Bestandsanlage und Neuanlage an einen WR möglich??

  • Moin alle zusammen,


    ich konnte leider auf die schnelle hier im Forum dazu weniger viel finden.
    Falls es dazu schon etwas gibt bitte gerne die Links posten.
    Aus eigenem Interesse (mögliche Erweiterung/Neubau einer PV in ferner Zukunft) und vor dem Hintergrund, dass andere User ähnliche Gedanken haben, hier mal eine allgemeine Frage an Euch Spezies des Forums:


    Ist es möglich eine Neuanlage und eine Bestandsanlage (Bsp. 06/2013) an einen Wechselrichter (Eingang A alt und Eingang B neu) anzuschließen?
    Falls ja, was gäbe es dabei alles zu beachten?
    - Ausnahmeregelung?
    - Abrechnung
    - Komplikationen
    - alles was mir jetzt nicht einfällt
    Falls nein, wo steht dieses?


    Nehmen wir mal meinen Fall an….mein WR wäre in 6,7 oder x Jahren defekt.
    9,805kWp (37*265Wp) Bestandsanlage Ost- West Ausrichtung. Umbau der Westmodule (18) auf die Ostseite (19). Bestandsanlage dann komplett auf Ost (37 Module).

    Neubau einer Westanlage bis max. 10kWp. Bsp. 22*320Wp = 7,04kWp.


    Der alte WR müsste dann ja eh getauscht werden, da defekt. Somit bei 9,805kWp+7,04kWp = 16,845kWp auf dem Wohnhaus (DN45). 70% Regelung gesetzt. Also 16,845kWp * 0,7 / 0,95 = 12,4kVA. Da derzeit SMA Technik verbaut und vorhanden ist würde ich aktuell dann den SMA Tripower 12000TL wählen. Eingang A 2 Strings parallel und Eingang B 1 String.
    Ich hoffe, dass meine Gedankengänge soweit passen und schlüssig sind.


    Nun wäre die Bestandsanlage auf Eingang A mit zwei Strings parallel und die neue Anlage auf Eingang B mit einem String.


    Die Idee hier hinter ist folgende:
    Man (ich) müsste eh Geld für einen neuen WR in die Hand nehmen. Bsp SMA Tripower 7000 oder 8000….Kostenpunkt Stand jetzt 1800-1900€ (Onlinepreis).
    In Abhängigkeit des Anschaffungspreises, der Umbaukosten sowie der Einspeisevergütung in x Jahren, könnte das eine Interessante Wahl bzw. Möglichkeit sein.
    Sicherlich könnte man in 6-7 Jahren auch mit Speicher arbeiten oder sogar beides.


    Vorerst geht es mir um die Möglichkeit des Machbaren mit allen Vor-als auch Nachteilen und den entsprechenden Vorschriften.


    Vielleicht können wir hier ja mal sammeln und es entwickelt sich daraus ein kleiner Leitfaden.


    Danke und Gruß
    Red5FS

    Gruß Red5FS
    ---
    37 Hanwha Q-Cells G2 265W & SMA STP 8000TL-20 & SHM (30.09.13)
    17 Trina TSM DC80.08 215W & SMA SB 3600TL-21 (03.06.14)
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    GroßMeisterLusche L:82 D:5 T:3
    Meine Anlage
    SV@fb

  • Wenn du das als EEG Anlagen betreiben willst wird der Netzbetreiber das nicht zulassen, da nicht eindeutig abgerechnet werden kann. Die alte Anlage liefert zu einem bestimmten Tarif und die neue auch. Die Mengen wären nicht eindeutig zuordenbar.

    Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Zitat von letsdoit

    Wenn du das als EEG Anlagen betreiben willst wird der Netzbetreiber das nicht zulassen, da nicht eindeutig abgerechnet werden kann. Die alte Anlage liefert zu einem bestimmten Tarif und die neue auch. Die Mengen wären nicht eindeutig zuordenbar.


    Diesen Gedanken habe ich ebenfalls auch schon gehabt.
    Sofern die WR die Erträge nach Eingängen summieren und ausgeben würden, dann könnte man das mMn schon differenzieren. Ob das wiederrum durch den "VNB" anerkennt werden könnte, steht dann wieder auf einem anderem Blatt Papier.
    Deswegen möchte ich ja gerne Infos sammeln.
    Gruß Red5FS

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    ---
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  • Nö wird der Netzbetreiber nicht anerkennen.
    Muss für Abrechnungszwecke geeicht sein.
    Das ist der WR nicht.

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    Wer mehr zum DC Speicher wissen will erreicht mich per PN !

  • Frage beim VNB an, ob im Verhältnis der Modulleistung Alt- zu Neuanlage abgerechnet werden kann.

    WSW Dach 70°: Gauben 20x HIT-N240SE10 DN 25°, String auf A1+A2 STP8000TL-10; First 10x HIT-N240SE10 DN 45° auf SB3000TL-21
    ONO Dach -110°: First 10 x HIT-N240SE10 DN 45° teilverschattete Strings auf B STP8000TL-10
    Solar-Log 300, 70% Begrenzung fest

  • Zitat von qualiman

    Frage beim VNB an, ob im Verhältnis der Modulleistung Alt- zu Neuanlage abgerechnet werden kann.


    Das könnte ich dann in der Tat so machen. Aber das ist alles noch sehr weit weg, sodaß eine Aussage zum jetztigen Zeitpunkt mMn weniger sinnvoll erscheint.
    Danke und Gruß
    Red5FS


    EDIT
    Durch meine Erweiterung in 2014 geht es ja auch "kaufmännisch" nach Anlagenleistung über meinen Einspeisepunkt. Allerdings mit 2 Wechselrichtern, was in diesem Fall sinnig ist, da unterschiedliche Dachneigungen.

    Gruß Red5FS
    ---
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  • Was muss da geeicht sein?
    Ob ich nun Mischvergütung für 2 Anlage mit unterschiedlichen Einspeisetarifen über 2 WR laufen lasse oder über einen WR, kommt am Ende doch aufs gleiche raus. Keine der Anlagen war >10KWp. Also kein Einspeisezähler erforderlich.


    Info an den VNB, dass es in X Jahren so gemacht wird.


    Deswegen in X Jahren wieder 2 WR kaufen ... bin ich Krösus?


    Wenn mein SB4000TL-21 und der SB1.5 ... oder einer von beiden ... hinüber ist, kommt da ein SMA STP5000 hin und fertig. Der noch funktionsfähig alte WR, kann dann für eine Erweiterung/Neuanlage auf der Garage genutzt werden.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • dasselbe habe ich auch vor. Beginnend ab dem 3.März.2017 :) Ich musste damals von den 36 Platten eine vom Netz nehmen weil ich sonst über die 10 kWP Grenze gekommen wäre. Mit den 35 a 285 bin ich genau bei 9,975. Ich werde die fehlende ab März anschließen und dann als eigenständige anmelden. Der Netzbetreiber hat schon abgenickt aber komisch geschaut weils nur 285 Watt sind, aber Kleinvieh macht auch mist. Letztes Jahr gingen mir so knapp 300 kWh durch die Lappen!


    Erweitert wird dann die Anlage 1 Jahr später. Da mach ich es genauso. Bleib unter 10 kWP und meld die als neue an. Im ersten Fall wird halt alles über einen WR gespeist. Der Vorteil ist halt, dass die Einspeisevergütung gleich blieb...

    9,975 kWP (35 x LG285S1C-B3)
    Fronius Symo 10.0-3-m
    30 Grad DN
    39 Grad SW

  • Zitat von donnermeister1


    Einfach mal ins EEG schauen. https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__24.html Abs. 3


    Dem ist nur hinzuzufügen, daß wir inzwischen beim EEG2017 sind, in dem aber nichts anderes steht. Dürfen tut man also, wenn weder MIM noch EEG-Umlage was andres verlangen. EEG-Umlage wird dann frühestens in 20 Jahren ein Thema, wenn da niemand am Bestandsschutz was dreht.