Ladetechnik E-Autos

  • Thema:Ladetechnik von E-Autos


    Kann jemand sagen ob die E-Autos direkt mit den 100-600Volt von PV geladen werden können? Bastler E-Autos ausgenommen.
    Gruß
    Günther

    2,4kWp PV seit 2004. 4qm Solar für WW + Heizungsunterstützung + Stagnationsverhinderung, WP 2,7kW für Heizung, SplitKlima Heizungsunterstützung bis ca. 0 Grad AT Alleinheizung, WW WP extra + 24V Heizeinsatz für PV-Betrieb

  • mit ziemlicher Sicherheit nicht,
    z.B. wegen Thema BMS usw.


    Es gibt es erste Ansätze bei Mitsubhischi, wird aber in Deutschland
    nicht Angeboten bzw. verkauft. da die rechtlichen Bedingungen nicht passen.
    passiert aber nach meinen Kenntnissstand auf AC Ebene

    ZOE intens 10/2014, Kona 12/2018, Peugeot e-208 11/2020, 2021

    Hyundai I5, P45 Paket seit 07/2021 :), Enyaq 80 01/2022
    9,69 kWp = 38 St. WSP-255P6, STP10000-10
    6,7 kWp = 28 St. Risen 240, STP5000-20
    Solar-Lamprecht - 90765 Fürth - mail: info @ solar-lamprecht.de

  • Zitat von michaell

    mit ziemlicher Sicherheit nicht,
    z.B. wegen Thema BMS usw.


    Menist du BMS für E-Auto ? Das sollten doch die Hersteller in den Griff bekommen - wenn sie wollen bzw wenn die Politik es zulässt. Der Finanzminister braucht ja einen Ersatz für die dann wegfallende Mineralölsteuer. :mrgreen::mrgreen:
    Laden natürlich nicht aus einem Akku. Nur direkt von PV.
    Gruß
    Günther

    2,4kWp PV seit 2004. 4qm Solar für WW + Heizungsunterstützung + Stagnationsverhinderung, WP 2,7kW für Heizung, SplitKlima Heizungsunterstützung bis ca. 0 Grad AT Alleinheizung, WW WP extra + 24V Heizeinsatz für PV-Betrieb

  • Dass entsprechende DC-DC-Wandler künftig für Elektromobile angeboten werden kann ich mir vorstellen.
    Das macht ja auch Sinn, das EV als mobilen Speicher zu nutzen.
    Brusa ist da auf dem richtigen Weg: http://www.brusa.biz/produkte/dcdc-wandler.html
    Möglich, dass dies dann aber gleich über das Induktionsparkfeld läuft.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Es muss nicht bidirektional sein.
    Mir wäre wichtiger mit einem stark schwankenden PV Angebot und auf DC Basis ein E-Auto laden zu können.
    Die Ladestecker besitzen ja bereits leistungsfähige DC-Kontakte.
    Gruß
    Günther

    2,4kWp PV seit 2004. 4qm Solar für WW + Heizungsunterstützung + Stagnationsverhinderung, WP 2,7kW für Heizung, SplitKlima Heizungsunterstützung bis ca. 0 Grad AT Alleinheizung, WW WP extra + 24V Heizeinsatz für PV-Betrieb

  • Naja, wie eine z.B. Chademo-Ladestation "innen" aussieht weiss ich nicht genau. Sicher wird dreiphasig gleichgerichtet
    und dann auf die erforderliche DC-Spannung aufbereitet. Ist wohl keine technische Herausforderung, als vielmehr eine Kostenfrage.
    einstein0

    Bilder

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Grundsätzlich möglich aber...
    Bei AC -Ladung ist das Ladegerät im Auto und über CP und PP wird lediglich das Schütz in der Ladestation aktiviert sowie die max. Ladestärke über das Rechtecksignal übermittelt. Hier gibt es bereits el. Ladesteuerungen für wenig Geld zu kaufen die sich mit dem WR koppeln lassen und so je nach PV-Leistung das Rechtecksignal in der Ladestation entsprechend verändern. Der Lader im Auto die passt die Ladeleistung an da er denkt die Station kann nicht mehr Strom liefern.
    Im DC Bereich siehts anders aus. Hier ist der Lader in der Ladestation, das Auto teilt der Ladestation über ein komplexes Signal den Zustand der Batterie mit -die Station passt den Strom entsprechend an. Hier manipulierend einzugreifen ist leider nicht ganz so einfach wie beim AC-laden wo einfach die Pulsweite geändert wird.
    Ganz nebenbei kostet eine DC-Station im Moment noch um die 10000! Euro während eine AC-Box 500-1000Euro kostet.

  • Die E-Auto-Hersteller bieten sowas halt nicht an, Chademo und CCS ist dafür einfach zu groß dimensioniert. Eine Schnittstelle mit einem verpolungssicheren Stecker bis 16 oder 32A würde ja eigentlich reichen. Dazu muss das BMS des Autos noch bei der Ladung einbezogen werden, im Prinzip muss das BMS da federführend sein, den Ladezustand hinterher noch richtig anzeigen und notfalls auch den Akku zu- und abschalten falls ihm was nicht passt. Das könnte beispielsweise über eine Funkschnittstelle zur PV-Anlage geschehen. Das ganze wäre nicht teuer und hätte den Vorteil dass das Auto mit kaum Umformungsverlusten geladen werden könnte und eben die Einstrahlungsschwankungen vom Dach auch nichts ausmachen würden. Nur, bring das erstmal den Auto-Herstellern so nahe, wo die doch noch über Dieselmotoren nachdenken. :lol:
    Es ist auch möglich ein AC-Ladegerät mit DC am Eingang zu beaufschlagen. Eigentlich wird nur der interne Gleichrichter des Ladegerätes dabei recht einseitig belastet, der müsste auch für DC schon ausgelegt sein. Es gibt sogar Netzgeräte die für DC und AC am Eingang innerhalb eines angegebenen Spannungsbereiches zugelassen sind.


    VG:


    Klaus

    "Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
    Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"