Vermietung eines KFW 40 Hauses

  • Hallo,
    wir bauen gerade ein KFW 40 EFH. Die PV ist im Gesamtpreis des Hause inklusiv. Die PV hat eine Gesamtleistung von 2,01 kWp und soll in erster Linie die Wärmepumpe mit Strom versorgen. Ein verbleibender Überschuß soll eingespeisst werden. Das Haus wird ca. im Mai fertigestellt und soll die nächsten Jahre zunächst vermietet werden. Als ich jetzt den Antrag zum Anschluss einer Eigenerzeugungsanlage und den Auftrag für die Inbetriebsetzung der Anlage ausfüllen wollte, bin ich erst auf die Probleme einer PV bei vermieteten Häusern gestoßen. Die verschiedenen Artikel und Beiträge zu diesem Thema im Net fand ich eher verwirrend als hilfreich, zumal sie zum Teil auch schon etwas älter sind.
    Kann mir jemand erklären wie sich die Angelegenheit nach aktuellem Steuerrecht verhält und was ich unbedingt gegenüber dem Finanzamt und bei der Vermietung beachten muss? Ich muss dazu sagen, dass ich i.S. Vermietung bislang noch keine Erfahrung habe.
    Vielen Dank. :)


    Gruß Krischie

  • schmeiß die Minianlage runter und installiere was vernünftiges mit mind 10kWp, wenn mehr als 12kW möglich ist, dann auch mehr.
    Vermiete das Haus und die PV gleich mit. Dann wird der Mieter der Betreiber und muss selbst die Abrechnung machen. Du bekommst eine feste Anlagen-Miete, die in etwa dem zu erwartenden Einspeisevergütung entspricht.



    bis 6/16 Roadster 2.5 ab 8/13
    Model S P85+ Signature Red

    Tesla P85+ seit 8/13 >471.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Die Frage wird sich objektiv (also frei von willkürlichen subjektiven Einflüssen) kaum beantworten lassen.


    2,01 kWp... da bin ich beim Vorredner.... da lohnt ja kein einziger Gedanke. Da kippt die Wirtschaftlichkeit ja schon mit dem Porto auf E-Mails.
    Ich tendiere auch dazu, erstmal zu prüfen, ob nicht ein paar kWp mehr funktionieren.
    Sowohl in technischer Hinsicht - als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.
    Für beides gibts hier im Forum genug Experten. Ich gehöre mit meiner Gnade der INbetriebnahme in 2010 nicht dazu.


    Die Anlage selbst betreiben.....
    wenn es wirklich bei den 2 kWp.. Verzeihung.. 2,01 kWp.... bleibt - dafür lohnt keinerlei Verwaltungsaufwand. Vermiete das Haus mit der Anlage... und wünsche dem Mieter viel Glück und Gottes Segen auf all seinen Wegen.
    Ich würde mich hier mit nichts beschäftigen. Das Ding gehört zum Haus wie die Lichtschalter. Keine Vorsteuer ziehen... auf die drei Euro fuffisch kann es im Zusammenhang mit einer Immobilieninvestition echt nicht ankommen.


    wenn es doch noch zu etwas mehr reicht.... dann ahne ich, dass der Steuerfuzzi erstmal in die zweite Reihe tritt, und die Jungs vom EEG erstmal übernehmen. Und es würde mich nicht wundern, wenn der gleiche Ansatz auch im Hinblick auf die Entstehung der EEG-Umlage kein ganz schlechter wäre.


    Die (MIet)kalkulation für die Anlage..... bei 2 kWp (oder waren es 2,01) ich glaub die kann man sich auch schenken.
    Das ist ja so, als würde man einen Porsche Cayenne leasen... und ausrechnen wollen, was davon auf den Modellschriftzug entfällt.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Liest sich nahc einem typischen Bauträgerangebot. Was anders als 6 mal 335WP fällt mir mit aktuellen Modulen nicht ein um auf 2010Wp glatt zu kommen. Fällt ja bei 300k+€ nicht auf, ob es schon bei der "Kleine", Größe kann man das nicht nennen, einen Tausender mehr kostet.


    Wenn du als Gebäudeeigentümer die ANlage betreibst und den direkt verbrauchten Strom den Mietern überläßt, fällt auch noch volle EEG-Umlage an. Das würde ich vermeiden und die Anlage gleich mitvermieten.
    Ob man einen Mieter findet, der für die paar Euro Unternehmer werden will :?: Um das zu vermeiden, könnte man auf Nulleinspeisung gehen, da bräuchte man aber mehr Details zum WR.


    Überhaupt würde ich mir eher Gedanken machen, wie das mit der KfW40-Förderung ist, wenn die ANlage dafür nötig war. Ob es da z.B. Voraussetzung ist, daß die Bewohner die Anlage auch betreibt oder du sonst die Förderung zurückzahlen mußt, was wohl der Supergau wäre.