Wohnraumlüftung und Wärmepumpe mit Photovoltaik betreiben?

  • Hallo zusammen,


    ich hänge mich hier mal mit dran. Wir werden demnächst ein Einfamilienhaus bauen, welches mit kontrollierter Wohnraumlüftung und Wärmepumpe ausgestattet wird. Durch den hohen Strombedarf liegt nahe eine PV-Anlage zu ergänzen.
    Da wir in Thüringen bauen, sind wir auch sehr an "Solar-Invest" interessiert.


    Ich bin allerdings totaler Solar-Neuling und tue mich mit der voraussichtlichen Auslegung ziemlich schwer.
    Nun kommt offenbar noch hinzu, dass die strikte "Nicht-Einspeisung" technisch schwierig zu realisieren ist bzw. der Markt kaum darauf vorbereitet scheint.


    Ich hoffe ja es geht hier dann wieder mit Solar-Invest weiter. :)

    11,7kWp Ost @42°

    5,85kWp West @42°

    4,56 kWp Nord @7°

    4,56 kWp Süd @7°

    2 Mal editiert, zuletzt von Elektron () aus folgendem Grund: Thread getrennt

  • Zitat von Amok83

    Ich hoffe ja es geht hier dann wieder mit Solar-Invest weiter. :)


    Ich kann Dir nur raten, bei WP im Haus bau 10KWp aufs Dach mit stinknormaler EEG Vergütung und fertig.
    Wenn deutlich mehr aufs Dach geht, mehr bauen.

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • Kannst du mir kurz begründen warum diese Variante besser ist?


    Ich dachte gerade mit einer WP und inteligentem Lastmanagement, kann man über den Tag weg eine kleinere PV Anlage gut ausnutzen, Überschüsse vermeiden und noch eine Batterie laden um diese dann Nachts zu leeren.


    Irgendwas in Richtung 5kwp / 5kwh.


    Mein Dach wäre übrigens auf und West- und/oder Ostseite belegbar.


    Bitte verzeiht mir, wenn das totaler Blödsinn ist. Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit der Thematik.

    11,7kWp Ost @42°

    5,85kWp West @42°

    4,56 kWp Nord @7°

    4,56 kWp Süd @7°

  • Zitat von Amok83

    Ich dachte gerade mit einer WP und inteligentem Lastmanagement, kann man über den Tag weg eine kleinere PV Anlage gut ausnutzen, Überschüsse vermeiden und noch eine Batterie laden um diese dann Nachts zu leeren.


    Du dachtest aber nur für ungefähr März/Aprill bis September/Oktober...


    --> Viel Strom vom Dach, viel Strom in Batterie, keine Heizung aus der WP


    Und der Rest der Zeit?


    --> Kaum Strom vom Dach, gar kein Strom in Batterie, Heizung aus der WP


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • wann braucht deine wp am meisten strom--->winter
    wann liefert deine pv am wenigsten strom--->winter


    deshalb gleich eine halbwegse anlagengröße bauen damit man im winter noch signifikanten ertrag für den direktverbrauch hat, rest wird eingespeist dafür bekommt man ja auch nicht so schlecht bezahlt und ist wirtschaftlich!


    speicher rechnen sich noch nicht und speziell bei kleiner pv-anlage kommt da im winter kaum genug vom dach damit der speicher am abend voll wird :idea:

  • Vielleicht lasse ich mich hier auch etwas von der Förderung blenden, aber die Möglichkeit 50% bei der Anschaffung zu sparen gefällt mir schon sehr gut.


    Eine weitere Möglichkeit wäre auch die PV-Anlage außerhalb des Programms anzuschaffen und einen Batteriespeicher mit 40% subventioniert zu bekommen. Dann wäre die Einschränkung nur max. 40% einzuspeisen.


    Aber wahrscheinlich muss ich mir das mal alles von einem Solarteur durchrechnen lassen.
    Manchmal macht die Gier ja blind. :juggle:

    11,7kWp Ost @42°

    5,85kWp West @42°

    4,56 kWp Nord @7°

    4,56 kWp Süd @7°

  • Ähm,


    Zitat von Amok83

    Vielleicht lasse ich mich hier auch etwas von der Förderung blenden, aber die Möglichkeit 50% bei der Anschaffung zu sparen gefällt mir schon sehr gut.


    Aber die anderen 50% nicht erst ausgeben spart doch noch mehr :-)


    Zitat von Amok83

    Eine weitere Möglichkeit wäre auch die PV-Anlage außerhalb des Programms anzuschaffen


    Und da die gesparten 50% von oben drauflegen.


    Zitat von Amok83

    Aber wahrscheinlich muss ich mir das mal alles von einem Solarteur durchrechnen lassen.


    Nop, selber rechnen!


    Wenn Du hier alle Eckwerte reinbringst und schon mal anfängst, helfen wir Dir gern weiter :-)


    Knut

    20.12.11: 11,28 kWp | 22 (-10°) + 26 (-100°) Q.PRO 235 | STP 10000TL-10

    26.03.12: 9,18 kWp | 18 (80°) + 18 (-100°) Q.PEAK 255 | STP 8000TL-10

    17.08.15: 5,72 kWp | 22 (80°) Q.PRO 260 | STP 5000TL-20

    alle DN 22°


    FTP-Hosting für Photovoltaikanlagen - self.Logger.solar

    API für Prognosedaten zur Solarproduktion - Forecast.Solar

  • Zitat von Amok83

    Vielleicht lasse ich mich hier auch etwas von der Förderung blenden, aber die Möglichkeit 50% bei der Anschaffung zu sparen gefällt mir schon sehr gut.


    Förderungen blenden da gerne.
    Sparst Du wirklich 50%?


    Wie schaut es denn mit der EEG Vergütung aus.
    In NRW bekommt man die dann nämlich nicht mehr ... mal abgesehen davon, dass das Programm hier April 2016 eingestampft wurde ... man aber im Dezember immer noch Anträge stellen konnte. :twisted::twisted::twisted:


    Zitat

    Eine weitere Möglichkeit wäre auch die PV-Anlage außerhalb des Programms anzuschaffen und einen Batteriespeicher mit 40% subventioniert zu bekommen. Dann wäre die Einschränkung nur max. 40% einzuspeisen.


    Wo kommen die 40% her?
    Eine Möglichkeit wäre auch, einfach eine EEG Anlage passend zum Dach oder von mir aus auch zum Verbrauch zu bauen.


    Zitat

    Aber wahrscheinlich muss ich mir das mal alles von einem Solarteur durchrechnen lassen.
    Manchmal macht die Gier ja blind. :juggle:


    Nee, besser selbst rechnen.
    Der Solarteuer rechnet dir das so vor, dass er am Ende das verkauft bekommt, was er verkaufen will. :wink:

    7 KWp PV, Bosswerk 4,6 KVA Hybrid Wechselrichter, 5 KWh Liontron LiFePO4 Speicher

    Plusenergiehaus, autark von März bis Oktober, mit Panasaonic Aquarea Monoblock 5KW


    Verkaufe: SMA SunnyHomeManager 1.0 Bluetooth mit D0-Auslesekopf für SHM1.0

  • Zitat von seppelpeter

    Ich kann Dir nur raten, bei WP im Haus bau 10KWp aufs Dach mit stinknormaler EEG Vergütung und fertig.
    Wenn deutlich mehr aufs Dach geht, mehr bauen.


    Sehe ich auch so....


    P.s. habe selbst Luft-WP + Lüftungsanlage ;-)
    Unser Dach wird im März auf süd-west und ost belegt....Mit knapp unter 10kWp.... Mit SW + ost Belegung ist ein etwas besserer Eigenverbrauch über den Tag verteilt möglich....


    Gesendet von meinem Redmi Note 2 mit Tapatalk

    - PV-Module: Winaico 300Wp Full Black + Winaico 275Wp => Gesamt 9,85kWp

    - Wechselrichter: Fronius Symo 8.2

    - Heizung: Panasonic Heisha Luft-WP + HeishaMon

    - Stromzähler: commetering Zähler (Discovergy)

    - smarten Stromanbieter: Tibber

    Mit diesem Link erhaltet Ihr als Neukunde + ich jeweils einen Gutschein über 50€ bei Tibber, für den Smarthome Shop von Tibber.... dort gibt es einige smarte Dinge (Z-wave/ZigBee/Wifi/Wallbox/Carsharing/uvm.)

    Einladungslink: https://invite.tibber.com/bae1fc39 :danke:

  • Ein Beispiel zum Nachdenken.


    Süddach 9,25 kWp gesten Mittag 15:30 Strahlend blauer Himmel ca. 2700 Watt Leistung ca. 30%langsam sinkend von der PV Anlage -3° Außentemp. die WP heizt. da wird das meiste selber verbraucht.


    Wenn deine Anlge 5kWp hat dann sind das ca 1500Watt die verschwinden komplett in deiner WP wo willst du dann noch etwas speichern? wen du nur OW zur verfügung hast dann sind das am Nachmittag eventuell ein paar Watt mehr die fehlen dir aber über mitttag da O/W nicht an Süd herankommt.


    Darum wenn es geht so groß wie möglich bis 10 kWp


    Wenn du neu baust warum dann kein Süddach? Wenn es am Baufenster liegt gibt es eventuell noch Möglichkeiten um eine "Ausnahme" zu bekommen.
    Bei mir war auch O/W Dach vorgegeben aber da ich am Ende des Wendehammers einen "Eckbauplatz" habe hat der Architekt dann der Garage ein 0/W Dach verpasst und das Hauptdach des Hauses wurde ein N/S Dach.
    Oder du versuchst es mit dem Argument der besseren Verfügbarkeit von Solarenergie.


    Wenn man fragt und gute Argumente hat und eventuell der Architekt kein unbekannter auf dem Bauamt ist kann man durchaus Änderungen/Extrawürste bekommen.


    Django