Hat jmd Betriebserfahrungen mit Solaredge WR?

  • In dem Angebot für meine Solaranlage sind wegen der Verschattung SE Optimierer und ein SE Wechselrichter SE5000 vorgesehen.


    Mich würde mal interessieren ob hier jemand von euch Erfahrungen mit den Geräten hat - seid ihr damit zufrieden, auch mit dem Logger und dem Portal? Gab es Defekte?

  • Hab mehrere Anlagen mit SolarEdge gebaut und betreibe eine (30 kWp) selbst.
    Keine Probleme bisher, bin sehr zufrieden auch mit dem Monitoring.


    Wichtigste Frage ist am Anfang: brauche ich SolarEdge oder geht es auch (etwas günstiger) ohne. Wenn es nur um eine Teilverschattung eines Stranges geht, reicht meist ein konventioneller WR mit gutem Schattenmanagement und ein ausreichend langer Strang, der auch bei Teilverschattung noch die notwendige Spannung für den WR aufbaut.


    Gruß
    Jochen

    14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
    23 kWp Bosch / Danfoss
    55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
    30 kWp Yingli / SolarEdge
    15,8 kWp Bosch / SMA
    Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH

  • Hallo, erst einmal Danke für die Auskunft.


    Beim ob habe ich mich eigentlich schon entschieden, zumal die Kosten im Rahmen sind und ich mehrfach Schatten auf dem Dach habe (Gaube, Kamin).

  • Seit August 2016, bin hochzufrieden habe aber auch keinen Vergleich!

    7,125 kwP Süd/West - 25x IBC Monosol 285
    Solaredge SE7K
    Senec Li Home 7,5 KWh

  • Ist bei mir seit Juni 2014 problemlos in Betrieb an zwei Studer XTH 6000/48 am AC-OUT (AC-Coupling) ohne Einspeisung in Betrieb.

    PV: 5 kWp Solaredge 6000SE, 2 kWp Steca Tarom 6000-M, 2x Studer XTH 6000, 25kWh LiFeYPO4, SMA-Smartload 6 kW Heizpatrone gesteuert mit Powerdog, KIA Soul EV, Opel Ampera (LEAF2 ab April 2018) mit 2 Ladestationen gesteuert mit Powerdog, Ökofen-Pellets-BHKW

  • Meine Anlage ist auf einem Dach mit einer mehrfachen Verschattung, im Winter von Bäumen am unteren Ende und dem Schornstein das ganze Jahr. Ich bereue es überhaupt nicht, weil die Überwachung genial ist, der Mehrpreis nur sehr gering und selbst für den Fall, dass im Winter die Moduln nicht gleichmäßig vom Schnee befreit werden super funktioniert. Es wundert mich, warum nicht alle Anlagen damit ausgestattet werden?
    Da in meinem Fall noch dazu zwei eAutos geladen werden sollen, möglichst mit Überschussladung, ist die Umgebung mit Modbus TCP Steuerung einfach.
    Die Erfahrung seit ein paar Wochen lässt es mich nur raten zu nehmen.
    Grüße
    Wolfi

    PV mit 300W IBC Solar, 17kW Solaredge WR und Einzeloptimierern

    Caterva CS1705 und CS1511 Speicher
    VW eGolf II und Tesla Model S 70D, 2x openWB Series2Std Wallboxen

    SolvisLea, Ben, Strato 14kW Wärmepumpe

  • Moin, ich bin ebenfalls hochzufrieden. Ich betreibe die Anlage zwar erst seit einigen Wochen (SE9K) , aber die Entscheidung für Solaredge erfolgte aus mehreren Gründen:
    - nur ein String trotz Modulen auf Süd, Ost und Westseite
    - kein zusätzlicher DC-Trennschalter
    - Verschattung durch Schornstein und Nebendach
    - sehr detailiertes Monitoring
    - dynamische Einspeiseregelung
    - leiser Betrieb, sitzt im Hauswirtschaftsraum

  • Hi,


    ich kann mich meinen Vorredner nur anschliessen. Meine Anlage ist seit Juli 2016 in Betrieb und bisher keineerlei Probleme. Bei mir wurde SE verbaut weil ich 2 Seiten habe, Süd und Ost und Verschattungen durch Giebel. Die Anlage hat bisher in fast allen Monaten mehr Strom produziert als in den Angeboten berechnet wurde. Der Nachteil ist halt wenn was kaputt geht und es die Firma SE nicht mehr geben sollte. Man ist halt diesem einen Anbieter ausgeliefert.


    Gruß Axel

  • Zitat von wolfirr

    Es wundert mich, warum nicht alle Anlagen damit ausgestattet werden?


    ganz einfach - auf (nahezu) schattenfreien dächern macht es ertragstechnisch keinen sinn und eine anlagenüberwachung auf stringebene reicht völlig aus um fehler zu erkennen.


    weiters ist es natürlich günstiger und man ist für die zukunft nach wie vor variabel wenn was defekt ist :idea:


    für 3 ausrichtungen und/oder schatten ist es aber natürlich ertragsmäßig das beste.

  • Zitat von black


    Naja, und weil sicherlich auch viele Solateure SE nicht wirklich kennen und lieber so arbeiten wie gewohnt. So zumindest mein Eindruck, den ich bei der Angebotsabfrage erfahren musste. Hätte ich mich nicht selbst ausführlich damit beschäftigt...


    Lange Zeit war der primäre Ansatz ja, die Strings entsprechend der Dachflächen zu verteilen und sich auf das tolle Schattenmanagement der Wechselrichterhersteller zu verlassen. Bei sauberen verschattungsfreien Flächen auch völlig ok. Dabei sind gerade solche Schlagwörter wie MPP Tracking usw. aber mehr Marketing Bla als wirklich funktional. Natürlich muss man den Leistungspunkt nachführen, aber Verschattungsprobleme löst das nicht wirklich. Die Kette ist eben so stark wie das schwächste Glied.


    Im Endeffekt bekommt man durch die Optimierer quasi Sub-Strings und kann damit jetzt auch Flächen belegen, denen früher
    nicht oder nur sehr aufwändig beizukommen wäre. Davon mal abgesehen finde ich die Technik geil. Jeder, dem ich das Monitoring zeige und der eine "normale" Anlage hat, wird erstmal blass :)