Video: Und Speicher lohnen sich doch !

  • Energiepolitischer Workshop: Vernetzte Energiewende.
    https://youtu.be/M41bqJZKsYY?t=1499
    Der Herr Markus Brehler erzählt, was mit Primärregelleistung (PRL) am Markt verdient wird.
    Runtergerechnet auf einen 20kW / 20kWh Hausspeicher sind dann etwa 2000€ - 2500 € pro Jahr Umsatz drin,
    während die Eigenversorgung einen Wert von 200 €/a hat.


    Nun ist mir Klar warum sog."Cloudstrom" kostenlos angeboten wird und mein Versorger Speicher zwar befürwortet aber nicht unterstützt.


    Und Speicher lohnen sich doch! (... aber nicht für Dich) :evil:

  • Schon Wahnsinn, was für Preise und Stromflüsse unterwegs sind, ohne dass das jemand als Kunde bewusst mitkriegt. Dann zahle ich als Kunde den Speicher, damit der sich in gut 5-6 Jahren bei caterva nochmal bezahlt? Kein allzu schlechtes Geschäftsmodell ;-)
    Soweit ich weiß, stellt man sich die Kiste in den Keller und kann auch überhaupt nichts mehr am Speicher selbst "bestimmen" oder? Wann wird beladen/entladen?
    Was passiert aber, wenn eine x-fache Menge an Batterieleistung an der Börse um den Strom "konkurriert"? Da müssten die Margen auch schneller sinken, als den Betreibern lieb ist?
    Kann mir nicht vorstellen, dass in 5 oder in 10 Jahren die gleich Menge an Strom proportional zur verfügbaren Speicherleistung/Kapazität gehandelt wird.
    Spätestens wenn viele PV-Anlagen aus dem EEG fallen, wird jeder Eigentümer einer PV-Anlage versuchen, den Strom anders zu nutzen, als für den Börsenpreis zu verkaufen. Und wenn da dann die Kapazitäten massiv aufgebaut werden (sicher teilweise auch mit Regelenergie), dann kann es gar nicht mehr diese Margen geben oder?

  • Ich würde empfehlen, dass ihr euch über Primärregelung einerseits, und das Angebot von Caterva andererseits erstmal schlau macht, bevor ihr darüber urteilt.


    PRL geht mehr oder minder immer nur für Sekunden bis mehrere Minute lang - und mehr oder minder ausgeglichen in den Plus und den Minus Bereich. Da geht es nie um große Energiemengen: z.B. 6min 10kW = 1kWh was für PRL schon außergewöhnlich lange wäre. Bei PRL wird nur die Bereitstellung bezahlt, die Vergütung liegt im Mittel derzeit bei 3000€/MW pro Woche, kann man bei Regelleistung.net ansehen.


    Caterva bezahlt 1000€/a für die Nutzung des Speichers für die PRL, macht kostenfrei die Wartung , deckt die Verluste der Batterieanlage und ermöglicht (systembedingt) 100% Eigenbedarfsdeckung bis zur Jahresproduktion der PV Anlage (max 10MWh) (wird jahresweise saldiert) 20Jahre lang.


    Mit WP macht das spätestens Sinn. Beispiel 2800kWh/a Haushaltsstrom, 2200kWh/a WP, PV Erzeugung 6000kWh. Eigenbedarfsdeckung ohne Batterie vielleicht 20% = 1000kWh/a, mit Caterva 5000kWh. Einsparung, Strombezug 0,28€/kWh, Einspeiseerstattung 0,13€/kWh = Differenz 0,15€/kWh * 4000kWh = 600€/a Einsparung. Die restlichen 1000kWh/a werden mit den 0,13€/kWh vergütet = 130€/a. In Summe macht das dann 1730€/a an Einnahmen, keine Ausgaben außer Zählerkosten.
    Einnahmen in 20 Jahren ohne Preissteigerung des Bezugsstroms 34.600€, Kosten für die Caterva Anlage 27.500€. Ertrag 7100€.


    Ohne Caterva: 1000kWh/a * 0,15€/kWh Einsparung = 150€/a, 5000kWh/a * 0,13€/kWh Vergütung 650€/a, Einnahmen 800€/a
    Ausgaben: 4000kWh/a * 0,28€/kWh = 1120€/a, unterm Strich 320€/a zuzüglich, wie oben Zählerkosten.
    Kosten in 20 Jahren ohne Preissteigerung des Bezugsstroms: 6400€


    Bei Preissteigerung beim Strom geht diese Scheere über 20 Jahre deutlich auseinander, 2016 -> 2017 3,5%


    Nur mal so


    LG jogi

  • Beitrag von NellieGibbs ()

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  • Beitrag von cersi12 ()

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