Anlagenplanung - Expertentipps sind gefragt.

  • Hallo zusammen,


    da ich auch meine ersten beiden PV-Anlagen primär über dieses Forum geplant habe, hier meine neuestes Projekt, bzw. meine ersten Überlegungen.


    Ich möchte mir nun auch auf mein Hausdach noch eine PV-Anlage bauen.


    Anbei ein Plan vom Dach, meine ersten Überlegungen dazu:


    - ich möchte soviel kWp draufpacken wie geht - soll aber unter 10kWp bleiben, aber das gibt das Dach wohl sowieso nicht her...


    - eine Überlegung wären Hochleistungsmodule (LG oder doch Sunpower?), um aus wenig Platz viel rauszuholen


    - eine zweite Überlegung wäre "normale" Module (dachte hier an Heckert, gute Erfahrungen) und dann mit Leistungsoptimieren von SolarEdge arbeiten. Hier wäre zu überlegen, ob dann nicht sogar die Fläche hinter der Solarthermie (nördlich, Schatten da Solarthermie aufgeständert) belegt werden kann


    An meinen Hausanschluss hängt bereits eine Anlage mit 12,16 kWp, ist aber auf dem Nebengebäude (Stadel).


    Die neue PV-Anlage soll primär meinen Batteriespeicher (Senec - 10kWh) mit "günstigem" Strom füttern. Der Eigenverbrauch der alten PV-Anlage aus 2012 ist mir zu schade dafür. Bzw. mach ich momentan sogar Verlust, da mir durch die erheblichen Speicherverluste die hohe Vergütung flöten geht und ich zumindest in "schlechten" Monaten sogar drauflege.


    Meine Vorstellung wäre hier ein Messkonzept mit Kaskade, sodass erst mal primär der Strom der neuen Anlage in den Speicher fliesst.


    Dachplan:

    Dateien

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

    5 kWh Speicher (wieder SENEC) seit Dezember 2019.

    Seit Februar 2020 fahre ich e-Golf (300er).

    Einmal editiert, zuletzt von karlh ()

  • Hier noch ein paar Bilder vom Dach.

  • Ich würde die Solarthermie entweder hoch zum First rutschen (und dabei auch quer an einen Dachrand verschieben), oder gleich auf die Nordseite verlegen.
    Das ist günstiger und besser, als hier mit Sunpower zuzuschlagen.


    Die Schüssel muss natürlich weg.

    sonnige Grüße,
    -Weidemann-

  • Hi,


    das sagt sich so einfach...


    Wenn ich nur dran denke was das für einen Aufwand erzeugt und was da beim Ummontieren wieder alles kaputt gehen kann - nein, dann doch lieber auf auf Leistung verzichten :roll:


    Ich habe jetzt mal mit Heckert Modulen gerechnet:



    18 Module, mehr geht nicht, wenn ich das Dach so lasse wie es ist.


    Da kommt es dann auch nicht auf ein paar Watt mehr pro Modul an.
    Es werden 5 kWp werden, da kann ich sogar auf 280 Watt Module zurückgehen.


    Das SMA-Sunny-Design-Web sagt mir einen String mit allen 18 Modulen - ist das OK?


    Gruß


    PS: Die Module hinter der Solarthermie sind nonsens - richtig?

    Bilder

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

    5 kWh Speicher (wieder SENEC) seit Dezember 2019.

    Seit Februar 2020 fahre ich e-Golf (300er).

  • Moin karlh,
    es wird fast immer vergessen, dass die Nutzung einer Batterie Geld kostet und zwar in Form von ´Abrieb´.Wenn man einen Bleispeicher nimmt (dürfte aktuell immer noch mit Abstand die preisgünstigste Lösung sein) und diese regulär nutzt, selber bestellt und selber aufbaut, dann kommt man auf rund 15 Cent Kosten pro durchgeleiteter kWh. Die Erstellung einer kWh aus der PV wird rund 10 Cent kosten, also kommt man auf 25 Cent pro nächtlich entnommener kWh. Wenn man die Batterie optimal nutzt, dann spielen die Verluste fast keine Rolle, da das aber fast keiner macht (weil die meisten nicht wissen, wie das geht), setze ich die Verluste mal mit 10% an (viel schaffen auch locker 20-30%). Dann kostet die nächtliche kWh 27,5 Cent. Da sage ich nur: Super Geschäft bei vollem Risiko!

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • Ja das stimmt schon, aber ich wollte halt einen Batteriespeicher.


    Es muss sich nicht immer alles im Leben rechnen...

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

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  • Zitat von karlh

    Der Eigenverbrauch der alten PV-Anlage aus 2012 ist mir zu schade dafür.


    Von wann genau ist die 2012er Anlage :?:


    Hast du den Speicher schon oder soll der erst mit der neuen Anlage angeschafft werden :?:


    Wenn es bei der alten Anlage noch eine Vergütung auf Eigenverbrauch gibt (bis 03/2012) kann es Sinn machen eben genau die Anlage mit einem Speicher nachzurüsten denn dann erhöhst du deinen EV und bekommst dafür auch noch eine zusätzliche Vergütung. M.E. ist das z.Zt. die einzige Variante bei der sich ein Speicher tatsächlich auch finanziell lohnen kann. Wenn du auf den EV aus der alten Anlage also die zusätzliche Vergütung auf Eigenverbrauch bekommst dann rechne das am besten nochmal mit dem Speicherrechner des Forums nach.
    https://www.photovoltaikforum.com/static/speicher.php

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Zitat von smoker59


    Von wann genau ist die 2012er Anlage :?:
    Hast du den Speicher schon oder soll der erst mit der neuen Anlage angeschafft werden :?:


    Die PV-Anlage ist vom März 2012 und ich bekomme noch die 24,43 Cent Vergütung.


    Den Speicher habe ich am 20. November letzten Jahres in Betrieb genommen (ohne KfW Förderung). Leider sind die Speicherverluste so hoch, dass sich die Differenz zum günstigeren Strom damit (zumindest in den letzten beiden Monaten) locker aufhebt. Im Gegenteil, ich zahl da sogar drauf (so wird sich der Speicher nie rechnen...)


    Richtig ist, dass ich bei 30% Eigenverbrauch die 28,43 Cent Vergütung bekomme. Aber dafür wiederum ist die Anlage mit 12,16 kWp einfach zu groß. Auf die 30% komme ich gerade mal in den schlechten Monaten des Jahres, immer Sommer bin ich da sicher meilenweit von entfernt.


    Deswegen jetzt eine zweite PV.Anlage aufs Hausdach, mit eigenem Einspeisezähler in Kaskade, damit der Strom hier entweder selbstverbraucht wird oder in den Speicher geht.


    Gruß

    12,16 kWp (Suntech+SMA) seit 2012,

    29,64 kWp (Heckert+SMA) seit 2015 und

    5,7 kWp (Heckert+SMA) seit 2017.

    10 kWh Li-Speicher von SENEC seit November 2016 und noch mal

    5 kWh Speicher (wieder SENEC) seit Dezember 2019.

    Seit Februar 2020 fahre ich e-Golf (300er).