Polystring auch mit Optimizer TS4R sinnvoll?

  • Hallo,
    ich plane auf meiner Garage eine PV-Anlage in Südost (-30) und NordWest Lage. Flachdach, Neigung jeweils 10 Grad.


    Leider ist die Verschattung bei einem Teil der Module teilweise bis mittags durch umstehende Häuser komplex.


    Idee Einsatz von Smart Modules mit integriertem Optimizer wie. z. B. IBC MonoSol 270 CS4 Smart.


    Da ich einen vorhandenen Wechselrichter nutzen möchte, habe ich nur noch einen MPP Tracker und könnte die Module mit PolyString parallel anbinden. Funktioniert das auch vernünftig, wenn auf der Südseite ein Teil der Module mit Optimizer und auf der Nordseite alle ohne Optimizer ausgerüstet sind?

    Sonnige Grüße von Peter54


    SB 5000SE, SHM, 9,75 kWP, 2x15x250W Azimut 150, 9x250W Azimut -30

  • Wieviele Module werden das denn insgesamt? Häng die doch alle in einen String und den dann an den freien MPP deines WR.


    Falk

    8,1 kWp Süd-West mit großer Gaube
    30 x Trinasmart 270Wp, SMA STP 8000TL-20
    Sunny Island 4.4, Sony Fortelion 9,6 kWh

  • Du hast doch Module mit Optimizern im Auge, da kannst du ruhig 2 Ausrichtungen in einem String haben.


    Falk

    8,1 kWp Süd-West mit großer Gaube
    30 x Trinasmart 270Wp, SMA STP 8000TL-20
    Sunny Island 4.4, Sony Fortelion 9,6 kWh

  • ich wollte eigentlich nur die verschatteten Module mit Optimizern ausrüsten, habe aber jetzt im Sunny Designer gesehen, daß bei Polystring immer alle Module ausgerüstet sein müssen. Dann kann ich auch alle in Serie schalten, da wird mit der höheren Spannung der Wirkungsgrad vom Wechselrichter besser.

    Sonnige Grüße von Peter54


    SB 5000SE, SHM, 9,75 kWP, 2x15x250W Azimut 150, 9x250W Azimut -30

  • Hallo,
    kann man diese Module ( ca. 180€ brutto) auch zur Optimierung bei Verschattung einsetzen? Im Datenblatt steht nur etwas von längeren Strings?


    Welche Alternativen mit Smart-Modul gibt es für die Verschattungsproblematik ?

    Sonnige Grüße von Peter54


    SB 5000SE, SHM, 9,75 kWP, 2x15x250W Azimut 150, 9x250W Azimut -30

  • Bei gleicher Ausrichtung und "hartem" Schatten (Gaube, Bäume...) macht ein WR mit Schattenmanagement mehr Sinn als Optimierer, da er deutlich günstiger ist und fast das gleiche rausholt.


    Optimierer können nur dann wesentlich mehr rausholen, wenn die Module im String unterschiedlich stark beleuchtet sind, meist also von verschiedenen Ausrichtungen.

  • Bei Optimierern an Fremd-WR solltest du grundsätzlich erst ausgiebig nach Erfahrungen suchen, zuletzt gabs einige Fälle wos Probleme gab.


    Stell doch mal sämtliche Daten ein: vorhandene Analge (Module, Anzahl, Ausrichtungen der Strings, Schatten?), und neue Anlage mit Ausrichtungen und Modulen.


    Bei nur 20° Neigungs-Unterschied kann es durchaus ajuch Sinn machen, die Module alle in Reihe zu schalten (an WR mit Schattenmanagement).

  • Zitat von peter54

    Hallo,
    kann man diese Module ( ca. 180€ brutto) auch zur Optimierung bei Verschattung einsetzen? Im Datenblatt steht nur etwas von längeren Strings?


    Welche Alternativen mit Smart-Modul gibt es für die Verschattungsproblematik ?


    Die Module sind mit den Optimizern von TigoEnergy bestückt. Ähnlich ausgestattete Module gibt es auch von anderen Herstellern. Ich habe die Smart-Module von Trinasolar auf dem Dach. Bei mir geht es auch um verschiedene Ausrichtungen + Verschattung durch eine große Gaube. Die Optimizer haben das sehr gut im Griff. Bei einer Stringlänge von 15 Modulen reichen drei Module mit Sonne aus, um diese voll arbeiten zu lassen. Aber auch der gegenteilige Fall (nur wenige Module im Schatten) funktioniert sehr gut.


    Die Tigo-Optimizer sind WR-unabhängig und arbeiten mit einem normalen MPP-Tracker zusammen. Ich habe einen SMA STP 8000.


    Es gibt auch noch ganz andere Optimizer (SolarEdge z.B.), die benötigen aber einen WR des selben Herstellers.


    Falk

    8,1 kWp Süd-West mit großer Gaube
    30 x Trinasmart 270Wp, SMA STP 8000TL-20
    Sunny Island 4.4, Sony Fortelion 9,6 kWh

  • Hier mal ein paar Beispiele, wie die Tigo-Optimizer regeln:


    1) Morgens gegen 10:00 Uhr, Viel Module, ausgerichtet nach SO haben schon Sonne, die restlichen (SW) noch nicht, ein paar liegen im Schatten von Hindernissen.


    2) Mittags, 12:30 Uhr. Alle Module bekommen ziemlich gleichmäßig Sonne ab


    3) Nachmittags 16:00. Vier Module (SO) kaum noch Sonne, etliche der SW-Module im Schatten der Gaube, nur noch 5 Module mit Sonne.



    Die Bilder stammen von der Modul-Überwachung meiner Anlage und stellen einen String dar.


    Falk