glas eingeschlossen ist und was bei Atommüll geht.... Ich würde sagen, der Umwelt zuliebe besser verputzen, das hält auch einige Jahrzehnte.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)