Modelle mit Ladeleistung ~1kw?

  • Hallo Forum, ich bin Neuling in der ganzen Szene.


    Da ab März sowohl eine PV (~5kwp) als auch ein Nano-BHKW (~1kw el) und ein Akku (3-6 kwh) bei mir installiert werden, geht meine Idee auch Richtung E-Auto. Ich habe schon einiges hier gelesen (Problematik Nutzungsprofil, Wolkentage, generelle Ladeleistungen viel höher.)


    Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass nicht möglich ist, kleine(re) Stromer mit 0,5kw bis 1kw gemütlich (über Nacht mit KWK bzw über Tag mit PV) zu laden.


    Daher: Kennt jemand Modelle, bei denen das funktioniert? Erfahrungswerte? Kennt jemand jemanden?


    Ich dachte spontan an die ZOE-Liga / iMiev / usw (Twizy sollte gehen mit <1kw, aber meine Frau macht da wohl nicht mit...)


    Danke Euch für Tipps!
    Tobias

    Nano-BHKW (Stirlingmotor) + Akku (7,5kwh) + PV (6,5kwp) + C-Zero (2012)

  • Die minimale Ladeleistung liegt um 1350w, bei einem 230V Ladegerät, beim 400V um 4kw. Also eher mit 230V laden, der I-Miv kann das vermutlich, brauchst aber eine Ladestation. Mein Berlingo lädt mit 230V, ab 6A, einstellbar über die Keba P30.

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Symo Hybrid 5.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla

  • Zitat

    Da ab März sowohl eine PV (~5kwp) als auch ein Nano-BHKW (~1kw el) und ein Akku (3-6 kwh) bei mir installiert werden, geht meine Idee auch Richtung E-Auto. Ich habe schon einiges hier gelesen (Problematik Nutzungsprofil, Wolkentage, generelle Ladeleistungen viel höher.)


    Bitte las es mit dem BHKW und den Akkus! Ich bekomme das zum Großhandelspreis und kann die Umsatzsteuer verschwinden lassen, den Einbau bekomme ich eh für lau und selbst da wäre das anzünden der Geldscheine sinnvoller.


    Für die Umwelt ist das auch noch ein Frevel.


    Investiere das Geld Leiber in stärkere Module und mach dein Dach voll, mit dem Rest modernisiere deine Fenster oder Türen etc. Oder schenke es deinen Kids.

  • Micro BHKW wird kein Umweltfrevel sein, das Teil arbeitet hier auch super, aber......
    Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen sind von Arsch :mrgreen:
    Mein Teilchen kostet 450-600€ an Wartung Jährlich, hat nun nach 23Monaten neuen Motor und ich hab auch noch den nur noch zu bekommenen Vollwartungsvertrag der Ersatzteile für Motor nur 24 Monate beinhaltet :(
    Das nächste Problem könnte also teuer kommen.
    Das man aber fast dauerhaft die 1kw bekommt ist absolut genial.
    Willst Du davon aber Nachts das Auto laden bleibt nach Grundbedarf auch nicht die Welt über und wenn Du nicht genügend Wärmeabnehmer hast geht er sogar aus.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Zitat von Gasbrenwaermepumptaik

    ?


    Es gibt halt Leute bei denen muss es sich finanziell lohnen, sonst ist es Schrott. Er meint eher das Dach voll belegen und noch mehr Strom produzieren wenn es niemand braucht. Dann Nachts dem Strom vom EVU beziehen....


    Wenn Du Freude an der Sache hast, dann setzte es so um wie du es willst. Es wird sich aber finazell nicht lohnen, schreib es als hobby ab. Ich würde noch schauen dass das BHKW wärmegeführt ist, oder die Wärme, wenn Strom gebraucht wird, auch in einem Wasserspeicher gespeichert werden kann.

    Sonnige Grüsse
    Michi
    14 x Schott Poly 235/ Fronius Symo Hybrid 5.0, BYD HVM 11kWh, Ohmpilot, Wattpilot + 75kWh im Tesla

  • Die kleinen BHKW's werde eh nur gefördert wenn ein Pufferspeicher mimimum 300L dabei ist.
    Er ist natürlich wärmegesteuert, bei der kleinen elektrischen Leistung macht es andersrum auch gar keinen Sinn, kann man aber auch einstellen.

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR

  • Wie viel Wärme kann ich denn in 300 L speichern?


    Man erträgt es nicht, derartige Scheiße lesen zu müssen (sorry ich kann nicht anders)


    Einem Bekannter von mir (Förster) haben wir einen 5.000 L Tank hingestellt, für seinen Holzofen. Das passt ganz gut.


    Gib uns doch mal die Zahlen rüber, wie toll das Micro Ding läuft:


    = Ausgang Elektrisch in kWh p.A.
    = Eingang Gas in kWh p.A.
    = Wohnfläche in m2 + Beschreibung
    = Gasverbrauch vor Umbau auf Micro kWK.


    * Mit 500 € p.A. kann ich schon mit einer Wärmepumpe ca. 90% des Wärmebedarfs p.A. darstellen (Strom mit < 30 Cent je kWh bei 200 m2 Neubau freistehendes EFH) * ca. 2.000 kWh Strom


    * Eine Gastherme kostet 2.500 € und 100 € Wartung + alle zwei Jahre 70 € Schornsteinfeger ! *Reserve (ca. 2.000 kWh p.A)


    Also mal kein dummes Zeug quatschen, sondern Fakten und Zahlen her!

  • Danke für die bisherigen Einschätzungen!


    Bevor der Faden offtopict:


    Ich werde mir einen Twizy als erstes Spaßgefährt holen. Mit OVMS scheinen hier Ladeleistungen ~700W ohne horrende Ineffizienzen realisierbar zu sein. Ich werde hier gerne berichten wenn ich in einigen Wochen dann meine realen Werte habe. In ein paar Jahren kommt den ein größeres E-Auto, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind und keine Kinderwägen, Buggys usw. mehr gebraucht werden.


    (Zu den Antworten bzgl. Nano-BHKW: Bitte Ruhe bewahren. Ich werde einen Stirling mit großem Puffer installieren. Zu meiner Herangehensweise: Ich werde PV, Akku, stromerzeugende Heizung und Twizy als persönliche 'Freudeerzeuger' betreiben, nicht als 'Renditebringer' oder zur 'Planetenrettung'. Der Spaß an der technischen Grundidee steht mir im Vordergrund. Um übliche Amortisationsreflexe beim Thema Energieumwandlung nicht außer Acht zu lassen: Ich rechne -wenn überhaupt- bestenfalls mit 10 bis 15 Jahren. Dass es viele andere alternative Haltungen zur Thematik gibt, ist klar. Dass es hier nicht ein klares 'Richtig oder Falsch' gibt, wahrscheinlich auch.)

    Nano-BHKW (Stirlingmotor) + Akku (7,5kwh) + PV (6,5kwp) + C-Zero (2012)