Hilfe bei Sizing + Komponentenwahl Speicher + PV

  • Hallo,


    (Derselbe Beitrag ist leider im falschen Forum gelandet, ... Daher hier nochmals)


    Unsere Mutter baut nochmals ein kleines Häuschen. Das kleine Häuschen wird auf jeden Fall ein kfw40 Häuschen mit etwa 3 - 5 kWh heizlast. Beheizung erfolgt vermutlich per sole-wp mit Erdwärmekollektor.


    Unsere mum steht kurz vor der Rente. Sie hat aus einer Landwirtschaft pachteinnahmen und dafür natürlich einen Steuerberater.


    Einerseits möchten wir die mtl. Fixkosten (Strom) stark senken, andererseits möchte sie keine weitere Einkunftsart für die der Steuerberater + Finanzamt die Hand aufhält. Im schlimmsten Fall soll das Häuschen als sicherheitsreserve dienen, für den Krankheitsverlauf/Pflegefall.


    Und da soll dann kein weiterer Aufwand mit Verkauf des Hauses + PV Verkauf, Rückabwicklungsansprüche des Finanzamts kommen usw....


    Daher möchte unsere mum eine PV Anlage ohne Einspeisung! Aber mit Akkuspeicher....


    Aber wie gehen wir da vor hinsichtlich
    Größe der PV Anlage + größe Akku + Komponentenwahl...?


    Die Eigenentwicklung von "letsdoit" hat mir ganz gut gefallen... Da die Haltbarkeit der Akkus wohl sehr sehr gut sein soll, lt. Datenblatt.... Die grossen Hersteller geben ja nur "minimal" Garantien die X Zyklen entsprechen.... Da geht letsdoit schon in Richtung 10jahre und wesentlich mehr.... Ohne Marketing Feng-Shui.


    Geschätzter Stromverbrauch Heizung + Haushalt ca. 4000kWh.


    Das Haus ist noch in Planung, also hinsichtlich dachausrichtung + Dachneigung sind wir da flexibel...


    Was wäre da die Empfehlung?


    Macht es da Sinn die PV Module auf ost, Südost, Süd, Südwest zu verteilen?
    Und wenn ja, auf was muss beim WR geachtet werden?


    Sorry für die fragen, aber ein normaler solateur bietet x kWp PV Module an, markenspeicher, + Einspeisung an
    ... Für solche Basteleien haben die kein Interesse....
    Daher möchte ich selbst planen und dann letztlich nur ausführen lassen....

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: keinen mehr ;(

  • Hi,


    Zitat von Mastermind1

    Größe der PV Anlage + größe Akku + Komponentenwahl...?


    wenn Ihr nicht einspeisen wollt, ist die Größe der PV natürlich limitiert, damit nicht zuviel Strom verworfen werden muss.
    Der Akku sollte die Größe haben, um einen Nachtverbrauch vollständig zu ermöglichen, also genau einen Tagesgang abpuffern + etwas Reserve.


    Zitat von Mastermind1

    Das Haus ist noch in Planung, also hinsichtlich dachausrichtung + Dachneigung sind wir da flexibel...


    Macht es da Sinn die PV Module auf ost, Südost, Süd, Südwest zu verteilen?


    Ganz wichtig ist eine optimale Winteroptimierung.
    Das bedeutet, alle Module genau auf Süden und steil aufgeständert, also mindestens 50° Neigung, vielleicht sogar 55°.
    Und die Module müssen nicht unbedingt auf`s Dach.


    Ich würde die Südfassade und das Süddach so planen, dass hier im günstigsten Fall alle Module mit der richtigen Neigung Platz finden, also ein sehr steiles Süddach bauen und ggfls. auch eine Reihe an die Südfassade.


    Ist halt die Frage, ob das baulich zulässig ist und optisch Zuspruch findet.
    Wenn nicht, würde ich die Module als Freifläche bauen, falls der Platz vorhanden ist.


    Die Verteilung der Module auf West und Ost für mehr Strom am Morgen und am Abend ist ein Märchen.
    Ost-/West macht nur dann Sinn, wenn man sowieso nur ein Ost-/Westdach hat und das dann auch möglichst flach ist.

  • Danke für die Ideen....
    Ich denke, dass die Optik durchaus ein Thema ist :-)
    Bei einem ebenerdigen Häuschen ist ein Dach mit 50 Grad Dachneigung schwierig. Evtl. Gefällt unserer Mutter auch ein Pultdach... Das wäre evtl. ne gangbare Variante...


    Klar eine Aufständerung der PV Module wäre möglich. Das muss ich klären, alternativ ist je nach Lage auch die Garage denkbar.


    Für die richtige Kalkulation der PV-Module... gehe ich "einfach" vom schlechtesten Zeitraum aus.


    Einstrahlung 1000W/Kwp
    Nachtverbrauch von 16.00Uhr - 10.00Uhr morgens: 4000Watt
    Sonnenscheindauer 5h


    Bei 8 Modulen a 300Wp = 2400Wp Leistung.
    Bei 35% Leistung der PV Module sind das 840Wp.
    840W für 5h ergibt 4200Watt Tages Erzeugungsleistung.


    D.h. ein Akku sollte bei dieser Schätzkalkulation mind. 5000W speichern können.


    P.S. Die Zahlen sind einfach willkürlich angenommen.
    Die 35% Leistung habe ich aus einer Statistik rausgezogen für Deutschland.


    Wir sind uns eh unschlüssig ob wir nicht sogar Richtung passivhaus gehen, und dann eine Nachrüstung für eine mini Insel PV Anlage vorbereiten....

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: keinen mehr ;(

  • 2,4kwp sind schon etwas wenig. Da bleibt nichts für eine Batterie übrig.
    SMA Sunny Boy 3600 Smart Energy - SB3600SE ist für micht das Zauberwort.
    Für bis zu 5,2kw Modlulleistung.

    SolarLog800/1000
    2 AchsPairan 16kwp ,

    1 AchsDrehhalle 27kwp,
    7,5kwp Ost/West LgResuX 12.8kwh Si.4.4
    7kwp Süd lG Chem 10M, Storage 5.0
    64kwp Ost/West/Süd Core1
    MX90D, Peugeot Partner Full elektrik

  • Zitat von Heiko

    2,4kwp sind schon etwas wenig. Da bleibt nichts für eine Batterie übrig.
    SMA Sunny Boy 3600 Smart Energy - SB3600SE ist für micht das Zauberwort.
    Für bis zu 5,2kw Modlulleistung.


    Danke für den Produkt Tipp.
    SMA kann wohl auch mit einer loxone Automatisierung sprechen.... Das in einer minimal Variante zum Einsatz kommen soll.


    Damit kann man ja schon Mal "kalkulieren". + X € für die PV Module...


    Die 5000 ladezyklen hören sich Recht gut an.


    Das ähnliche BYD-D 2.5 system gibt z.b. 7 Jahre Haltbarkeit bei täglicher vollladung an.
    365*7 = 2555 ladezyklen...


    Mal schauen

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  • Hi,


    Zitat von Mastermind1

    Wir sind uns eh unschlüssig ob wir nicht sogar Richtung passivhaus gehen, und dann eine Nachrüstung für eine mini Insel PV Anlage vorbereiten....


    ich würde auf Passivhaus gehen . . .


    Hier noch ein paar Ideen für ein Solardesign:


    [Blockierte Grafik: http://www.tga-fachplaner.de/C…A-0710-001_MzIyMDUzWg.JPG]
    Timo Leukefeld Haus


    [Blockierte Grafik: http://www.solarserver.de/uploads/pics/rabenkopf_01.jpg]
    Rabenkopf-Berghütte in den bayerischen Alpen


    [Blockierte Grafik: http://www.energetikhaus100.de…oads/2015/08/autark_1.jpg]
    EnergetikHaus 100
    http://www.energetikhaus100.de…/energetikhaus100-autark/
    Hier mal unter "Architektur" nachschauen, Du wirst Augen machen! :wink:

  • Danke für den link.
    Echt interessant was alles möglich / denkbar ist....Nach einem ersten Gespräch mit einem der hausbauer geht es in richtung passivhaus... Der Standard Wandaufbau vom ersten schafft bereits 18W/m2... Von den 10-15W/m² ist man nicht mehr weit entfernt...
    Ob PV mit einspeisung oder Insel Anlage ist noch ein grosses ?.
    PV muss hinten angestellt, werden da wir ja ebenerdig bauen (EG). Es könnte eine verschattung durch den künftigen Nachbarn geben der vielleicht 2 stöckig baut...
    Also PV hinten anstellen, vorbereiten lassen und in die dachplanung berücksichtigen... Und dann erstmal abwarten, was der Nachbar macht...
    Da die Grundstücke erst gerade durch den Notar verkauft werden, ist das noch unklar...


    Gesendet von meinem Redmi Note 2 mit Tapatalk

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  • Zitat von Mastermind1

    Also PV hinten anstellen, vorbereiten lassen und in die dachplanung berücksichtigen... Und dann erstmal abwarten, was der Nachbar macht...
    Da die Grundstücke erst gerade durch den Notar verkauft werden, ist das noch unklar...


    Aber du weißt doch bestimmt jetzt schon wie die Straße verläuft, oder?

    Gruß PV-Express



    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Zitat von PV-Express

    Aber du weißt doch bestimmt jetzt schon wie die Straße verläuft, oder?


    Das Grundstück ist am Ende einer wendeplatte.


    Baulich ein bisschen eingezwängt.
    D.h. das Grundstück ist relativ schmal und dafür relativ lang...
    Das Grundstück des südlichen Nachbars ist dafür Recht quadratisch...


    Und da die e erlaubte Bauhöhe Recht großzügig ausfällt.
    Erdfussbodenhöhe max. 0,6m über strassenoberkante + 2 Geschosse mit max 8 Meter ( ohne Berücksichtigung des Daches...)


    Aber die Schattenverhältnisse rechnet uns eine PV Partnerfirma aus, sobald unsere Eckdaten bekannt sind.
    Dann rechnet die PV Firma mit einem max. Zulässigen Nachbarhaus mit Mindestabstand zu uns...
    Vielleicht ist der Abstand Haus zu Haus, dann doch noch gross genug für eine wenig verschattete Dachfläche...


    Mal schauen...



    Gesendet von meinem Redmi Note 2 mit Tapatalk

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