Darf man Kohle abschreiben?

  • Salli zämme,

    der norwegische Staatsfond, nebenbei der größere der Welt, möchte sein Investment in Unternehmen beenden, welche

    mehr wie 20 Millionen Tonnen Kohle für Kraftwerke produzieren ( Glencore, Angelo American etc.)

    als auch mehr wie 10.000 Megawatt Kohlestromkapazität haben ( RWE, Uniper )

    Das weiss heute die Taz zu berichten.

    Gruß vom Herdöpfelbuur

    1.65 kwp mit BP und SMA 1994 (IBC funktionierte bis 2015 ,jetzt SMA)
    9.86 kwp mit Inowatt und SMA 2005 (den ersten WR 2018 ersetzt)

    Renoo Kangoo Z.E. seit 2018

  • Du solltest Argumente widerlegen und nicht nur sinnentleerte Beitrage fabrizieren, was du ja von mir behauptest. Rosarote Brille? Nee, ich sehe ja, wer dir Beifall zukommen läßt, daher schätze ich schon die momentanen Mehrheitsverhältnisse korrekt ein. In D. ändert sich erst etwas, wenn die mittlere Unterschicht nix mehr zu verlieren hat, warum sollte sich das ändern? Die Deutschen lernen aus ihrer Geschichte halt nicht!


    Deine Provokationen fallen im übrigen nur auf dich zurück, weil du keine sachdienlichen Argumente hast.

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010

  • Wer sagt denn, dass ich was wiederlegen wollte ... von sinnentleerten Beiträgen habe ich auch nicht geschrieben ... klares Sender und Empfänger Problem.

    Was da stand war ja vielleicht sogar gut und richtig, alleine, Mehrheiten gibt es dafür nicht.

    Demokratische Durchsetzbarbarkeit damit mangelhaft bis ungenügend.


    Auf die verbale Grätsche von hinten gehe ich mal nicht ein.


    Also müsste man sich was anderes überlegen, wenn es weiter gehen soll, anstatt in Provokationen und Effekthascherei zu flüchten.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Moin.


    Hmpf, gut gebrüllt, aber dazu bräuchte es einen Tyrannen im ursprünglichen Sinn des Wortes.

    Alleine die Änderung der Rechtsgrundlagen würde Jahre dauern. Sowas könnten allenfalls die Chinesen durchziehen.

    Grüße,
    Klaus


    9,18 kWp 34xPlus SW 270 Mono, Symio 7.0.3M O/W 39°, 4,72 kWp 16xPlus SW 295 Mono, Symio Hybrid 4.0-3 s O 39°
    20,18m²/135VR SunExtreme HD SteamBack an 1500L W 39°
    Seit 05/16 Twizy, 2016er Zoe R210, 2019er Kona Trend 64

    Verbrennerfrei... bis auf die Fichtenmoppeds :mrgreen:

  • Das meiste ist doch nur "Füllmaterial" bei den Forderungen.

    Die CO2 Steuer in entsprechender Höhe ab 2019 und dann jedes Jahr um xx% steigend, ist alles was es davon braucht.

    Was fehlt ist natürlich die Ausweitung der EEG Umlage auf die fossile Primärenergie und die Abschaffung der Energie/Stromsteuer. Die Einnahmen aus der CO2 Steuer können dann den Teil der Energie/Stromsteuer im Bundeshaushalt übernehmen und der Überschuss kann als Kopfpauschale (als Härteausgleich vor allem für Geringverdiener), die nicht als Einkommen bei ALG 2 oder Grundsicherungs Empfängern angerechnet wird, ausgezahlt werden.

  • Das würde ein Paradigmawechsel in der Besteuerung von Energie bedeuten, weg von der Output-Besteuerung (z.B. Stromsteuer) hin zur Input-Besteuerung wie Energiesteuer, CO2-Steuer oder die bereits gescheiterte Brennelemente-Steuer.

    Tesla P85+ seit 8/13 >414.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.

  • Mich würde interessieren, welchen Umfang (Bemessungsgrundlage) die CO2 Abgabe von 180 € je Tonne haben soll.

    Bei Strom wäre das u.U. sogar unproblematisch, denn dann sollte die EEG Umlage auf nahe Null oder sogar auf Null abstürzen. Im Strommix sind wir bei 600 oder 800 g je kWh ?


    Bei 600 g je kWh liegen wir bei 10 Cent je kWh!


    Bei Benzin und Diesel bei (rechne mit 2,3 kg je Liter) = 41 Cent je Liter

    Bei Gas (0,20 Kg je kWh * Ab Anschluss, also Quatsch, aber egal) = 3,6 Cent

    Bei Heizöl (0,28 kg je kWh) * ähnlich unvollständig = 5 Cent


    Also wenn schon radikal, dann auch logisch und vollständig.


    Ich meine, es reichte schon, den Bezug-Kreis zu vervollständigen und jedes Jahr 10 € bis 20 € je kg draufzuhauen.


    Zumindest sollte man über den Vorschlag der Kids ernsthaft diskutieren. Mein Argument für eine lineare Anpassung wäre folgender:


    Der Zubau der EE kann sich nicht über ein Maß X entwickeln. Man braucht dazu einen langfristigen Zeitraum und entsprechende Rahmenbedingung. Wenn die gegeben sind, gehe ich von einem Zubau bei PV in 2020 von > 15 GWp und bei onshore von > 10 GWp und bei Offshore von > 5 GWp aus. Mit Steigerungsraten von 20% plus p.A.


    Bei Benzin, Diesel und Heizöl kann man aber auch sofort die vollen 180 € aufrufen, denn hier geht wirklich was!

    Zum Teil kann man das ja mit anderen Steuern verrechnen.


    Auf interessant wäre es, wofür man das Geld verwendet?


    Stromtrassen Deutschland und Europa

    ÖPNV (elektrischer Umbau)

    GKV GRV


    Dem normalen Steuer- Bürger (Bis ca. 100.000 € Brutto je Haushalt) nur mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, bringt weder Zustimmung, noch schafft das den nötigen Spirit!, den man aber auch braucht um das Thema zu packen.


    Bei Kohle müssen die Kinds nachbessern, sie sollten sich mit dem Thema Leistung und Energie = Menge CO2 noch mal beschäftigen . 20 Kraftwerke abzuschalten kann u.U. sogar zu mehr CO2 Ausstoß führen.


    sinnvoller wäre es, für 2020 zu fordern 2019 - Minus 20% Braunkohle zu verstromen etc. , denn dies wäre nicht nur möglich und für den Strommarkt sogar förderlich, das würde auch auf einen Schlag wie viel Tonnen CO2 weniger bringen? Logisch aber nur, wenn man das nicht zu 100% mit Gas und Steinkohle kompensiert.


    Bei Steinkohle, Erdgas und Heizöl sind je die Werte, die:


    verkündet, nur ein Teil der Realität. Bei Öl und Gas sehe ich einen Faktor von 3 , bzw. Minimum 2, bei Steinkohle sicher größer 1.2 (Förderung, Aufbereitung, Transport, Handel)

    Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation. *diese Signatur ist aus dem Jahr 2010