Inselanlage Für E-auto?

  • Zitat von Herjem

    ps: irgendwie hab ich den Eindruck, als wettern hier im Forum nur "Einspeiser" gegen die Akku Ladung :lol:
    wenn der Strom nicht in den Akku ginge, würde er wegen 70% Regelung abgeregelt und nicht erzeugt, wo ist dann der Vorteil


    Abgeregelt wird offenbar nur in Deutschland und das mit System:
    Einerseits haben eure Versorger das Verbrauchermanagement nicht im Griff und müssen auf der Erzeugerseite eingreifen.
    Anderseits werden Speicher nicht netzdienlich betrieben und sind vor der PV-Mittagsspitze schon vollgeladen.
    Anstatt an der gemeinsamen Energieversorgung aktiv mitzuarbeiten macht ihr die Faust im Sack und versucht,
    euch vom Netz völlig abzunabeln und lässt den grossen Rest die Zeche zahlen.....
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Zitat von einstein0


    Einerseits haben eure Versorger das Verbrauchermanagement nicht im Griff und müssen auf der Erzeugerseite eingreifen.
    Anderseits werden Speicher nicht netzdienlich betrieben und sind vor der PV-Mittagsspitze schon vollgeladen.
    Anstatt an der gemeinsamen Energieversorgung aktiv mitzuarbeiten macht ihr die Faust im Sack und versucht,
    euch vom Netz völlig abzunabeln und lässt den grossen Rest die Zeche zahlen.....
    einstein0


    Wir zeigen den Nieten in Nadelstreifen, wie man Strom erzeugt.
    Wir unterstützen deren Dummheit und Gier nicht.
    Wenn die das nicht selber hinkriegen, können sie ja nochmal zehn Semester zur Uni gehen.
    Die Batterien müssen gegen Mittag voll sein, sonst sulfatieren die.
    Den Letzten beißen mal wieder die Hunde. Es sind aber nicht meine Hunde, oder die der anderen Inselbetreiber. Die soziale Schieflage haben die oben genannten zu verantworten.


    MfG Georg

  • Zitat von iron-age

    Den Letzten beißen mal wieder die Hunde. Es sind aber nicht meine Hunde, oder die der anderen Inselbetreiber. Die soziale Schieflage haben die oben genannten zu verantworten.


    MfG Georg


    Ja, da bin ich mit dir einig, das ist auch in der Schweiz so. Die Atomlobby hatte zu lange Rückenwind von der Politik.
    Doch gestern erhielt ich ein Schreiben meines Versorgers; Ich könne mich in die "Warteliste" für die Herkunftsnachweise eintragen. Wahrscheinlich bekommen sie jetzt doch etwas kalte Füsse, vor der grossen Strategieabstimmung,
    wozu unser Bundesrat wiederum keinen Plan B hat.
    Doch, um beim Thema zu bleiben: Trotzdem ist das Umladen von Batteriebank zu Auto unsinnig, denn ein E-Auto unterscheidet sich zur Stromversorgung nicht von Haushaltgeräten: "So effizient wie möglich!"... :idea:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Zitat von einstein0


    Trotzdem ist das Umladen von Batteriebank zu Auto unsinnig,


    Das ist falsch. Umzuladen ist sinnvoll.
    Man ersetzt durch den Solarstrom nicht nur die fossile Antriebsenergie, sondern auch die verschwendete fossile Energie. Ein Verbrennungsmotor nutzt im günstigsten Fall, der fast nie vor kommt, 30% der Energie aus dem Kraftstoff.
    Die "Umladen ist Unsinn" Denke, stammt aus der Zeit, als Solarmodule teuer waren, jetzt sind sie aber billig.
    Früher hat der Sprit nichts gekostet, da konnte man sich Verschwendung leisten. Wenn die Karre 30 Liter frisst, machen wir den Tank größer, passt schon.
    Heute sind die Module billig, da können wir uns das Umladen leisten. Wenn das ein paar % Verlust gibt, machen wir die Anlage größer, das passt dann auch.


    MfG Georg

  • und man hat die gleichen Verluste, ob man mit dem Strom das Haus betreibt (Kocht, Wäscht, Licht, TV, PC usw.)
    oder das Auto wieder befüllt :juggle:


    Gruß Hermann

  • Zitat von Herjem

    und man hat die gleichen Verluste, ob man mit dem Strom das Haus betreibt (Kocht, Wäscht, Licht, TV, PC usw.)
    oder das Auto wieder befüllt :juggle:


    Gruß Hermann


    Eben! Darum sind Inselanlagen generell Unsinn. Aber wem sage ich das, -ist doch längst bekannt.
    Es ist wie bei kleinen Kindern; -ihnen sagt man etwas hundert Mal -vergeblich. Sie müssen es selber herausfinden. :idea:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Nunja verlustfreier wäre da ein DC netz wie der Thomas es mal Eindrucksvoll im 12v Haus simulierte...


    Leider ist das nicht so einfach weil es eben kein Standart ist...
    Ich hatte mal einen E-roller der leider meiner Frau zum Opfer gefallen ist, dieser lief zum Bsp. auf 48V welche ja heuer fast ohne verluste geladen werden könnte!


    Leider hat sich das thema E-auto für mich vorerst erledigt da mein Fahrprofil sowie die Preisstruktur überhaupt nicht zusammen passt...
    Selbst die hybriden können mir pers. noch zu wenig...
    Der Iqonic Plug in würde mal intressant aber dann darf er auch unter 30KG kosten...


    Fazit es wird noch ca. 10 jahre dauern...


    Aber es gibt eben dinge die manschmal so auch noch keinen Sinn machen...
    Aber Insel hat Vorteile und Nachteile Idealismus gehört immer dazu egal ob ich mich um Steuer und Finanzamt kümmern will oder um Akkupflege...
    Mein weg ging zum Akku.
    fazit= Gerne wieder...

    Wer immer tut was er kann wird immer bleiben was er ist!
    PIP2424 mx 25MPPT 680w und 600w Module mit eigenbau Nachführung.
    24v 450AH Batterien Solar 30 LR und "Männer" Trennschalter!
    Inselanlage via NOTSTROMSCHALTER ans Hausnetz angeschlossen.