Ausblühungen unter den Schrauben an den Polen der Akkus

  • Hallo.


    Ich habe hier einen alten Bleisäureakku, der ganz gut lief. Aber leider waren zwei Brücken kaputt (die waren schön mit Gummi ummantelt, und die Schrauben hatten eine Plastekappe). Ich habe die Schrauben durch rostfreie Schrauben ersetzt. Und mir aus einem Stück dicken Kabel mit jeweils zwei Kabelschuhen neue Brücken gebastelt. Die entsprechenden Pole an den Akkus (da wo die Schrauben reinkommen) hatte ich gut geputzt und dann alles ausreichend gefettet. Das hielt auch ein paar Wochen (so 6 bis 8). Die Schrauben wurden nicht warm, es floss ordentlich Strom, alles gut.


    Seit ein paar Tagen bemerke ich bei großen Lasten und etwas zu geringer Sonneneinstrahlung, dass der Akku nicht genug liefert: Die Spannung sinkt dramatisch ab. Die Schrauben werden warm. Außerdem quillt ekelhaftes Zeug unter den Schrauben hervor. Weiß und gelb. So eine Art x-Oxid, nehme ich an. Kupfer? Ist das nicht grün? Mit der sauren Luft die manchmal am Akku zu riechen ist, reagiert es wohl anders und wird weiß oder gelb. Siehe angehängte Fotos.


    Und jetzt die Frage: Wie kann ich das verhindern? Muss ich neue Brücken kaufen? Geht es dann wieder? Oder sind die Pole eventuell schon zu sehr erodiert (weg-oxidiert), so dass da immer wieder diese saure Luft rankommt?
    Oder noch mehr fetten? Oder einen Fahrradschlauch drumwickeln? Silikon drumschmieren? Irgendwie abdichten?


    Ich suche explizit auch nach guten Bastellösungen. Kaufen kann man alles.

  • Du brauchst wieder originale Brücken, die haben bestimmt 50mm² und massives Kupfer an den Verschraubungen. Die nachgerüsteten von Dir werden heiß und das kannst mit keinem Fett verhindern.
    Ich könnte schauen was ich noch für welche liegen habe....
    edit, sehe nix gekauftes :D

    KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
    Nachteinspeisung wenn KWK aus über WR