Inselanlage Für E-auto?

  • Hallo Leute, ich war am Sa. den Hyundai Ioniq probefahren als Hybrid-Version.


    Im Sommer soll eine Plug in Version kommen welche dann 50Km rein elektrisch und den rest via Benzin fahren kann...


    Nun würde mich mal intressieren wie man eine Insel bauen könnte um dieses Fahrzeug zu Laden??????


    Wie gross müste diese wohl sein???


    LG ZM

    Wer immer tut was er kann wird immer bleiben was er ist!
    PIP2424 mx 25MPPT 680w und 600w Module mit eigenbau Nachführung.
    24v 450AH Batterien Solar 30 LR und "Männer" Trennschalter!
    Inselanlage via NOTSTROMSCHALTER ans Hausnetz angeschlossen.

  • Kommt sicher drauf an, was du willst.
    Willst du komplett nur mit Solarstrom fahren, oder bei schlechtem Wetter auch Strom aus dem Netz ziehen?
    Wann steht das Auto wie lange an der Ladestation?
    Es gilt, PV-Module und Speicher auf die Bedürfnisse abzustimmen.


    Das hier wäre z.B. eine Option, ein Elektroauto mit einer Inselanlage zu betreiben. 10 kW Ladeleistung, das ist nicht schlecht.
    Kostet 73796.70 € :mrgreen:
    Die Standardversion für 43213.70 € würde wohl auch reichen :)

    ---MJK: 23 D: 1---
    ---LuschenAzubi L:8----

    Einmal editiert, zuletzt von Norbert W ()

  • Die Insel ist ja bereits im Fahrzeug, aber bloss ein paar kWh's. Und du weisst schon, dass du für diesen Stinker (hoffentlich) keine E-Plakette bekommst? Über das unsinnige Umladen von Solarstrom schweige ich mich aus. :roll:
    einstein0

    30 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    1 kW- Insel im Camper ohne PV! EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 1,2 kW Bi-WR als Testspeicher.

  • Wenn Du die kwh als Überschuß im Sommer eh hast, kannst Du laden. Wegen der geringen Reichweite mußt Du wohl oft anstecken. Schuko Lader mit max 2.x kw ? Einstecken sobald die Sonne scheint.


    Meinen Smart EV lade ich im Sommer wenn genug Sonne da ist aus der PV mit 4-9kw (mehr Leistung habe nicht nicht über). Überwiegend direkt aus der PV, die PV Batterie puffert nur wenig dazu, das macht sonst keinen Sinn. Ladeverluste und Auslegung (Größe) der Inselbatterie stehen sonst in keinem Verhältnis. Nachts aus der PV Batterie komplett laden, nope, niemals.
    Die PV ist aber nicht extra dafür ausgelegt, als Insel ohne Einspeisung ist sie im Sommer zu groß dimensioniert, daher bleibt was über. Da ich das Auto täglich brauche kann ich mich nicht auf die Sonne verlassen. Nur im Sommer bleibt was über.
    Es geht auch nur weil der Wagen tagsüber an der PV im Büro steht.


    Rechne mal aus wie viele kwh Du verfährst, wann die von der Sonne kommen und wann Du laden kannst. Meist bleibt da nur ein kleines Fenster und somit nur extra Module für eine bestehende PV. Keine neue Anlage deswegen


    Ein eAuto sollte sich auch vernünftig laden lassen, also habe ich eines das keinen Schnarchlader hat. So könnte ich theor. von 4-22kw flexibel laden wenn Sonne da ist. Der Ladecontroller in der Ladebox kann den Strom in dem Bereich der Sonne nach anpassen. Such mal zB nach simpleEVSE oder SmartEVSE, das sind günstige Ladecontroller zum Bau einer eigenen Ladebox. Mein simpleEVSE kann auch mit (Meß)Stromklemmen nur den Überschuß abgreifen (habe ich jedoch nicht verbaut). Wenn Du mit einer geschalteten Schukosteckdose laden willst, prüfe vorher ob das Auto auch selber den Ladevorgang startet. Manche starten nach Stromausfall nicht selber. Schau mal ins eAuto Forum, da werden solche Ladelösungen ausführlich besprochen. Darf ich hier goingelectric nennen ? :oops:

  • Wenn dein Arbeitgeber dir einen Solarcarport bauen würde bräuchtest Du nicht in Linz Akkus zu investieren um mit dem solar Strom nachts laden zu können.
    Im Winter ist der relative Wirkungsgrad des Verbrenner etwas besser, da Du die Abwärme im Fahrzeug gebrauchen kannst.
    Insofern ist deine Idee schon nachvollziehbar .

  • Nur mal die wirtschaftliche Betrachtung. Eine kWh über PV zu erzeugen kostet dich rund 10 Cent und sie in einer Batterie zwischen zu speichen noch mal rund 15 Cent. Da kommen dann noch die Wirkungsgradverluste von 20% hinzu. Wenn der Hybrid nicht tagsüber geladen wird (also keine zusätzliche Batterie zum Zwischenspeichern erforderlich ist), dann wird es also preiswerter, deinen Hybrid gleich an die Steckdose vom VNB zu hängen.

    Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)

  • wow wo fange ich an Also:
    1. Mein Arbeitgeber (Ich) Zmeister (der Baut auch Carports und verkauft sogar diese...) Kann Zuhause genau wie auf der Arbeit min 8 Stunden laden...


    Der ioniq ist kaum zu unterscheiden und vom Feeling wie ein i30....


    was mich eher generft hat auf der Kleinen Rundreise war das der Motor in der City bestimmt gefühlte 100 mal an und aus gegangen ist....



    Zu meinem Fahrprofiel: 6 KM hin und zurück ggf 3-4 Mal die Woche zu Kundschaft das kann auch hin und zurück 200Km sein...
    Und genau da ist mein Gedanke.... min rein elektrich zur arbeit hin. und ggf mit Hybrid zum Kunden...
    Die angeblichen 240Km des reinen Elektros sind mir zu wage was ist wenn ich mal ne stunde im Stau stehe???


    Der Plug in der dieses Jahr kommt ist dann eigentlich das richtige für mich bis 50Km elektro ab dann Benzin...


    Was den Sonnenstrom angeht würd ich es natürlich vorhziehen wenn mann ne steckdose mit DC in hätte am Fahrzeug!

    Wer immer tut was er kann wird immer bleiben was er ist!
    PIP2424 mx 25MPPT 680w und 600w Module mit eigenbau Nachführung.
    24v 450AH Batterien Solar 30 LR und "Männer" Trennschalter!
    Inselanlage via NOTSTROMSCHALTER ans Hausnetz angeschlossen.

  • Gleichstromlader sind immer noch extremst teuer. Ohne sowas kann man nicht laden, also "einfach" 400V von der PV an das Auto klemmen funzt nicht.
    Ein DC Lader würde die ganze Sache deutlich verteuern, der kostet mehr als die ganze PV Anlage mit WR und mit Batterie. Bei 8h Verweilzeit geht das mit dem Schukolader aber auch.


    1h im Stau kostet keine Energie, ausser wenn im Winter die Heizung voll läuft. Ich bin im letztem Jahr 28tkm elektrisch gefahren, meist min 80km am Tag, auch öfter 200-300km Tag. Es ist nur ein Smart ! Allerdings lade ich am Zielort immer nach, da ist zum Glück min eine Drehstromdose.
    Mit AC finde ich ist man flexibler. Rote CEE Dosen mit 11kw gibt es oft, Ladepunkte mit 22kw sind nicht zu teuer (Kaufen/Bauen) und verbreitet. Bei 22kw muß man auch nicht warten, die normale Parkzeit während des Einkaufes reicht immer aus.


    Für regelmäßige Langstrecken die mehr als den Akku kosten würde ich auch nicht elektrisch fahren. Auf das Laden warten zu müssen ist dann doof.

  • Zitat von Nachtstrom

    Ohne sowas kann man nicht laden, also "einfach" 400V von der PV an das Auto klemmen funzt nicht.


    Das funktioniert schon, man muss nur sehen dass der MPP der PV-Module im Bereich der Batteriespannung und maximal zulässigen Ladeleistung liegt, und natürlich das Ladeprotokoll beachten. Beim Ladeprotokoll kann man sich aber darauf beschränken die PV-Anlage einfach abzuschalten wenn das Auto sagt dass es voll ist.


    Wirtschaftlich ist es so aber natürlich trotzdem nicht, da man dann den Strom nicht für was anderes verwenden kann. Aber selbst das ließe sich lösen wenn man die Module zwischen dem Elektroauto und einem normalen Solarregler umschalten würde, so dass man den Strom zu anderen Zeiten auch für was anderes verwenden kann.


    Die DC-Ladung ist heute nur wegen der AC-DC Wandler in der Leistungsklasse so teuer. Wenn man wie bei PV schon DC mit der passenden Spannung hat dann ist es nur noch eine kleine Steuerung die das Protokoll implementieren muss.


    [quote
    Für regelmäßige Langstrecken die mehr als den Akku kosten würde ich auch nicht elektrisch fahren. Auf das Laden warten zu müssen ist dann doof.[/quote][/quote]


    Man muss halt ein Elektroauto nehmen das sowohl eine große Reichweite und ein richtiges Schnellladenetz hat. :roll:

    Mobile Insel: PV 2kWp (mono), Solarregler 2xMPPsolar PCM5048 (MPPT), LiFePO4 1020Ah/25,6V, Lichtmaschine 4,2kW, Netzladegeräte 2xPhilippi AL30 24V, 2xKosun 6kW Sinus-WR 24V, Mastervolt Batteriemonitor BCM-III